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Bund-Future kämpft mit 21-Tagelinie - Entscheidung naht
17.04.26 08:34
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Marktteilnehmer setzen derzeit auf eine dauerhafte Friedenslösung in Nahost und auch darauf, dass die Straße von Hormus bald wieder befahrbar sein wird, so die Analysten der Helaba.
Zwar seien die Öl- und Gaspreise noch erhöht, dennoch habe die Risikobereitschaft insgesamt zugenommen. Die Aktienmärkte hätten in der letzten Zeit unter Schwankungen zum Teil deutlich zulegen können und die Renditen seien im Zuge nachlassender Inflations- und Zinssorgen tendenziell rückläufig. Auch der Euro habe sich von seiner Schwächephase erholt, obwohl sich einige EZB-Ratsmitglieder eher zurückhaltend bezüglich einer Zinserhöhung Ende April geäußert hätten. Man stehe nicht unter Druck und es seien noch nicht genügend Daten verfügbar, um sich für einen Zinsschritt zu entscheiden, heiße es aus EZB-Kreisen.
Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren würden bei gut 3,00% rentieren, 2-jährige Papiere bei etwa 2,50%, die Bundkurve habe sich seit gut einer Woche versteilt. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei bislang aber nicht in der Lage gewesen, die 21-Tagelinie dauerhaft hinter sich zu lassen. Diese verlaufe heute bei 125,38. Weitere Hürden seien unverändert am Retracement und am Vorwochenhoch bei 126,26 bzw. 126,64 zu finden. Unterstützung würden die Analysten bei 124,65 und am Kontrakttief bei 124,25 lokalisieren.
Die Anstiegsdynamik des Euro gegenüber dem US-Dollar habe zuletzt nachgelassen, was wohl auch damit zu erklären sei, dass sich einige EZB-Vertreter gegen eine schnelle Leitzinserhöhung ausgesprochen hätten. Das technische Bild bleibe aber konstruktiv und Widerstände seien unverändert bei 1,1825 und um 1,1920 zu finden. Wichtig im Fall von Rücksetzern wäre es, nicht wieder unter die gleitenden Durchschnitte abzurutschen. Diese würden Unterstützung in einer engen Zone von etwa 1,1670 bis 1,1700 liefern. (17.04.2026/alc/a/a)
Zwar seien die Öl- und Gaspreise noch erhöht, dennoch habe die Risikobereitschaft insgesamt zugenommen. Die Aktienmärkte hätten in der letzten Zeit unter Schwankungen zum Teil deutlich zulegen können und die Renditen seien im Zuge nachlassender Inflations- und Zinssorgen tendenziell rückläufig. Auch der Euro habe sich von seiner Schwächephase erholt, obwohl sich einige EZB-Ratsmitglieder eher zurückhaltend bezüglich einer Zinserhöhung Ende April geäußert hätten. Man stehe nicht unter Druck und es seien noch nicht genügend Daten verfügbar, um sich für einen Zinsschritt zu entscheiden, heiße es aus EZB-Kreisen.
Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren würden bei gut 3,00% rentieren, 2-jährige Papiere bei etwa 2,50%, die Bundkurve habe sich seit gut einer Woche versteilt. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei bislang aber nicht in der Lage gewesen, die 21-Tagelinie dauerhaft hinter sich zu lassen. Diese verlaufe heute bei 125,38. Weitere Hürden seien unverändert am Retracement und am Vorwochenhoch bei 126,26 bzw. 126,64 zu finden. Unterstützung würden die Analysten bei 124,65 und am Kontrakttief bei 124,25 lokalisieren.
Die Anstiegsdynamik des Euro gegenüber dem US-Dollar habe zuletzt nachgelassen, was wohl auch damit zu erklären sei, dass sich einige EZB-Vertreter gegen eine schnelle Leitzinserhöhung ausgesprochen hätten. Das technische Bild bleibe aber konstruktiv und Widerstände seien unverändert bei 1,1825 und um 1,1920 zu finden. Wichtig im Fall von Rücksetzern wäre es, nicht wieder unter die gleitenden Durchschnitte abzurutschen. Diese würden Unterstützung in einer engen Zone von etwa 1,1670 bis 1,1700 liefern. (17.04.2026/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5709 € | 125,1945 € | 0,3764 € | +0,30% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


