Anleger weichen auf Bonds in Fremdwährungen aus, EZB wagt sich an Risikogewichtung von Staatsanleihen


05.12.13 15:36
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Heute ist es wieder soweit. Die Europäische Zentralbank (EZB) lädt letztmalig im Jahr 2013 zu ihrer geldpolitischen Sitzung ein, und anschließend wird Mario Draghi als ihr Präsident einen Blick in die Zukunft wagen, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Seien die Märkte noch vor Monatsfrist von der überraschenden Zinssenkung größtenteils kalt erwischt worden, so sei für heute mit keinem weiteren Paukenschlag zu rechnen. Viel interessanter dürften die Kommentare zu der gestiegenen Inflationsrate sein, insbesondere für Lebensmittel, da noch vor Monatsfrist die Ängste vor einer Deflation als Argument für die Zinssenkung hätten herhalten müssen.

Aber auch von der anschließenden Pressekonferenz, mit möglichen Aussagen zu negativen Zinsen für Einlagefazilitäten, würden die Marktteilnehmer klärende Worte erwarten, da es hierzu sehr unterschiedliche Meinungen gebe.

Unter Fachleuten werde eher auf die Risiken der möglichen Negativzinsen hingewiesen. Denn es mache nur bedingt Sinn, sich davon eine Stimulanz der Kreditvergabe durch Banken zu erhoffen. Viele Banken würden sofort die lediglich noch in sehr geringem Maße in der Einlagefazilität gehaltenen Gelder auf die wesentlich flexibler zu handhabenden zinslosen Girokonten bei der EZB umschichten - mit dem Ziel, die Feinsteuerung des Mindestreservesolls besser händeln zu können.

Die Banken würden ihr Verhalten folglich nicht ändern, aber die privaten Investoren wären gezwungen, sich nach dem "Rendite-Plus" umzuschauen. Somit würden nun die Anleihen der Peripheriestaaten ins Spiel kommen. Vielleicht sei das der Hintergedanke bei all diesen Szenarien. Gemäß dem Motto: "Ziel erreicht, Klappe zu, Investor tot".

Nur noch wenige Stunden, dann wird uns "Onkel Mario" seine Zukunftsvisionen erläutern, so die Analysten der Baader Bank. Zuerst habe die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer ultralockeren Geldpolitik und dem Aufkauf von Staatsanleihen die Gemüter halbwegs beruhigt. Nun ziehe auch noch die Konjunktur in der Eurozone an. Daraus mixe sich ein Beruhigungscocktail, der manche Staaten, Banken und Investoren schon wieder zur Sorglosigkeit verleiten möge. Nach dem Motto: Die EZB werde es schon richten.

So sei der systemische Stress im Bankensystem des Euroraums nach Einschätzung der EZB teilweise niedriger als vor Krisenbeginn 2007. Die Stimmung sei somit besser als die Lage. Doch eine solche Haltung sei gefährlich. Denn in den Bilanzen der Banken würden Zeitbomben lauern. 940 Mrd. EUR an Krediten würden einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young zufolge als ausfallgefährdet gelten, 120 Mrd. EUR mehr als im Vorjahr. Allein Italiens Banken würden nach Ansicht der Ratingagentur Fitch mit faulen Krediten im Volumen von 144,5 Mrd. EUR erst im nächsten Jahr ihren Höhepunkt erreichen.

Verschärft werde die Situation durch die anstehenden Eigenkapitalvorschriften von Basel III, die nach Einschätzung des Beraterhauses PwC bei den Banken eine Eigenkapitallücke von 277 Mrd. EUR zur Folge haben würden. Diese hätten also noch jede Menge an Hausaufgaben zu erledigen, bevor die Stimmung gut werden sollte.

Genauso stehe es um die Staaten. Bei 93,4% des Bruttoinlandsprodukts liege die Verschuldungsquote im Euroraum im 2. Quartal 2013, Tendenz steigend. Griechenland mit 169% und Italien mit 133% stünden dabei an der Spitze. Wobei just Italien wegen des schleppenden Abbaus seines Schuldenbergs bei der EU in der Kritik stehe. Die Niedrigzinspolitik der EZB stelle also auf Dauer keine Lösung dar. Die Probleme würden damit nur verschoben.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase würden Anleger verstärkt nach Bonds in Fremdwährungen greifen, die von bekannten Emittenten mit guter Bonität begeben worden seien. Diese Anlagen würden höhere Renditen versprechen als sie am Heimatmarkt vielfach erzielt werden könnten, würden aber Währungsrisiken in sich bergen. So habe in dieser Woche etwa eine Anleihe (ISIN XS0523712791 / WKN A1AYVS) der Europäischen Investitionsbank EIB, die in russischen Rubel notiere und bis 12/2015 laufe, im Fokus des Interesses gestanden.

Dort, wo der Rubel rolle, liege die Rendite bei rund 6,40% - Währungsrisiken nicht eingeschlossen. Vom selben Emittenten EIB sei auch ein Bond, der auf Südafrikanische Rand laute, gefragt gewesen. Dieser laufe bis 10/2019 und weise eine Rendite von ca. 7,60% auf. Anlegern, die dem Brasilianischen Real vertrauen würden, hätten sich für eine Anleihe (ISIN XS0875150871 / WKN A1RE8Z) der KfW mit Laufzeit 3/2016 und ca. 9,37% Rendite interessiert.

Daneben hätten unter anderem ein Corporate Bond (ISIN FR0011625441 / WKN A1HS85) des Luxuskonzerns LVMH, der 11/2020 fällig werde und mit 1,90% rentiere, im Fokus der Privatanleger gestanden. Auch eine Anleihe (ISIN XS0997941355 / WKN A1YCR5) von Kali & Salz mit Laufzeit 12/2021 und 4,05% Rendite sei gefragt gewesen.

Microsoft, der weltweit bekannte Software- und Hardwarehersteller, habe erfolgreich 8 Mrd. US-Dollar am Kapitalmarkt aufgenommen, davon ein auf Euro lautendes Anleihebündel im Wert von 3,5 Mrd. Euro (4,75 Mrd. USD). Die Euro-Bonds würden sich aus zwei jeweils 1,75 Mrd. Euro schweren Tranchen mit Laufzeiten von 8 und 15 Jahren zusammensetzen. Die 8-jährige Anleihe (ISIN XS1001749107 / WKN A1ZATZ) sei mit einem Kupon von 2,125% ausgestattet und sei bei +50 bps über Mid Swap gepreist worden. Der Emissionspreis habe 99,629% betragen. Die 15-jährige Euro-Anleihe (ISIN XS1001749289 / WKN A1ZAT0) habe einen Kupon von 3,125% und sei mit +75 bps über Mid Swap gepreist worden. Der Emissionspreis habe bei 99,223% gelegen.

Kali & Salz, ein Anbieter von Standard- und Spezialdüngemitteln und der führende Hersteller im Salzgeschäft, habe eine 5-jährige Anleihe (ISIN XS0997941199 / WKN A1YCR4) mit Fälligkeit 12/2018 und eine 8-jährige Anleihe (ISIN XS0997941355 / WKN A1YCR5) mit Fälligkeit 12/2021 emittiert. Die Kupons der jeweils 500 Mio. Euro schweren Anleihen lägen bei 3,125% und 4,125%. Gepreist worden sei die 5-jährige Anleihe bei +210 bps über Mid Swap, was einen Emissionspreis von 99,777% ergeben habe. Die 8-jährige Anleihe sei bei +250 bps über Mid Swap gepreist worden, was einem Emissionspreis von 99,539% entsprochen habe.

Grenke, eine deutsche banken- und herstellerunabhängige Leasinggesellschaft, habe sich mittels einer 5-jährigen Anleihe (ISIN XS1002436951 / WKN A1ZATK) refinanziert, die bis 12/2018 laufe. Der Kupon des 125 Mio. EUR schweren Bonds sei bei 2,25% fixiert. Gepreist worden sei die Anleihe bei +118,9 bps über Mid Swap, was einen Emissionspreis von 100,00% ergeben habe.

In der Eurozone würden nur noch Deutschland, Luxemburg und Finnland mit der Spitzennote AAA bewertet.

Jetzt habe es also auch die Niederlande getroffen. Die Rating-Agentur Standard & Poor's habe das Rating des Landes von der Topnote AAA auf AA+ gesenkt. Besser sei Belgien weggekommen. S&P habe dessen Rating bestätigt und den Ausblick auf stabil erhöht. Spaniens Rating bleibe bei BBB-/A-3. Sein Ausblick sei von negativ auf stabil angehoben worden.

Nun würden in der Eurozone nur noch Deutschland, Luxemburg und Finnland von allen drei großen Ratingagenturen mit der Spitzennote AAA bewertet.

In einem Atemzug habe die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Griechenland beeindruckende Fortschritte beim Schuldenabbau attestiert, aber auch dass das Land möglicherweise eine neue Milliardenspritze benötigen werde. Noch im laufenden Jahr dürfte die Schuldenlast auf 176% der Wirtschaftsleistung klettern. Und die OECD füge gleich hinzu: Finanzspritzen dürften nicht als Ersatz für Strukturreformen, unter anderem beim Steuereintreiben, angesehen werden.

Als Erfolg auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit werte man in Lissabon einen Tausch eigener Anleihen. Das Euro-Krisenland habe die Fälligkeit von Staatsanleihen über 6,64 Mrd. Euro um rund drei Jahre verlängert. Damit gehe der Refinanzierungsbedarf des Landes, das im Juni den EU-Rettungsschirm verlassen wolle, deutlich zurück. Portugal müsse nun 2014 und 2015 statt rund 27 nur noch gut 20 Mrd. Euro tilgen.

Irland untermauere den Ausstieg aus den internationalen Notfallprogrammen und die Rückkehr an die Finanzmärkte mit dem Verkauf von Anteilen an der Bank of Ireland. Die Regierung habe angekündigt, ein Paket von Vorzugsaktien der während der Finanzkrise geretteten Bank zu veräußern. Indem sich Dublin 1,84 Mrd. EUR zurückhole, wolle es demonstrieren, dass das Bankensystem des Landes auf dem Weg der Besserung sei.

Zypern müsse sich hingegen bei der Auszahlung der dritten Rate des Hilfskredits der Euro-Partner noch gedulden. Zwar werde auch dem kleinen Mittelmeerland bescheinigt, dass sein Hilfsprogramm weitgehend nach Plan verlaufe. Vor Freigabe der nächsten Tranche aber müssten noch Vorabmaßnahmen umgesetzt werden, etwa die Verabschiedung eines Privatisierungsplans sowie Regeln zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in Wirtschaftszweigen.

Was von deutscher Seite immer wieder gefordert worden sei, mache sich nun auch die EZB zu Eigen: Staatsanleihen müssten auf Dauer mit Eigenkapital in Bankbilanzen unterlegt werden. Bisher herrsche eine Nullgewichtung, was der fiktiven Annahme entspreche, dass Staatsanleihen risikolos seien. Dass dies nicht so sei, habe die jüngste Staatsschuldenkrise gezeigt.

Auf mittlere Sicht sei es aber sinnvoll, Aktiva nach ihrem Risiko zu gewichten, habe dazu EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch gesagt, um gleich hinzuzufügen, dass man diese Kriterien aber bei dem anstehenden Stresstest für 130 Euro-Banken nicht anwenden werde. Denn die Nullgewichtung von Staatsanleihen sollte laut EZB international koordiniert beendet werden.

Ob es allerdings dazu je kommen werde, müsse sich zeigen. Denn sobald die Banken Eigenkapital für die Staatsanleihen vorhalten müssten, würden diese auch nicht mehr so viel davon in ihre eigenen Bücher nehmen. Und schließlich würden die Banken die Staatsschulden über ihr Engagement in Staatsanleihen mitfinanzieren.

Die extreme Niedrigzinsphase halte die deutschen Lebensversicherer im Würgegriff. Immer schwerer falle es vielen, ihre Garantiezinsen erwirtschaften zu können. Wenn Anfang 2016 mit Solvency II die Eigenkapitalregeln verschärft würden, fürchte die Finanzaufsicht Bafin um die Existenz einiger Versicherer.

Fünf bis zehn Unternehmen könnten daran scheitern, das nötige Eigenkapital aufzubringen. Eine Gefahr, die von den Versicherern ausgehe, entstehe aus ihrer Rolle als große Schuldner, deren Ausfall sich über Zweitrundeneffekte auch auf die Banken niederschlagen würde. Fazit: Die eine Krise sei noch nicht besiegt, da zeige sich schon die nächste.

Nikolaustag sei zwar erst morgen, aber schon heute könne es erste Überraschungen geben. Denn auf der heutigen EZB-Sitzung werde sich zeigen, ob der Mann im roten Mantel und mit dem Rauschebart vor der Tür stehe oder doch der Krampus, sein Helfer mit der Rute. Von seinen Worten werde die weitere Entwicklung der Märkte abhängen. Mit anderen Worten: Mandarinen, Nüsse oder Rute?

Bereits zu Beginn der Woche habe "Dun Che Lao Ren", der chinesische Weihnachtsmann, Bewegung in die Märkte gebracht. Der chinesische Einkaufsmanagerindex habe sich entgegen den Erwartungen auf dem Vormonatsniveau halten können. Somit sei es für den Euro-Bund-Future bergab gegangen. Verstärkt durch weitere positive EMIs sei er von 141,75% auf 140,94% zurückgefallen, um sich im Zuge schwächerer Aktienmärkte wieder auf 141,42% zu erholen. Doch damit noch nicht genug! Durch positive Meldungen zu mehr geschaffenen Stellen in der US-Privatwirtschaft sei die wichtige Unterstützung bei 140,50% (mehrere Hochs im Oktober 2013) getestet und durchbrochen worden.

Aktuell notiere das Rentenbarometer bei 140,46%. Somit sei der Trend insgesamt aber nach unten gerichtet. Ob das auch nach dem Kontraktwechsel so bleiben werde, sei abzuwarten. Beim Switch vom Dezember- auf den März-Kontrakt sei allerdings nur ein kleiner Kursunterschied (+0,09 BP) auszumachen. Somit bleibe der bisherige Widerstand bei ca. 142,37 (Hoch vom 19.07.2013) weiterhin bestehen. Nach unten ergänzt werde er durch die psychologisch wichtige Unterstützung bei 141,00% und um den Bereich bei 139,90% (Tief vom 16.10.2013).

In Anbetracht des nahenden Jahreswechsels, der sinkenden Handelsaktivitäten und der für den 17. und 18. Dezember anberaumten FED-Sitzung sei in den kommenden Wochen mit einer größeren Schwankungsbreite beim Euro-Bund-Future zu rechnen. Es bleibe also spannend.

In dieser Woche seien in den USA lediglich Geldmarktpapiere im Volumen von 104 Mrd. US-Dollar zum Kauf angeboten worden. Aber für die nächste Woche werde im Vorgriff auf die Weihnachtsbescherung in den Schaufenstern des US-Schatzamtes Ware in Hülle und Fülle dekoriert. So würden Papiere mit Laufzeiten von 4 und 52 Wochen, 3 und 6 Monaten, sowie 3 und 10 aber auch 30 Jahren feil geboten. Auch im Hinblick auf das Jahresende werde hierbei nochmals ein kräftiger Schluck aus der Pulle genommen.

In Euroland würden Refinanzierungen immer noch in kleinerem Stil durchgeführt. So würden heute Spanien und Frankreich Altemissionen mit Laufzeiten zwischen 3 und 14 Jahren im Volumen von ca. 7 Mrd. EUR aufstocken. Gestern habe bereits Deutschland die Gunst der Stunde genutzt und die aktuelle fünfjährige Bundesobligation (ISIN DE0001141679 / WKN 114167) im Tenderverfahren zum Kauf angeboten. Insgesamt seien 4 Mrd. EUR bei einer 1,6-fachen Überzeichnung mit einer Durchschnittsrendite von 0,68% zugeteilt worden. Das Gesamtvolumen betrage somit nun 17 Mrd. EUR.

Diese Woche sei gespickt mit wichtigen Terminen, und für jede Altersgruppe sei was dabei. Die "Kleinen" würden sich auf den Nikolaus freuen, die "Großen" voller Vorfreude auf die WM-Auslosung in Brasilien schauen. Und zu guter letzt würden auch die Marktakteure auf ihre Kosten kommen. Denn heute finde die finale Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) für das Jahr 2013 statt.

Im Vorfeld des EZB-Treffens bewege sich die Gemeinschaftswährung in einem engen Kurskorridor zwischen 1,3520 und 1,3640 USD. Das Jahr habe noch ein paar Handelstage zu bieten und somit könne sich noch einiges am Devisenmarkt tun. Die ersten Impulse könnten schon heute folgen, je nach dem wie die Märkte die Statements auf der Pressenkonferenz auslegen würden. Die Einheitswährung handle aktuell bei 1,3630 USD.

Nachdem in der Vorwoche der Euro knapp daran gescheitert sei, ein neues Jahreshoch zum Australischen Dollar zu markieren, habe er das in dieser Woche nachgeholt und gar noch einen drauf gesetzt. Denn mit 1,5087 AUD habe der Euro so hoch wie zuletzt im Mai 2010 notiert.

Auf der Wunschliste der Privatanleger würden weiterhin noch einige Fremdwährungsanleihen zu stehen scheinen. Somit seien Umsätze in Währungsanleihen auf Australische Dollar, US-Dollar, Norwegische Kronen, sowie Südafrikanische Rand zu verzeichnen gewesen.

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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (05.12.2013/alc/a/a)