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Bank of England übertrifft Erwartungen: Leitzinssenkung und Reaktivierung des Staatsanleihekaufprogramms
05.08.16 10:45
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Die Bank of England konnte gestern mit einer Leitzinssenkung (von 0,5% auf 0,25%) und vor allem der Reaktivierung des Staatsanleihekaufprogramms (von GBP 375 Mrd. auf GBP 435 Mrd.) die Erwartungen übertreffen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Heute werde die EU-Kommission ihre neuen Wirtschaftsprognosen veröffentlichen. Die Finanzmarktakteure würden sich aber vor allem für den US-Arbeitsmarktbericht interessieren. Vorliegende Daten würden auf ein solides Ergebnis hindeuten. Mit einem geschätzten Stellenaufbau von 165 Tsd. seien die Analysten der Raiffeisen Bank International AG etwas vorsichtiger als der Konsens. Ihrer Meinung nach dürften Stellenstreichungen im öffentlichen Sektor sowie im Bereich Logistik dämpfend auf die Beschäftigungszunahme gewirkt haben. Bei der Arbeitslosenquote würden sie einen Rückgang auf 4,8% erwarten. Interessant sei zudem die Lohnentwicklung. Der Trendanstieg der Stundenlöhne habe seit Anfang 2015 etwas zugelegt. Der magere Zuwachs im Juni von 0,1% p.m. dürfte primär das Ergebnis einer statistischen Verzerrung sein. Für Juli würden sie mit einem stärkeren Lohnplus rechnen.
Am Primärmarkt habe gestern Frankreich Fixzinsanleihen mit Fälligkeit 2026, 2032 und 2035 zu einer Rendite von 0,19%, 0,52% und 0,64% sowie inflationsindexierte Anleihen mit Laufzeit 2027 und 2029 zu einer durchschnittlichen Verzinsung von -0,75% und -0,79% emittiert. Das Gesamtvolumen habe knapp EUR 6,6 Mrd., betragen, wobei die Auktionen 1,5- bis 2,8-fach überzeichnet gewesen seien. Laut Ratingkalender habe Fitch die Möglichkeit, eine erneuerte Einschätzung für Österreich bekannt zu geben. (05.08.2016/alc/a/a)
Heute werde die EU-Kommission ihre neuen Wirtschaftsprognosen veröffentlichen. Die Finanzmarktakteure würden sich aber vor allem für den US-Arbeitsmarktbericht interessieren. Vorliegende Daten würden auf ein solides Ergebnis hindeuten. Mit einem geschätzten Stellenaufbau von 165 Tsd. seien die Analysten der Raiffeisen Bank International AG etwas vorsichtiger als der Konsens. Ihrer Meinung nach dürften Stellenstreichungen im öffentlichen Sektor sowie im Bereich Logistik dämpfend auf die Beschäftigungszunahme gewirkt haben. Bei der Arbeitslosenquote würden sie einen Rückgang auf 4,8% erwarten. Interessant sei zudem die Lohnentwicklung. Der Trendanstieg der Stundenlöhne habe seit Anfang 2015 etwas zugelegt. Der magere Zuwachs im Juni von 0,1% p.m. dürfte primär das Ergebnis einer statistischen Verzerrung sein. Für Juli würden sie mit einem stärkeren Lohnplus rechnen.
Am Primärmarkt habe gestern Frankreich Fixzinsanleihen mit Fälligkeit 2026, 2032 und 2035 zu einer Rendite von 0,19%, 0,52% und 0,64% sowie inflationsindexierte Anleihen mit Laufzeit 2027 und 2029 zu einer durchschnittlichen Verzinsung von -0,75% und -0,79% emittiert. Das Gesamtvolumen habe knapp EUR 6,6 Mrd., betragen, wobei die Auktionen 1,5- bis 2,8-fach überzeichnet gewesen seien. Laut Ratingkalender habe Fitch die Möglichkeit, eine erneuerte Einschätzung für Österreich bekannt zu geben. (05.08.2016/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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