Aktuellen Marktdaten zufolge flüchten US-Anleger geradezu aus Fonds, die an europäischen Märkten investieren. Sechs Wochen in Folge ziehen Amerikaner bereits Gelder aus Indexfonds (ETFs) ab, die auf Europa ausgerichtet sind, berichtet etwa der US-Sender "CNN". Die Summe, die dabei aus den Fonds floss, beziffert der Sender mit Verweis auf den Datenanbieter Markit auf vier Milliarden Dollar. Und damit nicht genug: Die Abneigung vor Investitionen in Europa nimmt offenbar stetig zu. Laut Markit etwa wurden den Fonds in der ersten August-Woche allein 1,4 Milliarden Dollar entzogen - so viel wie im betrachteten Zeitraum in keiner Woche zuvor. Die Abflüsse stehen laut "CNN" in krassem Gegensatz zum Anlegerverhalten in der Zeit zuvor. Bis Ende Juni, so zeigten wiederum Daten von Markit, hatten US-Investoren insgesamt 20 Milliarden Dollar an neuen Mitteln in die fraglichen Europa-Fonds gesteckt. |