Erweiterte Funktionen
US-Leitzinserwartungen stark gesunken
06.06.16 10:50
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Nach dem enttäuschenden Stellenzuwachs beim US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag (nur 38.000 (streikbereinigt 73.000), Arbeitslosenquote dagegen von 4,9 auf 4,7%, Lohnzuwachs +2,5% p.a.) sind die meisten Märkte nach wie vor damit beschäftigt, die entsprechend stark gesunkenen US-Leitzinserwartungen zu verarbeiten, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Der EUR/USD handle heute Morgen mit 1,134 nur knapp unter seinem Freitagshoch (1,137), und zehnjährige US-Renditen seien mit 1,7% zurück auf den Tiefständen des Jahres. Die gepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung für 15. Juni sei auf 4% gesunken (und eine solche sei mit dem schwachen Bericht wohl auch tatsächlich aus dem Rennen). Die für den 27. Juli werde nur mehr mit 27% gepreist, was aus Sicht der Analysten zu tief sei: Die Analysten würden davon ausgehen, dass der nächste Stellenzuwachs bereits wieder deutlich besser werde. Komme es zudem zu keinem Brexit, sei eine US-Zinsanhebung Ende Juli aus Sicht der Analysten recht wahrscheinlich. Diese Woche sei arm an Datenveröffentlichungen; heute sei nur der Arbeitsmarktindikator der FED und der Sentix-Index (beides Verbesserung) erwähnenswert - die deutschen Auftragseingänge seien bereits veröffentlicht worden (mit -2,0 unter Konsensus).
Umso mehr würden die Investoren heute Abend auf die Rede von FED-Chefin Yellen achten - die Analysten würden davon ausgehen, dass sie die Tür für eine Zinsanhebung in den nächsten Monaten verbal weiter offen lassen werde, aber nichts sagen werde, um den Markt auf eine Zinsanhebung schon im Juni vorzubereiten. (06.06.2016/alc/a/a)
Der EUR/USD handle heute Morgen mit 1,134 nur knapp unter seinem Freitagshoch (1,137), und zehnjährige US-Renditen seien mit 1,7% zurück auf den Tiefständen des Jahres. Die gepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung für 15. Juni sei auf 4% gesunken (und eine solche sei mit dem schwachen Bericht wohl auch tatsächlich aus dem Rennen). Die für den 27. Juli werde nur mehr mit 27% gepreist, was aus Sicht der Analysten zu tief sei: Die Analysten würden davon ausgehen, dass der nächste Stellenzuwachs bereits wieder deutlich besser werde. Komme es zudem zu keinem Brexit, sei eine US-Zinsanhebung Ende Juli aus Sicht der Analysten recht wahrscheinlich. Diese Woche sei arm an Datenveröffentlichungen; heute sei nur der Arbeitsmarktindikator der FED und der Sentix-Index (beides Verbesserung) erwähnenswert - die deutschen Auftragseingänge seien bereits veröffentlicht worden (mit -2,0 unter Konsensus).
Umso mehr würden die Investoren heute Abend auf die Rede von FED-Chefin Yellen achten - die Analysten würden davon ausgehen, dass sie die Tür für eine Zinsanhebung in den nächsten Monaten verbal weiter offen lassen werde, aber nichts sagen werde, um den Markt auf eine Zinsanhebung schon im Juni vorzubereiten. (06.06.2016/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


