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Unerwartete Entspannung bei US-Preisen - FED-Leitzins bleibt dennoch unverändert
13.06.24 08:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Im Mai gab es eine unerwartete Entspannung bei den US-Preisen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Laut den neuesten Daten, welche gestern präsentiert worden seien, habe der monatliche Preisdruck stagniert: Die Inflationsrate habe im Mai bei 0,0% im Vergleich zum Vormonat gelegen. Dies sei besser gewesen als die Erwartungen der Ökonomen, die einen leichten Anstieg von 0,1% prognostiziert hätten. Auch die Kerninflationsrate, die schwankungsanfällige Bereiche wie Lebensmittel und Energie ausklammere, sei nur um 0,2% gestiegen, was ebenfalls geringer gewesen sei als erwartet (0,3%). Die jährliche Inflationsrate sei leicht von 3,4% auf 3,3% gesunken, während die Konsensschätzungen weiterhin von 3,4% ausgegangen seien. Die Kernjahresinflationsrate sei sogar von 3,6% auf 3,4% gefallen, während die Erwartungen bei 3,5% gelegen hätten.
Für eine Zinssenkung der FED, welche gestern ihre Juni-Sitzung abgehalten habe, habe der Inflationsrückgang noch nicht gereicht. Der Leitzins bleibe weiterhin bei einer Spanne von 5,25% bis 5,50%. FED-Chef Jerome Powell wolle weitere Anzeichen dafür sehen, dass "sich die Inflation nachhaltig in Richtung 2% bewegt. Dies ist das erklärte Ziel der FED, um Preisstabilität zu gewährleisten." Bisher haben wir diese Anzeichen noch nicht gesehen", habe Powell gesagt. Aus den ökonomischen Prognosen, welche mit der Zinsentscheidung veröffentlicht worden seien, gehe außerdem hervor, dass die Mehrheit der Notenbanker in diesem Jahr nur noch mit einer einzigen Zinssenkung rechne. Im März seien noch drei Zinsschritte für dieses Jahr erwartet worden. Aufgrund der positiven VPI-Daten würden die RBI-Analysten jedoch von zwei Zinssenkungen im heurigen Jahr ausgehen und damit rechnen, dass der Zinssenkungszyklus im September beginne. (13.06.2024/alc/a/a)
Laut den neuesten Daten, welche gestern präsentiert worden seien, habe der monatliche Preisdruck stagniert: Die Inflationsrate habe im Mai bei 0,0% im Vergleich zum Vormonat gelegen. Dies sei besser gewesen als die Erwartungen der Ökonomen, die einen leichten Anstieg von 0,1% prognostiziert hätten. Auch die Kerninflationsrate, die schwankungsanfällige Bereiche wie Lebensmittel und Energie ausklammere, sei nur um 0,2% gestiegen, was ebenfalls geringer gewesen sei als erwartet (0,3%). Die jährliche Inflationsrate sei leicht von 3,4% auf 3,3% gesunken, während die Konsensschätzungen weiterhin von 3,4% ausgegangen seien. Die Kernjahresinflationsrate sei sogar von 3,6% auf 3,4% gefallen, während die Erwartungen bei 3,5% gelegen hätten.
Für eine Zinssenkung der FED, welche gestern ihre Juni-Sitzung abgehalten habe, habe der Inflationsrückgang noch nicht gereicht. Der Leitzins bleibe weiterhin bei einer Spanne von 5,25% bis 5,50%. FED-Chef Jerome Powell wolle weitere Anzeichen dafür sehen, dass "sich die Inflation nachhaltig in Richtung 2% bewegt. Dies ist das erklärte Ziel der FED, um Preisstabilität zu gewährleisten." Bisher haben wir diese Anzeichen noch nicht gesehen", habe Powell gesagt. Aus den ökonomischen Prognosen, welche mit der Zinsentscheidung veröffentlicht worden seien, gehe außerdem hervor, dass die Mehrheit der Notenbanker in diesem Jahr nur noch mit einer einzigen Zinssenkung rechne. Im März seien noch drei Zinsschritte für dieses Jahr erwartet worden. Aufgrund der positiven VPI-Daten würden die RBI-Analysten jedoch von zwei Zinssenkungen im heurigen Jahr ausgehen und damit rechnen, dass der Zinssenkungszyklus im September beginne. (13.06.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


