Der Trainer aus der Schweiz hat noch Problemzonen ausgemacht, vor allem im linken offensiven Mittelfeld. "Juan Arango kommt erst Mitte Juli von der Copa America zurück, und er wird müde sein", weiß Favre. Die Ausleihe des Stürmers Joshua King von Manchester United, mit der Sportdirektor Max Eberl die Einkaufstour des Sommers abschließen wollte, wackelt. Der Norweger wurde an den Adduktoren operiert, "wir warten die nächsten Tage ab, dann entscheiden wir", erklärt Favre. Probespieler Asmir Kajevic darf sich weiter zeigen, "er ist interessant". Ob der U21-Nationalspieler aus Montenegro aber einer ist, der "uns sofort hilft", da hegt Favre Zweifel.
"Wenn wir uns noch verstärken, dann in der Offensive", betont der Fußballlehrer. Der bosnische Linksfuß Semir Stilic (23, Lech Posen) wäre einer nach seinem Geschmack. Oder der Schwede Dusan Djuric (26, FC Zürich). Jeder der beiden würde wohl zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro Ablöse kosten.
Das Problem: "Wir können nur investieren, was wir einnehmen", beteuert Sportdirektor Eberl. Wobei ein Teil der Einnahmen noch mit den Wintertransfers verrechnet werden muss. Rund 400 000 Euro brachte die Ausleihe von Logan Bailly an Xamax Neuchatel, 500 000 Euro der Verkauf von Karim Matmour nach Frankfurt. Eberl wähnte den Transfer von Michael Bradley als fix, doch Aston Villa sagte ab, die knapp vier Millionen Euro kamen nicht.
Auch Stürmer Mo Idrissou und Verteidiger Tobias Levels, der seimnen Stammplatz verloren hat, sind noch Wechselkandidaten, Marcel Meeuwis ist auf Vereinssuche. Werden sie verkauft, kann Borussias noch mal "präzise" nachrüsten.
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