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KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer: GOLFINO-Anleihe als "durchschnittlich attraktiv" bewertet - Anleihenews
19.01.17 17:16
KFM Deutsche Mittelstand AG
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In ihrem aktuellen Mittelstandsanleihen-Barometer zu der GOLFINO-Nachrang-Anleihe kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe als "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 möglichen Sternen) einzuschätzen.
Die 1986 gegründete inhabergeführte GOLFINO AG entwerfe, produziere und vertreibe Damen-, Herren- und Kinderbekleidung, insbesondere für den Golfsport. Laut Unternehmensangaben sei GOLFINO europäischer Marktführer in der Golfbekleidung. Die Kollektionen würden überwiegend in Portugal in Auftragsfertigung hergestellt. GOLFINO biete die Kollektionen über verschiedene Vertriebskanäle an. Hierzu würden 42 eigene Geschäfte bzw. gemietete Flächen in anderen Einzelhandelsgeschäften mit eigenem Personal, 550 Einzelhändler im Rahmen von "Shop-in-Shop-Partnerschaften", etwa 300 Einzelhändler im Rahmen von klassischem Vororderverkauf sowie der eigenen Onlineshop zählen.
Der GOLFINO-Konzern habe im November 2016 auf Basis vorläufiger Zahlen für das Geschäftsjahr 2015/16 von stabilen Umsatzerlösen berichtet (Vorjahr 2014/15 Umsatzerlöse von 36,4 Mio. Euro). Damit hätten die Umsätze seit dem Geschäftsjahr 2010/11 um 8,8% erhöht werden können. Der europäische Markt habe für GOLFINO trotz der zunehmenden Internationalisierung mit 90,0% Umsatzanteil weiterhin die größte Bedeutung. Mit etwa 55,0% des Umsatzes würden die eigenen Einzelhandelsgeschäfte, Outlet-Stores sowie der Onlineshop die wichtigsten Vertriebskanäle darstellen.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) habe auf Basis der vorläufigen Zahlen in 2015/16 gesteigert werden können (Vorjahr 2,3 Mio. Euro). Seit dem Geschäftsjahr 2010/11 zeige sich - mit Ausnahme des Jahres 2012/13 - ein stabiles EBIT von über 2,0 Mio. Euro. Bereinigt um Sondereffekte aus Kosten der Anleiheemission in 2012 sowie Immobilienverkäufen ergebe sich seit 2010/11 ein EBIT-Wachstum von 3,4%. Für das Geschäftsjahr 2016/17 würden weitere EBIT-Steigerungen insbesondere aus Einsparungen beim SAP-Leasing erwartet. Darüber hinaus seien Zinsersparnisse aus der Optimierung der Finanzierungsstruktur abzusehen, die zu weiter steigenden Nachsteuerergebnissen beitragen würden.
Im Dezember 2016 habe die GOLFINO AG einen Konsortialkredit über 18,0 Mio. Euro vereinbaren können, welcher zusammen mit der Nachranganleihe sowohl von den Laufzeiten als auch den Gesamtkosten zu einer günstigeren Fremdkapitalfinanzierung führe. Das maximal zur Verfügung stehende Fremdkapital betrage weiterhin 22,0 Mio. Euro.
Das wirtschaftliche Eigenkapital sei im Geschäftsjahr 2014/15 auf 7,3 Mio. Euro erhöht worden (Vorjahr: 7,1 Mio. Euro), woraus sich eine Eigenkapitalquote von 26,1% ergebe (Vorjahr: 27,1%). Zu berücksichtigen sei hierbei, dass im wirtschaftlichen Eigenkapital stille Beteiligungen in Höhe von 2,6 Mio. Euro mit Fälligkeiten in 2021 und 2023 enthalten seien.
Die im November 2016 emittierte nachrangige Mittelstandsanleihe der GOLFINO AG sei mit einem Zinskupon von 8,00% p.a. (Zinstermin jährlich am 18.11.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis 2023. Im Rahmen der Anleiheemission würden bis zu 4 Mio. Euro platziert. Vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten für die Emittentin seien in den Anleihebedingungen ab dem 18.11.2019 zu 101% und ab dem 18.11.2021 zu 100,50% des Nennwertes vorgesehen.
Die Schuldverschreibungen würden unmittelbare, unbedingte und untereinander gleichberechtigte Verbindlichkeiten der Emittentin begründen, die gegenüber allen anderen gegenwärtigen und zukünftigen unmittelbaren und unbedingten Verbindlichkeiten der Emittentin nachrangig seien. Die Anleihegläubiger würden daher mit ihren Forderungen in voller Höhe und allen daran haftenden Rechten (z. B. Zinsen) hinter sämtliche Forderungen aller bestehenden und künftigen Gläubiger der Emittentin zurücktreten.
Aufgrund der attraktiven Nischenpositionierung der GOLFINO in der insgesamt herausfordernden Modebranche, dem stabilen bis leicht positiven Ergebnis- und Umsatzverlauf sowie den erwarteten Optimierungen aus der verbesserten Finanzierungsstruktur in Verbindung mit der für Nachrangkapital durchschnittlich attraktiven Rendite von 8,00% p.a. (auf Basis des Emissionspreises von 100%) bewerten wir 8,00%-Anleihe der GOLFINO AG als "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 möglichen Sternen), so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (19.01.2017/alc/n/a)
Die 1986 gegründete inhabergeführte GOLFINO AG entwerfe, produziere und vertreibe Damen-, Herren- und Kinderbekleidung, insbesondere für den Golfsport. Laut Unternehmensangaben sei GOLFINO europäischer Marktführer in der Golfbekleidung. Die Kollektionen würden überwiegend in Portugal in Auftragsfertigung hergestellt. GOLFINO biete die Kollektionen über verschiedene Vertriebskanäle an. Hierzu würden 42 eigene Geschäfte bzw. gemietete Flächen in anderen Einzelhandelsgeschäften mit eigenem Personal, 550 Einzelhändler im Rahmen von "Shop-in-Shop-Partnerschaften", etwa 300 Einzelhändler im Rahmen von klassischem Vororderverkauf sowie der eigenen Onlineshop zählen.
Der GOLFINO-Konzern habe im November 2016 auf Basis vorläufiger Zahlen für das Geschäftsjahr 2015/16 von stabilen Umsatzerlösen berichtet (Vorjahr 2014/15 Umsatzerlöse von 36,4 Mio. Euro). Damit hätten die Umsätze seit dem Geschäftsjahr 2010/11 um 8,8% erhöht werden können. Der europäische Markt habe für GOLFINO trotz der zunehmenden Internationalisierung mit 90,0% Umsatzanteil weiterhin die größte Bedeutung. Mit etwa 55,0% des Umsatzes würden die eigenen Einzelhandelsgeschäfte, Outlet-Stores sowie der Onlineshop die wichtigsten Vertriebskanäle darstellen.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) habe auf Basis der vorläufigen Zahlen in 2015/16 gesteigert werden können (Vorjahr 2,3 Mio. Euro). Seit dem Geschäftsjahr 2010/11 zeige sich - mit Ausnahme des Jahres 2012/13 - ein stabiles EBIT von über 2,0 Mio. Euro. Bereinigt um Sondereffekte aus Kosten der Anleiheemission in 2012 sowie Immobilienverkäufen ergebe sich seit 2010/11 ein EBIT-Wachstum von 3,4%. Für das Geschäftsjahr 2016/17 würden weitere EBIT-Steigerungen insbesondere aus Einsparungen beim SAP-Leasing erwartet. Darüber hinaus seien Zinsersparnisse aus der Optimierung der Finanzierungsstruktur abzusehen, die zu weiter steigenden Nachsteuerergebnissen beitragen würden.
Das wirtschaftliche Eigenkapital sei im Geschäftsjahr 2014/15 auf 7,3 Mio. Euro erhöht worden (Vorjahr: 7,1 Mio. Euro), woraus sich eine Eigenkapitalquote von 26,1% ergebe (Vorjahr: 27,1%). Zu berücksichtigen sei hierbei, dass im wirtschaftlichen Eigenkapital stille Beteiligungen in Höhe von 2,6 Mio. Euro mit Fälligkeiten in 2021 und 2023 enthalten seien.
Die im November 2016 emittierte nachrangige Mittelstandsanleihe der GOLFINO AG sei mit einem Zinskupon von 8,00% p.a. (Zinstermin jährlich am 18.11.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis 2023. Im Rahmen der Anleiheemission würden bis zu 4 Mio. Euro platziert. Vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten für die Emittentin seien in den Anleihebedingungen ab dem 18.11.2019 zu 101% und ab dem 18.11.2021 zu 100,50% des Nennwertes vorgesehen.
Die Schuldverschreibungen würden unmittelbare, unbedingte und untereinander gleichberechtigte Verbindlichkeiten der Emittentin begründen, die gegenüber allen anderen gegenwärtigen und zukünftigen unmittelbaren und unbedingten Verbindlichkeiten der Emittentin nachrangig seien. Die Anleihegläubiger würden daher mit ihren Forderungen in voller Höhe und allen daran haftenden Rechten (z. B. Zinsen) hinter sämtliche Forderungen aller bestehenden und künftigen Gläubiger der Emittentin zurücktreten.
Aufgrund der attraktiven Nischenpositionierung der GOLFINO in der insgesamt herausfordernden Modebranche, dem stabilen bis leicht positiven Ergebnis- und Umsatzverlauf sowie den erwarteten Optimierungen aus der verbesserten Finanzierungsstruktur in Verbindung mit der für Nachrangkapital durchschnittlich attraktiven Rendite von 8,00% p.a. (auf Basis des Emissionspreises von 100%) bewerten wir 8,00%-Anleihe der GOLFINO AG als "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 möglichen Sternen), so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (19.01.2017/alc/n/a)


