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Emissionslaune am Primärmarkt hält an
17.01.18 11:30
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Auch in der zweiten Woche des Jahres bleibt der Primärmarkt sehr aktiv, so Kai Ebeling, CIIA von der Nord LB.
Seit vergangener Woche seien weitere acht Euro-denominierte Covered Bonds (Benchmark) mit einem Volumen von insgesamt EUR 7,5 Mrd. begeben worden. Nachdem zum Jahresanfang bereits die LBBW an den Markt herangetreten sei, seien diese Woche mit der BayernLB und der Nord LB zwei weitere Landesbanken gefolgt, wobei sich beide Emittenten für eine Laufzeit von zehn Jahren entschieden hätten.
Während die BayernLB einen Öffentlichen Pfandbrief (ISIN DE000BLB6JC5 / WKN BLB6JC) im Volumen von EUR 500 Mio. zu ms -15 Bp emittiert habe, sei die Nord LB mit einem Hypothekenpfandbrief (ISIN DE000NLB2TD7 / WKN NLB2TD) in Höhe von EUR 1,0 Mrd. an ihre Investoren herangetreten, wobei der Reoffer-Spread bei ms -8 Bp habe fixiert werden können. Im Laufe des Pricing-Prozesses habe der Reoffer-Spread bei beiden Deals im Vergleich zur ursprünglichen Guidance um 2 Bp enger gestellt werden können. Für die Nord LB handle es sich dabei um die größte EUR-Emission seit 2011.
Aus dem deutschsprachigen Raum sei zudem die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (ISIN XS1756364474) an den Markt herangetreten, nachdem sie im September vergangenen Jahres einen siebenjährigen Covered Bond begeben habe. Dieses Mal habe sich der Emittent für eine Laufzeit von zehn Jahren über ein Volumen von EUR 500 Mio. entschieden. Aufgrund der guten Nachfrage (Orderbuch über EUR 1,25 Mrd.) habe der Reoffer-Spread im Vergleich zur ursprünglichen Guidance um 4 Bp enger fixiert werden können, sodass die Emission schließlich zu ms flat an den Markt gegangen sei.
Für eine deutlich kürzere Laufzeit habe sich die DNB Boligkreditt entschieden. Mit einer Laufzeit von fünf Jahren handle es sich bei der norwegischen Emission um den ersten Euro-denominierten Covered Bond (ISIN XS1756428469) im Benchmarkvolumen, der in diesem Laufzeitsegment in diesem Jahr begeben worden sei. Aufgrund der starken Investorennachfrage habe der Emittent die Dealsize auf EUR 1,5 Mrd. festlegen und den Reoffer-Spread bei ms -10 Bp fixieren können (Guidance: Ms -7 Bp area).
Zudem sei gestern erstmals seit 2016 die niederländische NIBC Bank wieder mit einer Benchmarkemission an ihre Investoren herangetreten. Der mit einer Conditional Pass-Through Struktur ausgestattete Covered Bond (ISIN XS1753809141) sei zu ms +5 Bp begeben worden (Volumen: EUR 500 Mio.). Die erste Emission (ISIN XS1755086607 / WKN A19U1C) aus Kanada sei in diesem Jahr von der Bank of Nova Scotia emittiert worden, die insgesamt EUR 1,0 Mrd. für eine Laufzeit von sieben Jahren zu ms -4 Bp platziert habe.
Neben den hier erwähnten Emissionen seien weitere Covered Bonds von Société Générale (ISIN FR0013310240 / WKN A19UWW) und Banco BPM (ISIN IT0005321663) begeben worden. Insgesamt belaufe sich das Emissionsvolumen damit seit Jahresanfang auf EUR 20,0 Mrd., das durch 23 Emissionen begeben worden sei, wobei mehr als die Hälfte (13 Emissionen) im langen bis sehr langen Laufzeitbereich emittiert worden sei.
Das luxemburgische Finanzministerium habe vergangene Woche mit der Ankündigung eines Gesetzentwurfs einen weiteren wichtigen Schritt im Bereich der Green Bonds gemacht. Genauer gesagt sollten in Luxemburg künftig Green Covered Bonds auf Basis einer einheitlichen Gesetzesgrundlage definiert werden. Im Fokus stehe hierbei die Frage, welche Vermögensgegenstände im Deckungsstock enthalten sein dürften, damit von grünen Covered Bonds gesprochen werden könne. Ziel sei es, erstmals gesetzlich einheitliche Standards und Kriterien festzulegen, um sowohl auf Emittenten- als auch auf Investorenseite die Transparenz zu erhöhen und gleichzeitig das Vertrauen in die Produkte des stark wachsenden Marktes im Segment Green Finance zu stärken.
Die polnische Finanzaufsichtsbehörde KNF habe der ING Śląski kürzlich die Genehmigung zum Aufbau einer Hypothekenbank erteilt. Damit komme die polnische Tochter der ING der Emission von Covered Bonds einen Schritt näher. Bisher seien Euro-denominierte Benchmarkemissionen aus Polen lediglich von der PKO begeben worden.
Vergangene Woche habe sich sowohl der Primär- als auch Sekundärmarkt weiterhin solide gezeigt. Zum Ende der vergangenen Handelswoche hätten insbesondere die jüngst emittierten Anleihen aus Frankreich sowie Papiere aus den Nordics und dem asiatisch/pazifischen Raum bei Investoren im Fokus gestanden. Zum Wochenbeginn hätten sich die Spreads bei geringen Umsätzen stabil verhalten. Wir sahen Käufer in nicht CBPP3-fähigen Emissionen sowie langlaufenden Pfandbriefen, so die Analysten der Nord LB. (17.01.2018/alc/a/a)
Seit vergangener Woche seien weitere acht Euro-denominierte Covered Bonds (Benchmark) mit einem Volumen von insgesamt EUR 7,5 Mrd. begeben worden. Nachdem zum Jahresanfang bereits die LBBW an den Markt herangetreten sei, seien diese Woche mit der BayernLB und der Nord LB zwei weitere Landesbanken gefolgt, wobei sich beide Emittenten für eine Laufzeit von zehn Jahren entschieden hätten.
Während die BayernLB einen Öffentlichen Pfandbrief (ISIN DE000BLB6JC5 / WKN BLB6JC) im Volumen von EUR 500 Mio. zu ms -15 Bp emittiert habe, sei die Nord LB mit einem Hypothekenpfandbrief (ISIN DE000NLB2TD7 / WKN NLB2TD) in Höhe von EUR 1,0 Mrd. an ihre Investoren herangetreten, wobei der Reoffer-Spread bei ms -8 Bp habe fixiert werden können. Im Laufe des Pricing-Prozesses habe der Reoffer-Spread bei beiden Deals im Vergleich zur ursprünglichen Guidance um 2 Bp enger gestellt werden können. Für die Nord LB handle es sich dabei um die größte EUR-Emission seit 2011.
Aus dem deutschsprachigen Raum sei zudem die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (ISIN XS1756364474) an den Markt herangetreten, nachdem sie im September vergangenen Jahres einen siebenjährigen Covered Bond begeben habe. Dieses Mal habe sich der Emittent für eine Laufzeit von zehn Jahren über ein Volumen von EUR 500 Mio. entschieden. Aufgrund der guten Nachfrage (Orderbuch über EUR 1,25 Mrd.) habe der Reoffer-Spread im Vergleich zur ursprünglichen Guidance um 4 Bp enger fixiert werden können, sodass die Emission schließlich zu ms flat an den Markt gegangen sei.
Zudem sei gestern erstmals seit 2016 die niederländische NIBC Bank wieder mit einer Benchmarkemission an ihre Investoren herangetreten. Der mit einer Conditional Pass-Through Struktur ausgestattete Covered Bond (ISIN XS1753809141) sei zu ms +5 Bp begeben worden (Volumen: EUR 500 Mio.). Die erste Emission (ISIN XS1755086607 / WKN A19U1C) aus Kanada sei in diesem Jahr von der Bank of Nova Scotia emittiert worden, die insgesamt EUR 1,0 Mrd. für eine Laufzeit von sieben Jahren zu ms -4 Bp platziert habe.
Neben den hier erwähnten Emissionen seien weitere Covered Bonds von Société Générale (ISIN FR0013310240 / WKN A19UWW) und Banco BPM (ISIN IT0005321663) begeben worden. Insgesamt belaufe sich das Emissionsvolumen damit seit Jahresanfang auf EUR 20,0 Mrd., das durch 23 Emissionen begeben worden sei, wobei mehr als die Hälfte (13 Emissionen) im langen bis sehr langen Laufzeitbereich emittiert worden sei.
Das luxemburgische Finanzministerium habe vergangene Woche mit der Ankündigung eines Gesetzentwurfs einen weiteren wichtigen Schritt im Bereich der Green Bonds gemacht. Genauer gesagt sollten in Luxemburg künftig Green Covered Bonds auf Basis einer einheitlichen Gesetzesgrundlage definiert werden. Im Fokus stehe hierbei die Frage, welche Vermögensgegenstände im Deckungsstock enthalten sein dürften, damit von grünen Covered Bonds gesprochen werden könne. Ziel sei es, erstmals gesetzlich einheitliche Standards und Kriterien festzulegen, um sowohl auf Emittenten- als auch auf Investorenseite die Transparenz zu erhöhen und gleichzeitig das Vertrauen in die Produkte des stark wachsenden Marktes im Segment Green Finance zu stärken.
Die polnische Finanzaufsichtsbehörde KNF habe der ING Śląski kürzlich die Genehmigung zum Aufbau einer Hypothekenbank erteilt. Damit komme die polnische Tochter der ING der Emission von Covered Bonds einen Schritt näher. Bisher seien Euro-denominierte Benchmarkemissionen aus Polen lediglich von der PKO begeben worden.
Vergangene Woche habe sich sowohl der Primär- als auch Sekundärmarkt weiterhin solide gezeigt. Zum Ende der vergangenen Handelswoche hätten insbesondere die jüngst emittierten Anleihen aus Frankreich sowie Papiere aus den Nordics und dem asiatisch/pazifischen Raum bei Investoren im Fokus gestanden. Zum Wochenbeginn hätten sich die Spreads bei geringen Umsätzen stabil verhalten. Wir sahen Käufer in nicht CBPP3-fähigen Emissionen sowie langlaufenden Pfandbriefen, so die Analysten der Nord LB. (17.01.2018/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000BLB6JC5 | BLB6JC | 97,38 € | 95,87 € | |
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