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Sicherheit geht vor Rendite
23.08.21 11:35
State Street Global Advisors
Boston (www.anleihencheck.de) - In vielerlei Hinsicht bereiten die niedrigen Anleiherenditen der Industrieländer, eine erwartete Dollarschwäche und umfangreiche Konjunkturmaßnahmen den Boden für Schwellenländeranleihen (EMD), so die Experten von State Street Global Advisors in ihrer aktuellen Ausgabe von "Bond Compass".
Allerdings hätten sich Investoren dadurch in diesem Jahr nicht zu einer Ausweitung ihrer EMD-Allokationen verleiten lassen. Der Markt habe grundsätzlich auf Sicherheit denn auf Rendite gesetzt. Der Nettowert der Käufe von Staatsanleihen aus Industrieländern sei zulasten von Schwellenländeranleihen gegangen. Wie die PriceStats®-Daten aufzeigen würden, sei die Inflation in den Schwellenländern deutlich höher als in den Industrienationen, sodass sich mehrere Entwicklungsländer zu Zinsanhebungen gezwungen gesehen hätten. Uneinheitliche Immunisierungsraten würden das Risiko für Schwellenländer erhöhen, was wiederum die positiven Wachstumserwartungen gefährde. (Ausgabe Q3/2021) (23.08.2021/alc/a/a)
Allerdings hätten sich Investoren dadurch in diesem Jahr nicht zu einer Ausweitung ihrer EMD-Allokationen verleiten lassen. Der Markt habe grundsätzlich auf Sicherheit denn auf Rendite gesetzt. Der Nettowert der Käufe von Staatsanleihen aus Industrieländern sei zulasten von Schwellenländeranleihen gegangen. Wie die PriceStats®-Daten aufzeigen würden, sei die Inflation in den Schwellenländern deutlich höher als in den Industrienationen, sodass sich mehrere Entwicklungsländer zu Zinsanhebungen gezwungen gesehen hätten. Uneinheitliche Immunisierungsraten würden das Risiko für Schwellenländer erhöhen, was wiederum die positiven Wachstumserwartungen gefährde. (Ausgabe Q3/2021) (23.08.2021/alc/a/a)


