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KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer: 6,875%-Lang & Cie.-Anleihe als "attraktiv" bewertet - Anleihenews
11.09.15 12:11
KFM Deutsche Mittelstand AG
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In ihrem aktuellen Mittelstandsanleihen-Barometer zu der Lang & Cie.-Anleihe (ISIN DE000A161YX2 / WKN A161YX) kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe als "attraktiv" einzustufen.
Die Lang & Cie. Real Estate Beteiligungsgesellschaft mbH (Lang & Cie.) sei ein inhabergeführter Projektentwickler für anspruchsvolle Immobilienprojekte mit Sitz in Frankfurt am Main für die Rhein-Main-Region und in Köln für die Rhein-Ruhr-Region. Das Unternehmen decke die gesamte Prozesskette von Großprojekten ab - von der Sicherung und Akquisition des Grundstücks über Planung und Projektmanagement bis zur Vermarktung des Objektes.
Lang & Cie. sei im Jahr 2006 in Frankfurt am Main gegründet worden. Das sechsköpfige Managementteam bestehe aus Juristen, Kaufleuten und Ingenieuren unterschiedlichen Alters. Es verbinde eine Tätigkeit bei der OFB Projektentwicklung GmbH - einem Tochterunternehmen der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), das die Projektentwicklung für die Helaba Immobiliengruppe verantwortet habe. Im Jahr 2014 sei der Standort Köln eröffnet worden. Der Standort werde von einem dreiköpfigen, erfahrenen Team ehemaliger Hochtief-Mitarbeiter geleitet.
Zu den Referenzen der Lang & Cie. würden u.a. die Konzernzentrale der Deutsche Börse AG in Eschborn, das von Allianz Global Investors genutzte TRITON Haus in Frankfurt, ein Vertriebs- und Servicecenter für die Deutsche Telekom AG in Frankfurt sowie das Grünflächen- und Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt zählen. Insgesamt seien nach Unternehmensangaben seit Gründung bereits 16 erfolgreich abgeschlossene Projekte mit einem Gesamtvolumen von etwa 700 Mio. Euro entwickelt worden (Stand August 2015). Allen Entwicklungsprojekten gemeinsam sei eine risikoaverse Geschäftspolitik, die eine entsprechend hohe Vorvermietungsquote von mindestens 70% bei Büroimmobilien, marktgerechte Pachtverträge bei Hotelprojekten sowie konservative Miet- und Verkaufspreise bei Wohnungsbauprojekten voraussetze.
Zum 31. Dezember 2014 weise Lang & Cie. im Branchenvergleich solide Bilanzkennziffern auf: Die Eigenkapitalquote betrage 14,7% und es stünden liquide Mittel von 14,1 Mio. Euro zur Verfügung. Zu berücksichtigen sei, dass Lang & Cie. im Konzern das House of Logistics & Mobility (HOLM) mit einem Buchwert von etwa 52 Mio. Euro als Bestandsimmobilie halte. Diese Bestandsimmobilie sei aus Sicht der Lang & Cie. ein abgeschlossenes Projekt. Die weitere Konsolidierung der Immobilie sei allein der Vermarktung über einen langlaufenden, durch die öffentliche Hand abgesicherten Mietvertrag geschuldet. Eine Bereinigung der Lang & Cie.-Bilanz um das Bestandsobjekt im Sinne einer "reinen Projektentwickler-Bilanz" verbessere die Bilanz- und Verschuldungskennziffern des Unternehmens wesentlich.
Die Ergebnisentwicklung der Lang & Cie. sei aufgrund der Abhängigkeit von den Projektabschlüssen volatil. Im Jahr 2013 sei bei einem Umsatz von 130,8 Mio. Euro ein Gewinn von 7,2 Mio. Euro erzielt worden. Im Jahr 2014 seien die Umsatzerlöse mit 82,9 Mio. Euro projektbedingt rückläufig gewesen. Der Jahresüberschuss habe sich leicht auf 5,5 Mio. Euro reduziert. Für das laufende Jahr 2015 werde kein Objektverkauf geplant, daher sei zunächst ein projektbedingter Ergebnisrückgang geplant. Die laufenden Kosten der Projektentwicklung seien jedoch im Rahmen der Projektfinanzierung gedeckt, sodass weiterhin ein positives Ergebnis erwartet werde.
Die Immobilienprojekte würden in separaten Objektgesellschaften abgewickelt. Diese Zweckgesellschaften würden durch die Konzern-Muttergesellschaft mit dem notwendigen Eigenkapital bzw. Nachrang-Darlehen ausgestattet. Bei der Projektfinanzierung würden Fremdfinanzierungen in Form von Non-Recourse-Finanzierungen eingegangen. Diese Finanzierungen würden dazu führen, dass eventuelle Risiken in Einzelprojekten auf die Eigenkapitalausstattung durch die Konzern-Muttergesellschaft begrenzt seien.
Die im August 2015 emittierte Mittelstandsanleihe der Lang & Cie. sei mit einem Zinskupon von 6,875% (Zinstermin halbjährlich am 25.02. und 25.08.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis zum 25.08.2018. Im Rahmen der Anleiheemission seien insgesamt 15 Mio. Euro eingesammelt worden. Der Emissionserlös solle primär für die Realisierung von Immobilienprojekten im Rhein-Main- und Rhein-Ruhr-Gebiet verwendet werden.
Zudem sollten Mittel aus der Anleihe dem Ankauf von Grundstücken für zukünftige Projekte dienen sowie für die Refinanzierung von laufenden Projekten verwendet werden. Eine vorzeitige Kündigung durch die Emittentin sei laut Anleihebedingungen nicht möglich. In den Anleihebedingungen sei festgelegt, dass die Emittentin keine Ausschüttungen, Dividendenzahlungen oder vergleichbare Zahlungen vornehme, wenn das Eigenkapital der Gesellschaft kleiner als 14,3 Mio. Euro sei oder die betreffende Zahlung zu einer Verringerung des Eigenkapitals unter 14,3 Mio. Euro führen würde.
Lang & Cie. entwickele derzeit zwei Projekte in einem Joint Venture mit einem Projektpartner sowie zwei Projekte, in denen allein das Projektmanagement übernommen werde. In der Projektpipeline seien beispielsweise die Deutschlandzentrale für den AvD und das Projekt Bunter Garten in Mönchengladbach, für die jeweils bereits Baugenehmigungen erteilt worden seien. Darüber hinaus plane Lang & Cie., das Lindley Quartier in Frankfurt am Main zu entwickeln. Es seien weitere Projekte in der Pipeline, sodass die Ergebnisentwicklung ab 2016 als sehr aussichtsreich einzuschätzen sei.
Aufgrund der im Branchenvergleich hohen Solidität der Lang & Cie., des langjährig erfahrenen Managements und der aussichtsreichen Projektpipeline sowie der attraktiven Rendite von 6,9% (auf Kursbasis 99,95% am 08.09.2015) bewerten wir die 6,875%-Lang & Cie.-Anleihe als "attraktiv" (4 von 5 Sternen), so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (News vom 09.09.2015) (11.09.2015/alc/n/a)
Die Lang & Cie. Real Estate Beteiligungsgesellschaft mbH (Lang & Cie.) sei ein inhabergeführter Projektentwickler für anspruchsvolle Immobilienprojekte mit Sitz in Frankfurt am Main für die Rhein-Main-Region und in Köln für die Rhein-Ruhr-Region. Das Unternehmen decke die gesamte Prozesskette von Großprojekten ab - von der Sicherung und Akquisition des Grundstücks über Planung und Projektmanagement bis zur Vermarktung des Objektes.
Lang & Cie. sei im Jahr 2006 in Frankfurt am Main gegründet worden. Das sechsköpfige Managementteam bestehe aus Juristen, Kaufleuten und Ingenieuren unterschiedlichen Alters. Es verbinde eine Tätigkeit bei der OFB Projektentwicklung GmbH - einem Tochterunternehmen der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), das die Projektentwicklung für die Helaba Immobiliengruppe verantwortet habe. Im Jahr 2014 sei der Standort Köln eröffnet worden. Der Standort werde von einem dreiköpfigen, erfahrenen Team ehemaliger Hochtief-Mitarbeiter geleitet.
Zu den Referenzen der Lang & Cie. würden u.a. die Konzernzentrale der Deutsche Börse AG in Eschborn, das von Allianz Global Investors genutzte TRITON Haus in Frankfurt, ein Vertriebs- und Servicecenter für die Deutsche Telekom AG in Frankfurt sowie das Grünflächen- und Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt zählen. Insgesamt seien nach Unternehmensangaben seit Gründung bereits 16 erfolgreich abgeschlossene Projekte mit einem Gesamtvolumen von etwa 700 Mio. Euro entwickelt worden (Stand August 2015). Allen Entwicklungsprojekten gemeinsam sei eine risikoaverse Geschäftspolitik, die eine entsprechend hohe Vorvermietungsquote von mindestens 70% bei Büroimmobilien, marktgerechte Pachtverträge bei Hotelprojekten sowie konservative Miet- und Verkaufspreise bei Wohnungsbauprojekten voraussetze.
Zum 31. Dezember 2014 weise Lang & Cie. im Branchenvergleich solide Bilanzkennziffern auf: Die Eigenkapitalquote betrage 14,7% und es stünden liquide Mittel von 14,1 Mio. Euro zur Verfügung. Zu berücksichtigen sei, dass Lang & Cie. im Konzern das House of Logistics & Mobility (HOLM) mit einem Buchwert von etwa 52 Mio. Euro als Bestandsimmobilie halte. Diese Bestandsimmobilie sei aus Sicht der Lang & Cie. ein abgeschlossenes Projekt. Die weitere Konsolidierung der Immobilie sei allein der Vermarktung über einen langlaufenden, durch die öffentliche Hand abgesicherten Mietvertrag geschuldet. Eine Bereinigung der Lang & Cie.-Bilanz um das Bestandsobjekt im Sinne einer "reinen Projektentwickler-Bilanz" verbessere die Bilanz- und Verschuldungskennziffern des Unternehmens wesentlich.
Die Immobilienprojekte würden in separaten Objektgesellschaften abgewickelt. Diese Zweckgesellschaften würden durch die Konzern-Muttergesellschaft mit dem notwendigen Eigenkapital bzw. Nachrang-Darlehen ausgestattet. Bei der Projektfinanzierung würden Fremdfinanzierungen in Form von Non-Recourse-Finanzierungen eingegangen. Diese Finanzierungen würden dazu führen, dass eventuelle Risiken in Einzelprojekten auf die Eigenkapitalausstattung durch die Konzern-Muttergesellschaft begrenzt seien.
Die im August 2015 emittierte Mittelstandsanleihe der Lang & Cie. sei mit einem Zinskupon von 6,875% (Zinstermin halbjährlich am 25.02. und 25.08.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis zum 25.08.2018. Im Rahmen der Anleiheemission seien insgesamt 15 Mio. Euro eingesammelt worden. Der Emissionserlös solle primär für die Realisierung von Immobilienprojekten im Rhein-Main- und Rhein-Ruhr-Gebiet verwendet werden.
Zudem sollten Mittel aus der Anleihe dem Ankauf von Grundstücken für zukünftige Projekte dienen sowie für die Refinanzierung von laufenden Projekten verwendet werden. Eine vorzeitige Kündigung durch die Emittentin sei laut Anleihebedingungen nicht möglich. In den Anleihebedingungen sei festgelegt, dass die Emittentin keine Ausschüttungen, Dividendenzahlungen oder vergleichbare Zahlungen vornehme, wenn das Eigenkapital der Gesellschaft kleiner als 14,3 Mio. Euro sei oder die betreffende Zahlung zu einer Verringerung des Eigenkapitals unter 14,3 Mio. Euro führen würde.
Lang & Cie. entwickele derzeit zwei Projekte in einem Joint Venture mit einem Projektpartner sowie zwei Projekte, in denen allein das Projektmanagement übernommen werde. In der Projektpipeline seien beispielsweise die Deutschlandzentrale für den AvD und das Projekt Bunter Garten in Mönchengladbach, für die jeweils bereits Baugenehmigungen erteilt worden seien. Darüber hinaus plane Lang & Cie., das Lindley Quartier in Frankfurt am Main zu entwickeln. Es seien weitere Projekte in der Pipeline, sodass die Ergebnisentwicklung ab 2016 als sehr aussichtsreich einzuschätzen sei.
Aufgrund der im Branchenvergleich hohen Solidität der Lang & Cie., des langjährig erfahrenen Managements und der aussichtsreichen Projektpipeline sowie der attraktiven Rendite von 6,9% (auf Kursbasis 99,95% am 08.09.2015) bewerten wir die 6,875%-Lang & Cie.-Anleihe als "attraktiv" (4 von 5 Sternen), so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (News vom 09.09.2015) (11.09.2015/alc/n/a)


