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Anleihe auf SAP Investmentidee
06.09.11 12:47
Vontobel Europe S.A.
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Vontobel Europe S.A. stellen eine Anleihe (ISIN DE000VT2QSF4 / WKN VT2QSF) auf die Aktie von SAP als Investmentidee vor.
SAP sei ein weltweit führender Anbieter von betriebswirtschaftlicher Unternehmenssoftware und stehe für alles rund um Systeme, Anwendungen und Produkten in der Datenverarbeitung. Der DAX-Konzern mit Sitz in Walldorf könne auf eine Belegschaft von mehr als 54.000 Mitarbeitern in über 75 Länder und auf mehr als 109.000 Kunden weltweit verweisen. 2010 habe der Konzern einen nach IFRS bilanzierten Umsatz von 12,5 Mrd. EUR publiziert. Neben dem Börsenplatz Frankfurt sei die Aktie unter anderem auch an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet.
Im so genannten "TomorrowNow-Prozess" habe SAP im Berufungsverfahren vorerst einer Milliardenstrafe aufgrund Urheberrechtsverletzungen entgehen können. Das zuständige US-Gericht habe die mit ursprünglich 1,3 Mrd. USD dotierte Schadenersatzzahlung kassiert und den Schadenersatz auf 272 Mio. USD reduziert. Oracle sei gegen SAP und dessen Tochter TomorrowNow wegen illegaler Softwarekopien und -speicherungen, Vertragsbruch und Copyright-Verletzungen im Jahr 2007 vor Gericht gezogen. Nachdem SAP die grundsätzliche Schuld eingeräumt habe, sei es letztlich nur noch um die Höhe der Schadenersatzzahlung gegangen.
Sollte Oracle sich nicht mit 272 Mio. USD zufrieden geben, so müsste der Prozess neu aufgerollt werden. Die tatsächliche Höhe der Strafe und ein erneuter langwieriger Prozess könnten sich negativ auf die Ertragslage und den Aktienkurs von SAP auswirken.
Auf Halbjahresbasis habe SAP ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9% auf 1,45 Mrd. EUR verbessertes Betriebsergebnis (nach IFRS) erreicht. Die operative Marge (non-IFRS) sei unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten um 1,1% auf 28,3% gegenüber 27,2% in 2010 gestiegen. Der Gewinn sei um 13% auf 991 Mio. EUR (IFRS) bzw. um 23% auf 1,23 Mrd. EUR (non-IFRS) gestiegen. Das Unternehmen habe jüngst seine nach dem ersten Quartal getätigte Jahresprognose bestätigt und gehe zudem davon aus, dass die Ergebnisse ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten auf das obere Ende der ausgegebenen Spannen hinauslaufen würden.
Anleger sollten beachten, dass eine generelle konjunkturelle Eintrübung und die daraus resultierenden Kosteneinsparungen der Unternehmen auch negative Auswirkungen auf die Ertragslage und den Aktienkurs von SAP haben könnten.
Bei einem aktuellen Kurs von 35,63 EUR würden derzeit 30 Analysten bei Bloomberg die SAP-Aktie mit "kaufen" und 15 Analysten mit "halten" bewerten. Zwei Analysten würden SAP auf "verkaufen" stufen. Das Zwölf-Monats-Kursziel auf Bloomberg liege bei 47,91 EUR. (06.09.2011/alc/a/a)
SAP sei ein weltweit führender Anbieter von betriebswirtschaftlicher Unternehmenssoftware und stehe für alles rund um Systeme, Anwendungen und Produkten in der Datenverarbeitung. Der DAX-Konzern mit Sitz in Walldorf könne auf eine Belegschaft von mehr als 54.000 Mitarbeitern in über 75 Länder und auf mehr als 109.000 Kunden weltweit verweisen. 2010 habe der Konzern einen nach IFRS bilanzierten Umsatz von 12,5 Mrd. EUR publiziert. Neben dem Börsenplatz Frankfurt sei die Aktie unter anderem auch an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet.
Im so genannten "TomorrowNow-Prozess" habe SAP im Berufungsverfahren vorerst einer Milliardenstrafe aufgrund Urheberrechtsverletzungen entgehen können. Das zuständige US-Gericht habe die mit ursprünglich 1,3 Mrd. USD dotierte Schadenersatzzahlung kassiert und den Schadenersatz auf 272 Mio. USD reduziert. Oracle sei gegen SAP und dessen Tochter TomorrowNow wegen illegaler Softwarekopien und -speicherungen, Vertragsbruch und Copyright-Verletzungen im Jahr 2007 vor Gericht gezogen. Nachdem SAP die grundsätzliche Schuld eingeräumt habe, sei es letztlich nur noch um die Höhe der Schadenersatzzahlung gegangen.
Auf Halbjahresbasis habe SAP ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9% auf 1,45 Mrd. EUR verbessertes Betriebsergebnis (nach IFRS) erreicht. Die operative Marge (non-IFRS) sei unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten um 1,1% auf 28,3% gegenüber 27,2% in 2010 gestiegen. Der Gewinn sei um 13% auf 991 Mio. EUR (IFRS) bzw. um 23% auf 1,23 Mrd. EUR (non-IFRS) gestiegen. Das Unternehmen habe jüngst seine nach dem ersten Quartal getätigte Jahresprognose bestätigt und gehe zudem davon aus, dass die Ergebnisse ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten auf das obere Ende der ausgegebenen Spannen hinauslaufen würden.
Anleger sollten beachten, dass eine generelle konjunkturelle Eintrübung und die daraus resultierenden Kosteneinsparungen der Unternehmen auch negative Auswirkungen auf die Ertragslage und den Aktienkurs von SAP haben könnten.
Bei einem aktuellen Kurs von 35,63 EUR würden derzeit 30 Analysten bei Bloomberg die SAP-Aktie mit "kaufen" und 15 Analysten mit "halten" bewerten. Zwei Analysten würden SAP auf "verkaufen" stufen. Das Zwölf-Monats-Kursziel auf Bloomberg liege bei 47,91 EUR. (06.09.2011/alc/a/a)
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