Einst Zitat Liane Bednarz, Publizistin: "Es ist das typische Schema der Neuen Rechten, die pluralistische Demokratie, die wir hier haben, mit einer Diktatur zu verähnlichen. Und es wird so getan als gäbe es hier eine Herrschaft des Unrechts. In diese Kerbe schlägt ja leider auch Horst Seehofer. Indem man so tut als sei man der Hüter des Rechts, macht man sich wenig angreifbar. Das ist taktisch sehr klug, und man sieht ja leider auch, dass es funktioniert." Horst Seehofer ist längst nicht der einzige, der diese Rhetorik aufnimmt. Selbst Personen, die zur geistigen Elite des Landes zählen, machen dabei mit. Zum Beispiel der Philosoph Peter Sloterdijk. Der schwadronierte jüngst nicht nur vom „Lügenäther“, sondern sprach im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise auch davon, dass es „keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung“ gebe: „Die deutsche Regierung hat sich in einem Akt des Souveränitätsverzichts der Überrollung preisgegeben“, sagte Sloterdijk im Gespräch mit dem Magazin „Cicero“. Gleichzeitig distanziert sich Sloterdijk vom – Zitat – „AfD-Ideen-Müll“. https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/...die-neue-rechte-100.html |