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Kommt eine neue Hörmann Industries-Anleihe in 2019?
03.05.19 09:00
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - Die Hörmann Industries GmbH liefert gute Konzernzahlen für das Jahr 2018 und erwägt zudem eine vorzeitige Refinanzierung ihrer in 2021 fälligen Anleihe (ISIN DE000A2AAZG8 / WKN A2AAZG), berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Die Prüfung diesbezüglich erfolge mit Blick auf die Kündigungsmöglichkeit (Call-Option) der bestehenden Anleihe ab dem 21. November 2019 zum Kurs von 101,5%. In diesem Zusammenhang prüfe das Unternehmen auch die Neuemission einer neuen Unternehmensanleihe in den nächsten Wochen, die ein Umtauschangebot für die Investoren der bestehenden Anleihe beinhalten würde.
Ziel der Hörmann Industries sei es, in einem günstigen Zinsumfeld frühzeitig die mittel- bis langfristig ausgerichtete Finanzierungsstruktur zu sichern und weiter zu optimieren. Die Entscheidung über die vorzeitige Kündigung der bestehenden Anleihe sowie über die Emission einer neuen Anleihe erfolge in Abhängigkeit vom Marktumfeld und dem Ausgang von Gesprächen mit Investoren und Finanzierungspartnern.
INFO: Begleitet werde die mögliche Refinanzierung durch Pareto Securities AS und die IKB Deutsche Industriebank AG als Joint Lead Manager.
ANLEIHE CHECK: Die im November 2016 emittierte unbesicherte Anleihe der Hörmann Industries GmbH (vormals Hörmann Finance GmbH) sei mit einem Zinskupon von 4,50% p.a. (Zinstermin jährlich am 21.11.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis zum 21.11.2021.
Gewinn von 14,6 Mio. Euro in 2018
Zudem habe die Hörmann Industries GmbH am 30.04. ihren Jahresabschluss 2018 veröffentlicht. In 2018 habe die Hörmann Gruppe einen Konzernumsatz von 624,1 Mio. EUR (Vorjahr: 521,9 Mio. EUR) sowie ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 30,5 Mio. EUR (Vorjahr: 21,1 Mio. EUR) erwirtschaftet. Das Geschäftsjahr 2018 habe Hörmann Industries mit einem Konzernjahresüberschuss von 14,6 Mio. EUR abgeschlossen, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 60,4% (Vorjahr: 9,1 Mio. EUR). Alle vier Geschäftsbereiche der Unternehmensgruppe hätten einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet.
Die Eigenkapitalquote sei stichtagsbezogen von 35,1% (31. Dezember 2017) auf 38,3% gestiegen, der Nettofinanzmittelbestand habe bei 77,3 Mio. EUR gelegen. Die Bilanzsumme habe sich aufgrund des gestiegenen Umlaufvermögens um 11,3 Mio. EUR auf 294,7 Mio. EUR erhöht. Ohne Auszubildende habe das Unternehmen im Berichtszeitraum durchschnittlich 3.175 Mitarbeiter beschäftigt, ein Zuwachs von 12,4% im Vergleich zum Jahr 2017.
Ausblick 2019
Für das laufende Geschäftsjahr 2019 erwarte Hörmann Industries auf Konzernebene einen Gesamtumsatz von etwa 580 Mio. EUR. Der Rückgang sei in erster Linie auf die Ausgliederung der Hörmann Automotive Penzberg GmbH zurückzuführen. Das operative EBIT werde voraussichtlich bei rund 25 Mio. EUR liegen und auch in diesem Jahr noch einmal durch Restrukturierungs- und Entkonsolidierungskosten zur Neuausrichtung der Automotive-Werke belastet sein.
Die Gesellschaft behalte sich eigenen Angaben zufolge vor, durch gezielte Zukäufe sich bietende Opportunitäten für anorganisches Wachstum zu nutzen und so die Diversifizierung der Gruppe voranzutreiben sowie die positive Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche zu stärken.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 30.04.2019) (03.05.2019/alc/n/a)
Die Prüfung diesbezüglich erfolge mit Blick auf die Kündigungsmöglichkeit (Call-Option) der bestehenden Anleihe ab dem 21. November 2019 zum Kurs von 101,5%. In diesem Zusammenhang prüfe das Unternehmen auch die Neuemission einer neuen Unternehmensanleihe in den nächsten Wochen, die ein Umtauschangebot für die Investoren der bestehenden Anleihe beinhalten würde.
Ziel der Hörmann Industries sei es, in einem günstigen Zinsumfeld frühzeitig die mittel- bis langfristig ausgerichtete Finanzierungsstruktur zu sichern und weiter zu optimieren. Die Entscheidung über die vorzeitige Kündigung der bestehenden Anleihe sowie über die Emission einer neuen Anleihe erfolge in Abhängigkeit vom Marktumfeld und dem Ausgang von Gesprächen mit Investoren und Finanzierungspartnern.
INFO: Begleitet werde die mögliche Refinanzierung durch Pareto Securities AS und die IKB Deutsche Industriebank AG als Joint Lead Manager.
ANLEIHE CHECK: Die im November 2016 emittierte unbesicherte Anleihe der Hörmann Industries GmbH (vormals Hörmann Finance GmbH) sei mit einem Zinskupon von 4,50% p.a. (Zinstermin jährlich am 21.11.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis zum 21.11.2021.
Zudem habe die Hörmann Industries GmbH am 30.04. ihren Jahresabschluss 2018 veröffentlicht. In 2018 habe die Hörmann Gruppe einen Konzernumsatz von 624,1 Mio. EUR (Vorjahr: 521,9 Mio. EUR) sowie ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 30,5 Mio. EUR (Vorjahr: 21,1 Mio. EUR) erwirtschaftet. Das Geschäftsjahr 2018 habe Hörmann Industries mit einem Konzernjahresüberschuss von 14,6 Mio. EUR abgeschlossen, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 60,4% (Vorjahr: 9,1 Mio. EUR). Alle vier Geschäftsbereiche der Unternehmensgruppe hätten einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet.
Die Eigenkapitalquote sei stichtagsbezogen von 35,1% (31. Dezember 2017) auf 38,3% gestiegen, der Nettofinanzmittelbestand habe bei 77,3 Mio. EUR gelegen. Die Bilanzsumme habe sich aufgrund des gestiegenen Umlaufvermögens um 11,3 Mio. EUR auf 294,7 Mio. EUR erhöht. Ohne Auszubildende habe das Unternehmen im Berichtszeitraum durchschnittlich 3.175 Mitarbeiter beschäftigt, ein Zuwachs von 12,4% im Vergleich zum Jahr 2017.
Ausblick 2019
Für das laufende Geschäftsjahr 2019 erwarte Hörmann Industries auf Konzernebene einen Gesamtumsatz von etwa 580 Mio. EUR. Der Rückgang sei in erster Linie auf die Ausgliederung der Hörmann Automotive Penzberg GmbH zurückzuführen. Das operative EBIT werde voraussichtlich bei rund 25 Mio. EUR liegen und auch in diesem Jahr noch einmal durch Restrukturierungs- und Entkonsolidierungskosten zur Neuausrichtung der Automotive-Werke belastet sein.
Die Gesellschaft behalte sich eigenen Angaben zufolge vor, durch gezielte Zukäufe sich bietende Opportunitäten für anorganisches Wachstum zu nutzen und so die Diversifizierung der Gruppe voranzutreiben sowie die positive Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche zu stärken.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 30.04.2019) (03.05.2019/alc/n/a)


