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Weitere Anleihen der One Group stehen im Feuer - Anleihenews
24.02.26 11:30
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Die One Group aus Hamburg, Tochterunternehmen des österreichischen Immobilienkonzerns Soravia, hat die Anleger der Anleihe-Serie "Proreal Secur" zu Gläubigerversammlungen am 17. und 18. März 2026 eingeladen, so die Experten von "FONDS professionell".
Sie sollten einer Laufzeitverlängerung bis Ende 2029 zuzüglich Option auf weitere zwei Jahre und einer Stundung der Zinsen während der Verlängerung zustimmen.
Die Maßnahme sei notwendig, begründe Joachim Winter, Geschäftsführer der vier Proreal-Secur-Gesellschaften, die die Inhaberschuldverschreibungen emittiert hätten, "aufgrund der Kombination von steigenden Zinsen, steigenden Baukosten und einem andauernden Fachkräftemangel in der DACH-Region sowie dem bis heute anhaltenden Russland-Ukraine-Krieg", was dazu geführt habe, dass die Immobilienmärkte "in einer tiefgreifenden strukturellen Krise" steckten.
Die Inhaberschuldverschreibungen seien marktüblich als unmittelbare, unbedingte, nicht nachrangige und nicht dinglich besicherte Verbindlichkeiten der Emittenten ausgestaltet. Demzufolge müssten die Anleger der Laufzeitverlängerung und Zinsstundung de jure nicht zustimmen. Allerdings riskierten sie die Insolvenz der notleidenden Emittenten, wenn sie auf die pünktliche und vollständige Auszahlung ihrer Forderung bestünden. Ein wichtiges Detail: Die Wertpapiere seien bereits mit der Option der Laufzeitverlängerung durch die Emittenten ausgestattet. Trotzdem reiche dieser Puffer offensichtlich nicht, um die Ansprüche der Investoren zu bedienen.
In insgesamt acht Tranchen hätten die vier Emittentinnen Proreal Secur 1 bis 4 rund 40 Millionen Euro eingesammelt, die an die Zwischengesellschaft SC Finance Three weitergereicht worden seien. Über sie seien die Mittel an einzelne Immobilienprojekte der Soravia weitergereicht worden.
In der Zwischengesellschaft seien rund 95 Millionen Euro gepoolt worden.
Ebenfalls in die SC Finance Three seien Mittel der von der One Group begebenen Schuldverschreibungen der Serie "Proreal Private" geflossen. Hier seien weitere rund 55 Millionen Euro zusammengekommen, die jedoch mit einem qualifizierten Nachrang ausgestattet gewesen seien, also unter dem Vorbehalt einer Durchsetzungssperre stünden, wenn ihre Bedienung zu einer Insolvenz führen würde. (24.02.2026/alc/n/a)
Sie sollten einer Laufzeitverlängerung bis Ende 2029 zuzüglich Option auf weitere zwei Jahre und einer Stundung der Zinsen während der Verlängerung zustimmen.
Die Maßnahme sei notwendig, begründe Joachim Winter, Geschäftsführer der vier Proreal-Secur-Gesellschaften, die die Inhaberschuldverschreibungen emittiert hätten, "aufgrund der Kombination von steigenden Zinsen, steigenden Baukosten und einem andauernden Fachkräftemangel in der DACH-Region sowie dem bis heute anhaltenden Russland-Ukraine-Krieg", was dazu geführt habe, dass die Immobilienmärkte "in einer tiefgreifenden strukturellen Krise" steckten.
In insgesamt acht Tranchen hätten die vier Emittentinnen Proreal Secur 1 bis 4 rund 40 Millionen Euro eingesammelt, die an die Zwischengesellschaft SC Finance Three weitergereicht worden seien. Über sie seien die Mittel an einzelne Immobilienprojekte der Soravia weitergereicht worden.
In der Zwischengesellschaft seien rund 95 Millionen Euro gepoolt worden.
Ebenfalls in die SC Finance Three seien Mittel der von der One Group begebenen Schuldverschreibungen der Serie "Proreal Private" geflossen. Hier seien weitere rund 55 Millionen Euro zusammengekommen, die jedoch mit einem qualifizierten Nachrang ausgestattet gewesen seien, also unter dem Vorbehalt einer Durchsetzungssperre stünden, wenn ihre Bedienung zu einer Insolvenz führen würde. (24.02.2026/alc/n/a)


