Erweiterte Funktionen
SeniVita Social Estate: Börsengang in 2019 geplant - Vorteil für Inhaber der Wandelanleihe?
13.02.19 09:15
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - Die SeniVita Social Estate AG (SSE) will ihre Eigenkapitalbasis stärken und strebt noch im laufenden Jahr einen Börsengang an, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Das habe das Unternehmen mitgeteilt. Zudem habe die Hauptversammlung eine vereinfachte Kapitalherabsetzung (Verhältnis fünf zu eins) beschlossen, um vor dem Hintergrund des geplanten Börsengangs, eine mögliche Verbesserung des Wandlungsverhältnisses zugunsten der Inhaber der Wandelanleihe zu schaffen.
Die potenzielle Beteiligungsquote der Anleihegläubiger würde sich bei Anpassung des Wandlungsverhältnisses im Verhältnis zu den derzeitigen Aktionären erhöhen, da die Anleihegläubiger anteilig mehr Aktien beziehen könnten. Die SSE werde in 2019 ein Wandlungsfenster festlegen, in dem solche verbesserten Wandlungen möglich seien.
Hinweis: Das genehmigte Kapital und das bedingte Kapital würden bei der Kapitalherabsetzung unverändert bleiben. Somit würden genehmigtes und bedingtes Kapital ein höheres Gewicht (Verfünffachung) erhalten, das ganz oder teilweise zur Schaffung eines zusätzlichen wirtschaftlichen Anreizes zur Ausübung von Wandlungsrechten genutzt werden könne. Durch die Kapitalherabsetzung ändere sich das derzeitige Beteiligungsverhältnis nicht, lediglich der Betrag des Grundkapitals und die Anzahl der Aktien würden sich von 10,0 Millionen auf 2,0 Millionen Euro verringern.
WANDELANLEIHE CHECK: Die Wandelanleihe (ISIN DE000A13SHL2 / WKN A13SHL) der SeniVita Social Estate AG sei mit einem Zinskupon von 6,50% p.a. ausgestattet. Das Emissionsvolumen betrage bis zu 50 Millionen Euro, wovon 44,6 Millionen Euro platziert worden seien. Die Anleihe laufe bis zum 12.05.2020. Im Ausübungszeitraum von Oktober 2018 bis Januar 2020 hätten die Anleihegläubiger die Möglichkeit, die Anleihen in Aktien des Emittenten zu wandeln. Aktuell notiere die SeniVita-Wandelanleihe in Frankfurt bei 78% (Stand: 12.02.19).
Eigenkapitalbasis solle gestärkt werden
Zudem beabsichtige die SeniVita Sozial gGmbH (SVS) die Eigenkapitalbasis der SSE AG weiter zu stärken. So werde die SVS die Kaufpreisforderung aus dem im Dezember 2018 abgeschlossenen Verkauf von Pflegebetrieben an die SSE im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung in die SSE AG einbringen.
Damit würde sich eine nachhaltige Verbesserung der Bilanzstruktur und Stärkung des operativen Geschäfts der SSE AG ergeben. Insbesondere würden sich mit einer vermehrten Liquidität auch die Chancen auf eine Beschleunigung des Wachstums durch den verstärkten Bau von Pflegewohnanlagen erhöhen - so die Intention der SSE.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 12.02.2019) (13.02.2019/alc/n/a)
Das habe das Unternehmen mitgeteilt. Zudem habe die Hauptversammlung eine vereinfachte Kapitalherabsetzung (Verhältnis fünf zu eins) beschlossen, um vor dem Hintergrund des geplanten Börsengangs, eine mögliche Verbesserung des Wandlungsverhältnisses zugunsten der Inhaber der Wandelanleihe zu schaffen.
Die potenzielle Beteiligungsquote der Anleihegläubiger würde sich bei Anpassung des Wandlungsverhältnisses im Verhältnis zu den derzeitigen Aktionären erhöhen, da die Anleihegläubiger anteilig mehr Aktien beziehen könnten. Die SSE werde in 2019 ein Wandlungsfenster festlegen, in dem solche verbesserten Wandlungen möglich seien.
Hinweis: Das genehmigte Kapital und das bedingte Kapital würden bei der Kapitalherabsetzung unverändert bleiben. Somit würden genehmigtes und bedingtes Kapital ein höheres Gewicht (Verfünffachung) erhalten, das ganz oder teilweise zur Schaffung eines zusätzlichen wirtschaftlichen Anreizes zur Ausübung von Wandlungsrechten genutzt werden könne. Durch die Kapitalherabsetzung ändere sich das derzeitige Beteiligungsverhältnis nicht, lediglich der Betrag des Grundkapitals und die Anzahl der Aktien würden sich von 10,0 Millionen auf 2,0 Millionen Euro verringern.
Eigenkapitalbasis solle gestärkt werden
Zudem beabsichtige die SeniVita Sozial gGmbH (SVS) die Eigenkapitalbasis der SSE AG weiter zu stärken. So werde die SVS die Kaufpreisforderung aus dem im Dezember 2018 abgeschlossenen Verkauf von Pflegebetrieben an die SSE im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung in die SSE AG einbringen.
Damit würde sich eine nachhaltige Verbesserung der Bilanzstruktur und Stärkung des operativen Geschäfts der SSE AG ergeben. Insbesondere würden sich mit einer vermehrten Liquidität auch die Chancen auf eine Beschleunigung des Wachstums durch den verstärkten Bau von Pflegewohnanlagen erhöhen - so die Intention der SSE.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 12.02.2019) (13.02.2019/alc/n/a)


