Bevor die "Globale Intelligenz" das alte Europa verlässt, sollte es Zeit sein, einmal einen Mann zu würdigen, ohne den die G.I.B. nicht ihre spannende Börsenentwicklung genommen hätte. Es ist Herr Friedrich Krämer, der sich entsprechend seiner Biografie intensiv mit dem "Wealth-Management" beschäftigt.
Leider waren Merkur, der Gott des Handels, und Fortuna, die Göttin des Glücks, ihm dabei nicht gerade hold, da gleich drei seiner AGs, die er in führender Position gelenkt hat, in ein wenig rühmliches Siechtum geraten sind.
Von der AVF, deren Generalbevollmächtigter er war, zeugen im Internet nur noch die Reste der HP (www. avf-ag.de), wo man neben "AVF" und "Sexwoman" auch "Krämer" anklicken kann.
Mit Crown/ Langbar, bei denen er zwischen 2003 und 2005 als Berater, Deutschland-Repräsentant und Board-Mitglied tätig war, beschäftigt sich inzwischen die britische Justiz, nachdem beim globalen Geschäft einige hundert Millionen € abhanden gekommen sind.
Und die "Erfolgsgeschichte" von G.I.B. ist in diesem Thread ja nur zu bekannt. Hier gehört Herr Krämer "seit 2003 ... dem Board of Directors der G.I.B. Inc. an, dabei bis zum 30. Juni 2005 als CEO. Seither ist er Vize-Präsident der Gesellschaft und Vice Chairman des Board of Directors." (G.I.B.-HP vom Juli 2007).
Da fragt sich der Stochastiker: Können die Machenschaften "böser Buben" einen dreimaligen Misserfolg innerhalb so kurzer Zeit erklären?
Auch in Zukunft dürfte es weiterhin eine gut bezahlte Beschäftigung für Herrn Krämer gegeben; denn er kümmert sich ja als CFO um die Finanzen von BPRe.
Für viele um ihr Geld gebrachte Aktionäre wäre es hingegen sicherlich erfreulicher, wenn er sich auf die Suche nach den verschollenen Millionen von Crown/Langbar und G.I.B. machen würde. |