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Rückblick 2024: Teuerungsrate im Euroraum wieder über die 2%-Marke
23.12.24 09:00
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate reduzierte sich im Euroraum von 2,9% p.a. zu Jahresende 2023 auf unter 2,0% p.a. im September, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Gegen Jahresende habe die Teuerungsrate wieder über die 2%-Marke angezogen. Bei Nahrungsmitteln und Sachgütern habe sich der Preisauftrieb im Jahresverlauf deutlich moderiert, Energiegüter seien sogar billiger geworden als im Vorjahr. Dienstleistungen hätten hingegen im Jahr 2024 konstant einen erhöhten Preiszuwachs von 4% p.a. aufgewiesen.
In Österreich habe sich der Inflationsrückgang 2024 fortgesetzt, wenn auch in vermindertem Tempo. Ab dem Herbst seien die Verbraucherpreise in Österreich in ähnlichem Ausmaß wie in der gesamten Währungsunion gestiegen. Der inflationsdämpfende Effekt der Energiepreise habe später ein als in der Eurozone gesetzt, zudem dürfte die besonders schwache Konjunktur in Österreich den Preisgestaltungsspielraum stärker begrenzt haben.
Auch in den USA habe sich der Disinflationsprozess im Großen und Ganzen weiter fortgesetzt, wenn auch in einem geringeren Tempo als noch 2023. Anhaltender Preisdruck in der (Kern-)Dienstleistungskomponente sei der maßgebliche Faktor, welcher die Inflation noch von einem Erreichen des 2%-Ziels abhalte. (Ausgabe vom 20.12.2024) (23.12.2024/alc/a/a)
Gegen Jahresende habe die Teuerungsrate wieder über die 2%-Marke angezogen. Bei Nahrungsmitteln und Sachgütern habe sich der Preisauftrieb im Jahresverlauf deutlich moderiert, Energiegüter seien sogar billiger geworden als im Vorjahr. Dienstleistungen hätten hingegen im Jahr 2024 konstant einen erhöhten Preiszuwachs von 4% p.a. aufgewiesen.
In Österreich habe sich der Inflationsrückgang 2024 fortgesetzt, wenn auch in vermindertem Tempo. Ab dem Herbst seien die Verbraucherpreise in Österreich in ähnlichem Ausmaß wie in der gesamten Währungsunion gestiegen. Der inflationsdämpfende Effekt der Energiepreise habe später ein als in der Eurozone gesetzt, zudem dürfte die besonders schwache Konjunktur in Österreich den Preisgestaltungsspielraum stärker begrenzt haben.
Auch in den USA habe sich der Disinflationsprozess im Großen und Ganzen weiter fortgesetzt, wenn auch in einem geringeren Tempo als noch 2023. Anhaltender Preisdruck in der (Kern-)Dienstleistungskomponente sei der maßgebliche Faktor, welcher die Inflation noch von einem Erreichen des 2%-Ziels abhalte. (Ausgabe vom 20.12.2024) (23.12.2024/alc/a/a)


