Die Landesgeschäftsführerin der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, Petra Federau, gerät durch öffentliche Bemerkungen über Flüchtlinge in die Kritik. Federau, die Mitglied des Landesvorstands ist und auch in der Schweriner Stadtvertretung sitzt, äußert sich auf ihrer öffentlichen Facebook-Seite abfällig über Asylbewerber und Ebola-Kranke. Deutschland hole sich nicht nur Religionskriege ins Land, "sondern auch alle Krankheiten der Welt", schreibt die 44-Jährige auf ihrer Seite. Demnächst müsse man in Deutschland für eine "Willkommenskultur auch Afrikanisch lernen". Es werde höchste Zeit Deutschland zu schützen und - so wörtlich - "uns zu retten". Sie fragt, ob Bürger "zwangsverpflichtet" würden, Flüchtlinge aufzunehmen. Über die Rolle der USA postet sie: "Es wird höchste Zeit, die Besatzer nach Hause zu schicken."
Der Politikwissenschaftler an der Universität Rostock, Martin Koschkar, sagte, ähnliche Äußerungen seien aus anderen AfD Landesverbänden bekannt. Nicht umsonst begreife die NPD auch in Mecklenburg-Vorpommern die AfD als Konkurrenz.
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Im Umfeld von Federaus Facebook-Einträgen finden sich etliche deutschnationale und fremdenfeindliche Äußerungen. |