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FERI EuroRating Services bestätigt das "BBB"-Rating der Geothermie-Anleihe - Anleihenews
24.06.16 14:58
Feri EuroRating Services
Bad Homburg (www.anleihencheck.de) - Die FERI EuroRating Services AG hat das "BBB"-Rating der Anleihe der Geothermischen Kraftwerksgesellschaft Traunreut mbH bestätigt, so die FERI EuroRating Services AG in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:
Die Anleihe hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2030 und ist mit einer erstrangigen Grundschuld am Grundstück des Geothermie-Heizkraftwerks im oberbayerischen Traunreut dinglich besichert.
Die Emittentin weist seit dem Erstrating im Juni 2014 eine planmäßige Entwicklung auf. Seit diesem Zeitraum wurden die Bauarbeiten an der Geothermieanlage in Traunreut fortgesetzt und wesentliche Meilensteine der Bauphase des Kraftwerkes erreicht. Trotz der im Jahr 2014 erfolgten Pumpenhavarie und der zwischenzeitlichen Unterbrechung der Thermalwasserförderung konnten die Baumaßnahmen - ohne hohe Mehrkosten, jedoch mit einer Verzögerung der aktuell stattfindenen Testphase um rund 10 Monate - abgeschlossen werden. Dadurch ist es der Gesellschaft seit Januar 2016 möglich, Einnahmen sowohl aus der Fernwärmelieferung als auch aus der Verstromung des geförderten Thermalwassers zu erzielen. Die erfolgten Zirkulationstests haben nach Unternehmensangaben gezeigt, dass sich die operativen Parameter der Anlage gegenüber den ursprünglichen Planannahmen aus den eingeholten Gutachten verbessert haben. Es kann mit einer höheren Energieausbeute aus dem geförderten Thermalwasser und somit mit Mehreinnahmen aus der Verstromung gerechnet werden. Die Gesellschaft generiert somit Einnahmen aus den beiden nun zur Verfügung stehenden Nutzungsarten, die in voller Höhe zur Deckung ihrer operativen Kosten und zur Erfüllung aller Zahlungspflichten aus bestehenden Finanzierungen sowie der Namensschuldverschreibung ausreichen.
Die Pumpenhavarie und deren Folgen hat das Unternehmen nach Einschätzung von FERI EuroRating Services gut bewältigt. Die durch die Havarie entstandenen Kosten haben allerdings die finanzielle Flexibilität des Unternehmens eingeschränkt und insbesondere den Aufbau der vorgesehenen, in der Namenschuldverschreibung dokumentierten Mindestliquidität verzögert. Die Verzögerungen in der Testphase des Kraftwerks gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan wirken sich nicht unmittelbar auf die Bedienbarkeit der finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber den Anleihegläubigern aus, da das Unternehmen auch hier zeitliche Reserven eingeplant hatte. Risiken der Bauphase fallen nach der effektiven Fertigstellung und dem erwarteten sukzessiven Übergang zum normalen Betrieb der Anlage (Fernwärmeerzeugung und Verstromung) weg; die zusätzlichen Einnahmen aus der Verstromung stehen zur Verfügung. (24.06.2016/alc/n/a)
Die Anleihe hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2030 und ist mit einer erstrangigen Grundschuld am Grundstück des Geothermie-Heizkraftwerks im oberbayerischen Traunreut dinglich besichert.
Die Emittentin weist seit dem Erstrating im Juni 2014 eine planmäßige Entwicklung auf. Seit diesem Zeitraum wurden die Bauarbeiten an der Geothermieanlage in Traunreut fortgesetzt und wesentliche Meilensteine der Bauphase des Kraftwerkes erreicht. Trotz der im Jahr 2014 erfolgten Pumpenhavarie und der zwischenzeitlichen Unterbrechung der Thermalwasserförderung konnten die Baumaßnahmen - ohne hohe Mehrkosten, jedoch mit einer Verzögerung der aktuell stattfindenen Testphase um rund 10 Monate - abgeschlossen werden. Dadurch ist es der Gesellschaft seit Januar 2016 möglich, Einnahmen sowohl aus der Fernwärmelieferung als auch aus der Verstromung des geförderten Thermalwassers zu erzielen. Die erfolgten Zirkulationstests haben nach Unternehmensangaben gezeigt, dass sich die operativen Parameter der Anlage gegenüber den ursprünglichen Planannahmen aus den eingeholten Gutachten verbessert haben. Es kann mit einer höheren Energieausbeute aus dem geförderten Thermalwasser und somit mit Mehreinnahmen aus der Verstromung gerechnet werden. Die Gesellschaft generiert somit Einnahmen aus den beiden nun zur Verfügung stehenden Nutzungsarten, die in voller Höhe zur Deckung ihrer operativen Kosten und zur Erfüllung aller Zahlungspflichten aus bestehenden Finanzierungen sowie der Namensschuldverschreibung ausreichen.
Die Pumpenhavarie und deren Folgen hat das Unternehmen nach Einschätzung von FERI EuroRating Services gut bewältigt. Die durch die Havarie entstandenen Kosten haben allerdings die finanzielle Flexibilität des Unternehmens eingeschränkt und insbesondere den Aufbau der vorgesehenen, in der Namenschuldverschreibung dokumentierten Mindestliquidität verzögert. Die Verzögerungen in der Testphase des Kraftwerks gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan wirken sich nicht unmittelbar auf die Bedienbarkeit der finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber den Anleihegläubigern aus, da das Unternehmen auch hier zeitliche Reserven eingeplant hatte. Risiken der Bauphase fallen nach der effektiven Fertigstellung und dem erwarteten sukzessiven Übergang zum normalen Betrieb der Anlage (Fernwärmeerzeugung und Verstromung) weg; die zusätzlichen Einnahmen aus der Verstromung stehen zur Verfügung. (24.06.2016/alc/n/a)


