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Erfüllt die EZB noch ihr Stabilitätsmandat?
23.02.17 10:45
IKB Deutsche Industriebank
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die EZB belässt es aktuell beim negativen Zinsniveau und der anhaltenden Ausweitung ihrer Bilanz, obwohl sich Konjunktur- und Inflationsausblick verbessert haben, so die Analysten der IKB Deutsche Industriebank AG.
Deshalb stehe die EZB in der Kritik, den optimalen Zeitpunkt für eine geldpolitische Wende zu verpassen. Doch nicht das aktuelle Niveau der geldpolitischen Parameter sei entscheidend, sondern die Frage, ob deren Korrektur angemessen und zielführend sei.
Eine monetäre Straffung würde im aktuellen Umfeld eines anhaltend hohen Prognoserisikos aufgrund der anstehenden Wahlen in Europa keine Konjunkturstabilisierung mit sich bringen, sondern die Erholung gefährden. Die EZB sei deshalb gut beraten, ihre Ausrichtung noch so lang beizubehalten, bis sich das Prognoserisiko reduziert habe. Sollten sich die Wachstums- und Inflationsprognosen für die Euro-Zone in 2018 bestätigen, könnte sich mit der Beendigung des Aufkaufprogramms Ende 2017 die erste Gelegenheit für eine geldpolitische Wende der EZB ergeben. (23.02.2017/alc/a/a)
Deshalb stehe die EZB in der Kritik, den optimalen Zeitpunkt für eine geldpolitische Wende zu verpassen. Doch nicht das aktuelle Niveau der geldpolitischen Parameter sei entscheidend, sondern die Frage, ob deren Korrektur angemessen und zielführend sei.
Eine monetäre Straffung würde im aktuellen Umfeld eines anhaltend hohen Prognoserisikos aufgrund der anstehenden Wahlen in Europa keine Konjunkturstabilisierung mit sich bringen, sondern die Erholung gefährden. Die EZB sei deshalb gut beraten, ihre Ausrichtung noch so lang beizubehalten, bis sich das Prognoserisiko reduziert habe. Sollten sich die Wachstums- und Inflationsprognosen für die Euro-Zone in 2018 bestätigen, könnte sich mit der Beendigung des Aufkaufprogramms Ende 2017 die erste Gelegenheit für eine geldpolitische Wende der EZB ergeben. (23.02.2017/alc/a/a)


