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US-Inflationsdaten verfestigen Erwartungen einer weiteren Zinssenkung der FED
12.12.24 11:00
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Europas Aktienindices haben am gestrigen Mittwoch neuerlich leicht zulegen können, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Kernthema des Tages sei dabei die Bekanntgabe der US-Verbraucherpreise gewesen. Diese seien im November insgesamt ebenso wie in der Kernrate um 0,3% gestiegen. Beide Daten hätten damit den Prognosen entsprochen. Die Anleger hätten diese Zahlen als Bestätigung dafür gesehen, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche tatsächlich die Zinsen senken werde. An den Märkten werde eine Senkung um 25 Basispunkte nun praktisch vollständig eingepreist. Den nächsten Impuls könnte nun die geldpolitische Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) heute Nachmittag setzen. Es werde erwartet, dass die Währungshüter in unseren Breiten den Leitzins abermals um 25 Basispunkte senken würden.
Der DAX habe gestern 0,3% zugelegt. Für den EURO STOXX 50 sei es um 0,2% nach oben gegangen. Lediglich der österreichische ATX habe es am Ende nicht ganz in den grünen Bereich geschafft und mit marginalen Abschlägen geschlossen.
Die im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen US-Inflationsdaten hätten natürlich auch und erst recht an der Wall Street die Erwartungen einer weiteren Zinssenkung der US-Notenbank in der kommenden Woche verfestigt. In der Folge hätten vor allem die technologielastigen NASDAQ-Indices zugelegt, die neue Allzeithochs markiert hätten. Der NASDAQ 100 habe um satte 1,85% zugelegt und sei dabei erstmals über die Marke von 20.000 Punkten gestiegen. Im Technologie-Sektor hätten insbesondere die Aktien von Alphabet (+5,5%) und Tesla (+5,9%) hervorgestochen, die jeweils neue Allzeithochs erreicht hätten.
Der Inflationsdruck in den USA habe im November zwar moderat zugenommen, doch seien die Verbraucherpreise sowohl auf Monats- wie auch Jahressicht so wie vorausgesagt gestiegen. Anleger dürften die Daten als Bestätigung sehen, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen senken werde. Dies sei am Zinsterminmarkt mit einer Wahrscheinlichkeit von 96% eingepreist worden, zuvor habe dieser Wert etwas unter 90% gelegen.
Der Dow Jones Industrials habe - belastet vom deutlichen Minus bei UnitedHealth - 0,2% verloren; für den S&P-500 und den NASDAQ Composite sei es um gut 0,8% nach oben gegangen.
Die Ölpreisnotierungen würden weiter munter zulegen, wobei die Aufwärtsdynamik aber jüngst etwas nachgelassen habe. Ein Fass der Nordseesorte Brent werde aktuell zu USD 73,70 gehandelt. Auch der Goldpreis verlangsame seinen Aufwärtstrend und halte nun bei USD 2.710 je Feinunze. Dafür habe der Bitcoin als bekanntester Vertreter der Krypto-"Währungen" jüngst neuerlich die psychologisch wichtige Marke von USD 100.000 knacken können.
Die asiatischen Märkte würden sich heute Morgen praktisch durch die Bank deutlich fester präsentieren. Die Indexzuwächse würden sich aktuell auf 0,6% (Shanghai Composite) bis 1,8% (KOSPI, HSCE) belaufen. Einzig der indische SENSEX liege marginal im Minus. In Europas werde wohl erst am Nachmittag mehr Schwung in das Geschehen kommen, wenn Zinsentscheidungen der SNB und der EZB gefallen seien und etwas später auch noch US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht würden. (12.12.2024/alc/a/a)
Kernthema des Tages sei dabei die Bekanntgabe der US-Verbraucherpreise gewesen. Diese seien im November insgesamt ebenso wie in der Kernrate um 0,3% gestiegen. Beide Daten hätten damit den Prognosen entsprochen. Die Anleger hätten diese Zahlen als Bestätigung dafür gesehen, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche tatsächlich die Zinsen senken werde. An den Märkten werde eine Senkung um 25 Basispunkte nun praktisch vollständig eingepreist. Den nächsten Impuls könnte nun die geldpolitische Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) heute Nachmittag setzen. Es werde erwartet, dass die Währungshüter in unseren Breiten den Leitzins abermals um 25 Basispunkte senken würden.
Der DAX habe gestern 0,3% zugelegt. Für den EURO STOXX 50 sei es um 0,2% nach oben gegangen. Lediglich der österreichische ATX habe es am Ende nicht ganz in den grünen Bereich geschafft und mit marginalen Abschlägen geschlossen.
Der Inflationsdruck in den USA habe im November zwar moderat zugenommen, doch seien die Verbraucherpreise sowohl auf Monats- wie auch Jahressicht so wie vorausgesagt gestiegen. Anleger dürften die Daten als Bestätigung sehen, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen senken werde. Dies sei am Zinsterminmarkt mit einer Wahrscheinlichkeit von 96% eingepreist worden, zuvor habe dieser Wert etwas unter 90% gelegen.
Der Dow Jones Industrials habe - belastet vom deutlichen Minus bei UnitedHealth - 0,2% verloren; für den S&P-500 und den NASDAQ Composite sei es um gut 0,8% nach oben gegangen.
Die Ölpreisnotierungen würden weiter munter zulegen, wobei die Aufwärtsdynamik aber jüngst etwas nachgelassen habe. Ein Fass der Nordseesorte Brent werde aktuell zu USD 73,70 gehandelt. Auch der Goldpreis verlangsame seinen Aufwärtstrend und halte nun bei USD 2.710 je Feinunze. Dafür habe der Bitcoin als bekanntester Vertreter der Krypto-"Währungen" jüngst neuerlich die psychologisch wichtige Marke von USD 100.000 knacken können.
Die asiatischen Märkte würden sich heute Morgen praktisch durch die Bank deutlich fester präsentieren. Die Indexzuwächse würden sich aktuell auf 0,6% (Shanghai Composite) bis 1,8% (KOSPI, HSCE) belaufen. Einzig der indische SENSEX liege marginal im Minus. In Europas werde wohl erst am Nachmittag mehr Schwung in das Geschehen kommen, wenn Zinsentscheidungen der SNB und der EZB gefallen seien und etwas später auch noch US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht würden. (12.12.2024/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


