Hallo Integra,
Nach der Interbanken-Krise konnte sich die Dexia ja kein Geld von Banken leihen, daher mussten die Staaten eingreifen und später Zentralbanken. Durch die Garantien konnte nun Geld anders aufgenommen werden und so eine stabile Finanzstruktur gesichert werden. Deixa hat soweit alles abgestoßen was es laut "resolution Plan" zum Abstoßen gab. Man konzentriert sich zukünftig nur noch auf das Kerngeschäft. Die Bilanzsumme wird Jahr für Jahr von so mal hmm 600 Milliarden auf ca. 143 Milliarden bis zum Jahr 2020 schrumpfen. Aktuell sind es noch 223 Milliarden (Ende 2013) Wie man in der Präsentation sieht, sollen die Staatsgarantien weiterhin abgebaut werden und ab 2020 sollen sogar wieder schwarze Zahlen geschrieben werden (Seite 15). Alles im Interesse der Steuerzahler und sogar Aktionären "Dexia’s mission is to manage its balance sheet wind-down in order to preserve the financial interests of the shareholders and the guarantors"
Primär werden die Schulden der Zentralbank getilgt, dann die Staatsgarantien (Seite 14, blöd so oft grün zu verwenden...) Durch die niedrigen Zinsen, was wohl noch ein paar Monate anhalten wird, erleichtert es der Dexia sich günstiger zu refinanzieren. Wenn die Wirtschaft wieder anläuft, grade bei nicht so guten Ländern, ist das alles im Sinne der Gruppe. Deswegen sehe ich das optimistischer.
Der Kurs wird wohl auch weiterhin leicht fallen, weil das Ganze einfach sehr lange dauert, noch ca. 6 Jahre und ja auch kaum was gehandelt wird.
So sehe ich das und verbleibe bei nem langen Investment. Wo das hinführt, kann ich noch nicht sagen, denke aber 9 Cent/Share sind schon drinnen.
|