Deutsche Rohstoff platziert Anleihen-Volumen in Höhe von 87,1 Mio. Euro


09.12.19 09:00
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Zeichnungsphase abgeschlossen - die Deutsche Rohstoff AG hat die Platzierung ihrer neuen Unternehmensanleihe 2019/2024 (ISIN DE000A2YN3Q8 / WKN A2YN3Q) mit einem Emissionsvolumen von 87,1 Mio. Euro beendet, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Damit sei von den Anlegern nahezu das maximale Gesamtvolumen von bis zu 100 Mio. Euro ausgeschöpft worden.

"Sind sehr zufrieden"

"Wir sind mit dem Platzierungsergebnis sehr zufrieden und freuen uns über die positive Resonanz und den hohen Zuspruch von institutionellen und privaten Investoren. Wir können nun mit dem Ausbau unseres US-Öl- und Gasgeschäfts planmäßig fortfahren und blicken weiterhin optimistisch auf unsere Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren", sage Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff AG.

Von den platzierten 87,1 Mio. Euro seien 53,8 Mio. Euro auf Zeichnungen im Rahmen des öffentlichen Angebots und auf die institutionelle Privatplatzierung entfallen. Darüber hinaus hätten Gläubiger der Deutsche Rohstoff-Anleihe 2016/21 Schuldverschreibungen im Nominalwert von 33,3 Mio. Euro in die neue Anleihen getauscht.

Zinskupon von 5,25% p.a.

ANLEIHE CHECK: Die neue Deutsche Rohstoff-Anleihe 2019/24 habe eine Laufzeit von fünf Jahren mit einem jährlichen Zinssatz von 5,25% bei halbjährlicher Zinszahlung. Der Handelsstart im Open Market (Quotation Board) der Börse Frankfurt sei für den 6. Dezember 2019 vorgesehen.

Anleihebedingungen: In den Anleihebedingungen seien vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten nach Wahl der Emittentin ab dem 06.12.2021 zu 103%, ab dem 06.12.2022 zu 102% und ab dem 06.12.2023 zu 101% des Nennwertes vorgesehen. Die Deutsche Rohstoff verpflichte sich in den Anleihebedingungen u.a. zur Einhaltung einer Mindesteigenkapitalquote sowie zu einer Vermögensbindung beim Wert der Öl- und Gasreserven und der liquiden Mittel. Bei Verletzung der Mindesteigenkapitalquote und/oder der Vermögensbindung erhöhe sich die Verzinsung im ersten Jahr der Pflichtverletzung um 0,5% p.a. (Step-Up-Regelung), sodass die Anleihegläubiger für das erhöhte Risiko kompensiert würden.

Der Emissionserlös solle dazu dienen, das Öl- und Gasgeschäft der Gesellschaft in den USA weiter auszubauen. Die Deutsche Rohstoff sei seit fast zehn Jahren im US-Markt aktiv. Sie fördere momentan aus 44 Horizontalbohrungen, die sie selbst betreibe, und sei an mehreren Dutzend Bohrungen mit Minderheitsanteilen beteiligt.

INFO: Die Transaktion sei von der ICF BANK AG Wertpapierhandelsbank als Sole Lead Manager/Sole Bookrunner durchgeführt und von dem Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG und der STX Fixed Income B.V. als Selling Agents begleitet worden.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 05.12.2019) (09.12.2019/alc/n/a)