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Inflationsrisiken in den USA erhöhen sich
11.11.24 09:45
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Trump is back - für die Einen ein Albtraum, für andere die Antwort auf unbeachtete Sorgen und Probleme, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Jedenfalls sei unter den Trump-Wähler Wirtschaft und Migration das Hauptmotiv für ihre Wahlentscheidung gewesen. Dies und die Wiederwahl inklusive republikanischer Mehrheit im Senat sowie im Repräsentantenhaus gäben Anlass genug, die wirtschaftspolitischen Versprechen zu analysieren. Zentrale Absichten seien Zölle auf Güterimporte, Steuersenkungen, Reduktion von Regulierungen, das Senken von Lebenskosten und der Versuch, den Zuzug in die USA stark zu beschränken. Wie immer seien die Ansagen vor der Wahl das Eine und die Durchführbarkeit etwas Anderes. Auffällig sei aber, dass die angeführten Versprechen sogar im Widerspruch stünden.
Höhere Zölle seien klar preistreibend für Konsumgüter in den USA und bei wahrscheinlichen Gegenzöllen der Handelspartner schädlich für die Konjunktur und die langfristigen Wirtschaftsperspektiven. Die Zolleinnahmen dürften die beabsichtigte Fortsetzung bzw. zusätzliche Steuersenkungen nur unzureichend gegenfinanzieren. Die angekündigte fiskalische Ausrichtung dürfte insgesamt expansiv wirken, was die Konjunkturlage stützen würde. Andererseits brächte dies die ohnehin schon angespannten Staatsfinanzen weiter unter Druck und erzeugte zusätzlichen Inflationsdruck. Weniger Regulierungen und Umweltauflagen, um unter anderem die Öl- und Gasförderung anzuschieben und Energiekosten zu senken, niedrige Steuern und das Handelsregime zielten allesamt auf einen attraktiven Wirtschaftsstandort USA ab.
Im Verbund mit außenpolitischen Ansagen (Eskalation im Nahen Osten?) erscheine es aber schwer, tatsächlich für deutlich niedrigere Energiepreise zu sorgen - Ölpreise würden global definiert. Während Zuckerbrot und Peitsche Investitionen ins Land holen dürften, werde die unablässige Transformation der Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit infrage gestellt. Das Vorhaben, im Land befindliche Migrant abzuschieben, habe wohl die geringste Aussicht auf Durchführbarkeit. Jedenfalls hätten diese Maßnahmen eine empfindliche Auswirkung auf das Arbeitsangebot und würden die Inflation anheizen.
In Summe würden die Analysten den wirtschaftspolitischen Mix nicht als negativ für die mittelfristige Konjunkturentwicklung in den USA erachten. Allerdings erhöhten sich die Inflationsrisiken in den USA, und es erscheine unwahrscheinlich, dass sich die Lebenshaltungskosten der US-Haushalte reduzieren würden.
Klarer Verlierer der Trump-/USA-first-Politik sei wohl Europa. Ins Auge steche zunächst die Handelspolitik. Ein universeller Zoll von 10% dürfte laut Schätzungen der Analysten die Güterexporte der Eurozone in die USA um rund 8% geringer ausfallen lassen als ohne diese Beschränkung. Den direkten negativen Effekt auf das BIP-Wachstum im Euroraum schätzten die Analysten auf 0,25 PP, wobei je nach Handelsverflechtung es deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Ländern geben werde. Die Auswirkungen sind also groß genug, um unsere BIP-Schätzungen für die Eurozone unter Revision zu setzen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Trump dürfte zudem außenpolitisch wenig Rücksicht auf Europa nehmen. Vor allem eine Eskalation mit China berge die Gefahr, dass die EU in den Wettlauf gegenseitiger Zollbeschränkungen mit hineingezogen werde. Als Importeur von Öl und Gas sei zudem Europa besonders verwundbar, sollte ein sich verschärfender Konflikt im Nahen Osten (Krieg Israel/Iran) zu steigenden Preisen am Weltmarkt führen. Zuletzt könnten für die EU zusätzliche Erfordernisse zur Finanzierung der eigenen militärischen Sicherheit und der Unterstützung der Ukraine ins Haus stehen.
Klar sei, dass die aktuelle Zeit mit viel politischem Stress verbunden sei - nichts könnte dies besser verdeutlichen als das vorzeitige Ende der Regierungskoalition in Deutschland vergangene Woche. Angesichts all dieser Events träten die Daten ein wenig in den Hintergrund. In dieser Woche seien vor allem US-Daten von Relevanz, welche Einfluss auf zukünftige Zinsentscheidungen nähmen (Verbraucherpreise, Aktivitätsdaten in der Industrie und im Einzelhandel).
Die US-Verbraucherpreisinflation werde am kommenden Mittwoch veröffentlicht. Die VPI-Inflation werde voraussichtlich im Oktober auf 2,5% steigen, wobei die Kerninflation bei etwa 3,3% p.a. verharren könnte. Die Dynamik der Kerninflation habe in den letzten zwei Monaten etwas zugenommen, nachdem sie in den drei Monaten davor niedrigere Werte verzeichnet habe. Sollte die Kerninflation im Oktober hinter den Erwartungen zurückbleiben, sei eine dovishe Marktreaktion wahrscheinlich, da die Märkte derzeit eher einen hawkishen Ausblick zur Fed/Inflation einpreisten.
Die Fed habe die Leitzinssätze wie erwartet um 25 Basispunkte gesenkt. Auch wie erwartet habe sich der Fed-Vorsitzende Powell nicht zur Präsidentschaftswahl geäußert. Die einzige Botschaft sei gewesen, dass er bis zum Ende seiner Amtszeit im Mai 2026 Fed-Vorsitzender bleiben werde. Die Wahl habe somit keine kurzfristigen Auswirkungen auf die US-Geldpolitik oder die Unabhängigkeit der Fed. Die Fed scheine mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Inflation zufrieden zu sein.
Zinssenkungen um 25 Basispunkte dürften das Basisszenario der Fed sein, um einerseits die Inflation auf 2% zurückzuführen und andererseits eine weitere Abkühlung des Arbeitsmarktes von seinem derzeitigen nicht-inflationären Zustand zu verhindern. Die Prognose einer Zinssenkung um 50 Basispunkte im Dezember sei immer unwahrscheinlicher geworden, da weder die Fed noch der Markt mit einer weiteren deutlichen Abkühlung des Arbeitsmarktes rechneten, die einen größeren Zinsschritt auslösen würde. Die Analysten stellten daher ihre US-Zinsprognosen unter Revision.
Dies gelte nicht nur für die Leitzinsen und Geldmarktsätze, sondern auch für die US-Treasury-Renditen. Bei Letzteren sei jedoch Trumps Wahlsieg der Auslöser für eine Neubewertung. Warum? Die Analysten interpretierten Trumps politische Agenda als Erhöhung der Durationsrisikoprämien auf der US-Treasury-Kurve, was zu einer steileren Renditekurve führen würde. Dies sei bereits Teil des "Trump-Trades" gewesen, der die Märkte im Oktober beeinflusst habe. Es sei zwar nicht sicher, ob sich der Trend noch viel weiter fortsetze, aber die veränderte politische Landschaft (Trump gewinne und die Republikaner hätten die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat) mache eine rasche Rückkehr zu den aktuellen Prognosen der Analysten unwahrscheinlich.
Die Analysten sähen aus folgenden Gründen eine höhere Laufzeitprämie. Erstens seien höhere Zölle, niedrigere Steuern und weniger Einwanderung allesamt inflationsfördernde Maßnahmen, die die Inflationsrisikoprämien in die Höhe treiben sollten - und tatsächlich hätten Inflations-Swaps nach oben reagiert. Zweitens befänden sich die USA auf einem nicht nachhaltigen fiskalpolitischen Kurs, und Trump scheine die Notwendigkeit, strukturelle Haushaltsdefizite zu reduzieren, nicht sonderlich ernst zu nehmen. Drittens würden Trumps wahrscheinliche Angriffe auf die Fed und andere öffentliche Institutionen zur politischen Unsicherheit beitragen, was in Verbindung mit den fiskalpolitischen Aussichten der USA auch zu Rating-Herabstufungen führen könnte.
Für den europäischen Zinsmarkt seien die Auswirkungen weniger eindeutig. Ja, die Dynamik der Laufzeitprämien sei oft global korreliert, weshalb eine höhere Durationsrisikoprämie auch auf den europäischen Märkten zu spüren sein könnte. Da die Analysten jedoch sähen, dass Trumps Politik eindeutig negativ für die Wirtschaft des Euroraums und neutraler für die Inflation sei, dürfte der Aufwärtsdruck auf dieser Seite des Atlantiks viel schwächer ausfallen. Auffällig sei jedoch, dass sich die Renditen deutscher Bundesanleihen immer mehr vom EZB-Pricing abgekoppelt hätten. Dies habe zur Folge gehabt, dass die Swapspreads weiter gesunken und für die 10-jährige Laufzeit sogar in den negativen Bereich gerutscht seien.
Die Übertragung von Laufzeitprämien aus den USA sei ein möglicher Grund, während Überlegungen zum Nettoangebot innerhalb des Euroraums einen weiteren Grund darstellten. Die EZB fahre ihre Bilanzsumme zurück, und die Regierungen erhöhten ihre Emissionsziele. Dass Deutschland im nächsten Jahr eine neue Regierung bekommen werde, sei in dieser Hinsicht nicht hilfreich, da dies die Unsicherheit über die fiskalpolitischen Aussichten erhöhe. Angesichts der soliden Haushaltslage in Deutschland könne die Situation jedoch nicht mit der in Frankreich in diesem Sommer verglichen werden, als die Renditen nach Macrons Ankündigung von vorgezogenen Neuwahlen in die Höhe geschossen seien. (Ausgabe vom 08.11.2024) (11.11.2024/alc/a/a)
Jedenfalls sei unter den Trump-Wähler Wirtschaft und Migration das Hauptmotiv für ihre Wahlentscheidung gewesen. Dies und die Wiederwahl inklusive republikanischer Mehrheit im Senat sowie im Repräsentantenhaus gäben Anlass genug, die wirtschaftspolitischen Versprechen zu analysieren. Zentrale Absichten seien Zölle auf Güterimporte, Steuersenkungen, Reduktion von Regulierungen, das Senken von Lebenskosten und der Versuch, den Zuzug in die USA stark zu beschränken. Wie immer seien die Ansagen vor der Wahl das Eine und die Durchführbarkeit etwas Anderes. Auffällig sei aber, dass die angeführten Versprechen sogar im Widerspruch stünden.
Höhere Zölle seien klar preistreibend für Konsumgüter in den USA und bei wahrscheinlichen Gegenzöllen der Handelspartner schädlich für die Konjunktur und die langfristigen Wirtschaftsperspektiven. Die Zolleinnahmen dürften die beabsichtigte Fortsetzung bzw. zusätzliche Steuersenkungen nur unzureichend gegenfinanzieren. Die angekündigte fiskalische Ausrichtung dürfte insgesamt expansiv wirken, was die Konjunkturlage stützen würde. Andererseits brächte dies die ohnehin schon angespannten Staatsfinanzen weiter unter Druck und erzeugte zusätzlichen Inflationsdruck. Weniger Regulierungen und Umweltauflagen, um unter anderem die Öl- und Gasförderung anzuschieben und Energiekosten zu senken, niedrige Steuern und das Handelsregime zielten allesamt auf einen attraktiven Wirtschaftsstandort USA ab.
Im Verbund mit außenpolitischen Ansagen (Eskalation im Nahen Osten?) erscheine es aber schwer, tatsächlich für deutlich niedrigere Energiepreise zu sorgen - Ölpreise würden global definiert. Während Zuckerbrot und Peitsche Investitionen ins Land holen dürften, werde die unablässige Transformation der Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit infrage gestellt. Das Vorhaben, im Land befindliche Migrant abzuschieben, habe wohl die geringste Aussicht auf Durchführbarkeit. Jedenfalls hätten diese Maßnahmen eine empfindliche Auswirkung auf das Arbeitsangebot und würden die Inflation anheizen.
In Summe würden die Analysten den wirtschaftspolitischen Mix nicht als negativ für die mittelfristige Konjunkturentwicklung in den USA erachten. Allerdings erhöhten sich die Inflationsrisiken in den USA, und es erscheine unwahrscheinlich, dass sich die Lebenshaltungskosten der US-Haushalte reduzieren würden.
Klarer Verlierer der Trump-/USA-first-Politik sei wohl Europa. Ins Auge steche zunächst die Handelspolitik. Ein universeller Zoll von 10% dürfte laut Schätzungen der Analysten die Güterexporte der Eurozone in die USA um rund 8% geringer ausfallen lassen als ohne diese Beschränkung. Den direkten negativen Effekt auf das BIP-Wachstum im Euroraum schätzten die Analysten auf 0,25 PP, wobei je nach Handelsverflechtung es deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Ländern geben werde. Die Auswirkungen sind also groß genug, um unsere BIP-Schätzungen für die Eurozone unter Revision zu setzen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Trump dürfte zudem außenpolitisch wenig Rücksicht auf Europa nehmen. Vor allem eine Eskalation mit China berge die Gefahr, dass die EU in den Wettlauf gegenseitiger Zollbeschränkungen mit hineingezogen werde. Als Importeur von Öl und Gas sei zudem Europa besonders verwundbar, sollte ein sich verschärfender Konflikt im Nahen Osten (Krieg Israel/Iran) zu steigenden Preisen am Weltmarkt führen. Zuletzt könnten für die EU zusätzliche Erfordernisse zur Finanzierung der eigenen militärischen Sicherheit und der Unterstützung der Ukraine ins Haus stehen.
Die US-Verbraucherpreisinflation werde am kommenden Mittwoch veröffentlicht. Die VPI-Inflation werde voraussichtlich im Oktober auf 2,5% steigen, wobei die Kerninflation bei etwa 3,3% p.a. verharren könnte. Die Dynamik der Kerninflation habe in den letzten zwei Monaten etwas zugenommen, nachdem sie in den drei Monaten davor niedrigere Werte verzeichnet habe. Sollte die Kerninflation im Oktober hinter den Erwartungen zurückbleiben, sei eine dovishe Marktreaktion wahrscheinlich, da die Märkte derzeit eher einen hawkishen Ausblick zur Fed/Inflation einpreisten.
Die Fed habe die Leitzinssätze wie erwartet um 25 Basispunkte gesenkt. Auch wie erwartet habe sich der Fed-Vorsitzende Powell nicht zur Präsidentschaftswahl geäußert. Die einzige Botschaft sei gewesen, dass er bis zum Ende seiner Amtszeit im Mai 2026 Fed-Vorsitzender bleiben werde. Die Wahl habe somit keine kurzfristigen Auswirkungen auf die US-Geldpolitik oder die Unabhängigkeit der Fed. Die Fed scheine mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Inflation zufrieden zu sein.
Zinssenkungen um 25 Basispunkte dürften das Basisszenario der Fed sein, um einerseits die Inflation auf 2% zurückzuführen und andererseits eine weitere Abkühlung des Arbeitsmarktes von seinem derzeitigen nicht-inflationären Zustand zu verhindern. Die Prognose einer Zinssenkung um 50 Basispunkte im Dezember sei immer unwahrscheinlicher geworden, da weder die Fed noch der Markt mit einer weiteren deutlichen Abkühlung des Arbeitsmarktes rechneten, die einen größeren Zinsschritt auslösen würde. Die Analysten stellten daher ihre US-Zinsprognosen unter Revision.
Dies gelte nicht nur für die Leitzinsen und Geldmarktsätze, sondern auch für die US-Treasury-Renditen. Bei Letzteren sei jedoch Trumps Wahlsieg der Auslöser für eine Neubewertung. Warum? Die Analysten interpretierten Trumps politische Agenda als Erhöhung der Durationsrisikoprämien auf der US-Treasury-Kurve, was zu einer steileren Renditekurve führen würde. Dies sei bereits Teil des "Trump-Trades" gewesen, der die Märkte im Oktober beeinflusst habe. Es sei zwar nicht sicher, ob sich der Trend noch viel weiter fortsetze, aber die veränderte politische Landschaft (Trump gewinne und die Republikaner hätten die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat) mache eine rasche Rückkehr zu den aktuellen Prognosen der Analysten unwahrscheinlich.
Die Analysten sähen aus folgenden Gründen eine höhere Laufzeitprämie. Erstens seien höhere Zölle, niedrigere Steuern und weniger Einwanderung allesamt inflationsfördernde Maßnahmen, die die Inflationsrisikoprämien in die Höhe treiben sollten - und tatsächlich hätten Inflations-Swaps nach oben reagiert. Zweitens befänden sich die USA auf einem nicht nachhaltigen fiskalpolitischen Kurs, und Trump scheine die Notwendigkeit, strukturelle Haushaltsdefizite zu reduzieren, nicht sonderlich ernst zu nehmen. Drittens würden Trumps wahrscheinliche Angriffe auf die Fed und andere öffentliche Institutionen zur politischen Unsicherheit beitragen, was in Verbindung mit den fiskalpolitischen Aussichten der USA auch zu Rating-Herabstufungen führen könnte.
Für den europäischen Zinsmarkt seien die Auswirkungen weniger eindeutig. Ja, die Dynamik der Laufzeitprämien sei oft global korreliert, weshalb eine höhere Durationsrisikoprämie auch auf den europäischen Märkten zu spüren sein könnte. Da die Analysten jedoch sähen, dass Trumps Politik eindeutig negativ für die Wirtschaft des Euroraums und neutraler für die Inflation sei, dürfte der Aufwärtsdruck auf dieser Seite des Atlantiks viel schwächer ausfallen. Auffällig sei jedoch, dass sich die Renditen deutscher Bundesanleihen immer mehr vom EZB-Pricing abgekoppelt hätten. Dies habe zur Folge gehabt, dass die Swapspreads weiter gesunken und für die 10-jährige Laufzeit sogar in den negativen Bereich gerutscht seien.
Die Übertragung von Laufzeitprämien aus den USA sei ein möglicher Grund, während Überlegungen zum Nettoangebot innerhalb des Euroraums einen weiteren Grund darstellten. Die EZB fahre ihre Bilanzsumme zurück, und die Regierungen erhöhten ihre Emissionsziele. Dass Deutschland im nächsten Jahr eine neue Regierung bekommen werde, sei in dieser Hinsicht nicht hilfreich, da dies die Unsicherheit über die fiskalpolitischen Aussichten erhöhe. Angesichts der soliden Haushaltslage in Deutschland könne die Situation jedoch nicht mit der in Frankreich in diesem Sommer verglichen werden, als die Renditen nach Macrons Ankündigung von vorgezogenen Neuwahlen in die Höhe geschossen seien. (Ausgabe vom 08.11.2024) (11.11.2024/alc/a/a)
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