Anteil regulärer Jobs nimmt dramatisch ab

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neuester Beitrag:  27.04.15 09:49
eröffnet am: 21.04.15 09:41 von: 007Bond Anzahl Beiträge: 51
neuester Beitrag: 27.04.15 09:49 von: Raklee Leser gesamt: 7549
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21.04.15 09:41 #1 Anteil regulärer Jobs nimmt dramatisch ab
Berlin - Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten nicht in regulären Jobs: Die Zahl der betroffenen Arbeitnehmer stieg binnen 20 Jahren um mehr als 70 Prozent. Sie sind befristet, in Teilzeit mit 20 oder weniger Wochenstunden, Zeitarbeit oder geringfügig beschäftigt. 1993 waren noch 4,4 Millionen Arbeitnehmer atypisch beschäftigt - 2013 bereits 7,6 Millionen.

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/...obs-nimmt-ab.html  
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25 Postings ausgeblendet.
21.04.15 14:30 #27 Dann kann der Partner in der letzten Zeit etwa.
durch 450-Euro-Jobs beisteuern.

Aber wenn man alleinstehend ist und in dieses Szenario fällt, ist es unmöglich, mit Teilzeit o. Minijobs den normalen Lebensstandard zu halten. Dann geht es bergab.  
21.04.15 14:31 #28 #25 Frag besser mod, ob das so stimmt.
21.04.15 14:37 #29 potzzz, habe gerade in die Statistik geschaut
In dem Landkreis, in dem ich mich momentan aufhalte, beträgt die offizielle Arbeitslosenquote 10 % und die Unterbeschäftigungsquote 13,1 %. Werde dem faulen Pack (sofern es noch nicht das 45. Lebensjahr erreicht hat) gleich mal sagen, die sollen sich gefälligst um eine Job kümmern.

mod, das ist nicht am Berliner Stadtrand.  
21.04.15 14:40 #30 @potzzblitz dafür gibts den Aufstocker
bei der Arge bzw. beim jopcenter!  
21.04.15 14:43 #31 #8 - Schön, dass Du das witzig findest
Entscheidend ist aber nicht der von Dir zitierte Abschnitt, sondern der hier:

"Der Arbeitgeber muss dieser Verringerung der Arbeitszeit und der Verteilung entsprechend den Wünschen des Arbeitnehmers zustimmen, soweit betriebliche Gründe nicht entgegenstehen..."
-----------
Es gibt immer mindestens zwei Wahrheiten: Deine und meine.
21.04.15 14:52 #32 #31 wenn, dann mußt schon alles reinstellen!
hier der fehlende Rest:
Nach dem Gesetzestext liegt ein solcher betrieblicher Grund „insbesondere vor, wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht“. Die betrieblichen Gründe sind damit sehr restriktiv formuliert. Die Messlatte wird sehr hoch gehängt, denn es reicht nicht aus, dass Kosten entstehen; vielmehr müssen diese „unverhältnismäßig“ sein. Oder aber der betriebliche Ablauf muss „wesentlich“ beeinträchtigt werden. Daraus folgt eine große Rechtsunsicherheit für die Unternehmen. Denn sie können häufig zunächst nicht wissen, ob ihre Ablehnung eines Teilzeitwunsches vor Gericht Bestand haben kann.  
21.04.15 14:57 #33 mannmannmann
leute, hier ist nicht die ddr.
der staat hat nicht die pflicht arbeitsplätze zu schaffen,
er soll rahmenbedingungen schaffen, die dies begünstigen.
nicht mal die unternehmen "müssen" arbeitsplätze
schaffen, ihr ziel ist die erwirtschaftung von gewinn,
die arbeitsbeschaffung ist ein positiver nebeneffekt.

als "schon immer selbstständiger" frage ich mich bei
all diesen sozialdiskussionen stets, in welcher welt
mancheiner zu leben glaubt - im paradies?

jegliche sozialknete, jede rente, versorgung, etc.
muss vorher verdient werden und das beste ergebnis
erzielt man nicht mit der höchstmöglichen besteuerung
sondern mit der normalen besteuerung höchstmöglicher gewinne.

ich hoffe, dass der derzeitige ungute mix aus linkswickelei
und medienverblödung nicht dazu führt, dass der letzte rest
unternehmungs- und gründungsgeist aus diesem land verschwindet.
 
21.04.15 15:09 #34 @rightwing 1. Was hat das mit der DDR auf .
2. Tarifverträge sind Dir bekannt?
3. Sozialleistungen sind für dich normal? (3. Absatz von Dir) volliger Unsinn! Kein Unternehmen stellt seine Gewinne in die deutschen Sozialsysteme!!  
21.04.15 15:16 #35 das ist falsch
nur ein unternehmen, dass
1. sich gründet
oder
2. hier eine zweigstelle aufmacht
kann arbeit nachfragen.
punkt 1. wird nur gegeben sein,
wenn gewinn erwirtschaftet werden kann,
effekt 2. tritt vor allem dann ein, wenn
der gewinn attraktiv ist.

im übrigen stopft der staat NATÜRLICH auch eine
beträchtlichen teil der steuer auf den gewinn in
die sozialsysteme ... oder glaubst du ernsthaft,
er könnte diesen haushaltsposten allein durch
die arbeitnehmerbeiträge bezahlen?

du kannst nur verteilen was hier erwirtschaftet wird.  
21.04.15 15:22 #36 Du redest nur vom Mittelstand und die
Unternehmen die richtig Kohle machen, was ist mit denen?
zu 2. die Unternehmen haben immer ein minus im Buch stehen um nichts zahlen zu müssen!
Ja, ich glaube zu 75% zahlen nur die Arbeitnehmer ins sozialsystem ein!

Du darfst mich gern vom gegenteil überzeugen.  
21.04.15 15:28 #37 rightwing... Wenn man nicht will, dass man
irgendwann "die Paläste" stürmt und die Bonzen aufhängt, sollte man dafür sorgen, dass es sich stets wie "im Paradies" anfühlt. Nach Deinen Worten.

Abgehobene Sprüche à la "Jeder ist seines Glückes Schmied" werden die Menschen nicht mehr schlucken, wenn diese Umverteilung und Ausbeutung so weiterläuft.

Das wäre nicht das erste Mal, dass sich Menschen das zurückholen, wovon sie denken, dass es ihnen zusteht.  
21.04.15 15:37 #38 @potzzz das hast Du schön gesagt!
Das Geld ist falsch verteilt und nur wenige Unternehmen sind bereit ihre Arbeiter (also die, die das Geld erarbeiten) entsprechend zu entlohnen!  
21.04.15 15:40 #39 Auch ich bin selbstständig und
das seit mehr als 10 Jahren. Ja und? Trotzdem sehe ich, dass der Staat offenbar nicht dazu in der Lage ist, entsprechende gesetzliche Regelungen auf den Weg zu bringen, die a.) Lohndumping tatsächlich verhindern, b.) den Sozialstaat wieder zu dem machen, was er ursprünglich einmal war und auch sein sollte sowie c.) Altersarmut und Diskriminierung (alt ab 45?) effektiv zu bekämpfen.

Dazu sage ich nur eines: Der Fisch stinkt zuerst am Kopf!  
21.04.15 15:46 #40 @007Bond richtig, die großen machen
was sie wollen und die kleinen zahlen!
zu a.) ich glaube das dürfte auch ein Europäischesproblem sein!  
21.04.15 15:49 #41 Bester Spruch überhaupt
"du kannst nur verteilen was hier erwirtschaftet wird."

Das ist auf so vielen Ebenen falsch, rightwing. :) Wie kommt es dann, dass ein minimaler Prozentsatz mehr als die Hälfte allen Vermögens besitzt?  
21.04.15 15:55 #42 @potzzzblitz um deine Frage an rightwing
zu prätzesieren: es geht hier um 1% der vermögenden und 99% die die andere hälfte besitzen!  
21.04.15 16:46 #43 Neiddebattte
Die hätten noch viel mehr Kohle (klar, weil sie den Arsch hoch bekommen haben und voll fleißig/clever waren), wenn sie nicht so fies steuerlich abgezockt worden wären. Is doch Sozialismus hier!


-----------
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
21.04.15 16:56 #44 AUF ihn!
Geisselt ihn mit KÖLSCH!  
21.04.15 17:16 #45 #32 - und Du meinst, es lassen sich keine Grü.
finden, die den Arbeitsablauf dadurch wesentlich beeinträchtigen würden?

Nun, vielleicht reden wir von unterschiedlichen Jobs. Frag einfach mal bei Headhuntern nach, wieviele Angebote sie Dir machen können, wenn Du das Thema Teilzeit mit auf den Tisch bringst.  
-----------
Es gibt immer mindestens zwei Wahrheiten: Deine und meine.
21.04.15 18:01 #46 #45 nö, warum auch? Es ging in #32 nur um
den ganzen Text nicht mehr und nicht weniger.  
21.04.15 20:29 #47 um Teilzeit abzulehnen
ist der AG beweispflichtig. Und das muss dann auch im Härtefall vor Gericht bestehen. Aber welcher AG verklagt seinen MA auf 100% Anwesenheit? Damit wäre die Motivation zerstört und der Kollege sinnlos.
Wer TZ will bekommt auch welche. Gut, vielleicht nicht der Langstreckenpilot, der nur zwei Stunden Schichten am Tag machen möchte...  
21.04.15 21:56 #48 mod #20, kannst du deine Aussage quellen-
mäßig belegen?


Nach meinem Kenntnisstand ist der Begriff „ältere Arbeitnehmer“
nicht wirklich fest definiert.

Und dies weder juristisch noch wissenschaftlich noch juristisch!?
Der Begriff wird meines Wissensstands i.d.R. erst für Beschäftigte ab 55 Jahren veerwendet;

Ausnahmen resp. Einzelfälle im Arbeits- und Sozialrecht sowie den Sozialwissenschaften wirst du zwar beliebig googeln können.

Eine juristische oder wissenschaftlich- festgelegte Definition von
"ältere Arbeitnehmer"
gibt es m.E. nicht...!

 
21.04.15 23:41 #49 karlchen #51, du interpreterst Aussge#1 falsch
Du bist es der hier teilweise schon wieder mal Unsinn schreibt.
Denn im Laufe der ca. letzten 20Jahre haben sich durch den Strukturwandels hin zur Dienstleistungsgesellschaft die Erwerbsformen extrem gewandelt.

Lt. der Statistik von Bund und Länder ist in der Tat die Zahl der Vollzeitbeschäftigten gesunken bei gleichzeitigem Anstieg der Teilzeit- Beschäftigten.

Es gibt allerdings erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland!

So stieg die Zahl der Erwerbstätigen in Westdeutschland um gut 10% wohin gegen in Ostdeutschland mehr als 15% der "festen" Arbeitsplätze (>1 Mio) verloren gingen.
Die Zahl der Schein- Selbstständigen wuchs allerdings erheblich an.

Wie bekannt gibt es seit 2006  spezielle Förderprogramme zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit.
Diese indirekte Unterhalts- Stütze wird im Osten weit stärker ausgenutzt als im Westen.
Dadurch steigt natürlich auch das allgemeine Beschäftigungsverhältnis. Der Anteil regulärer Jobs im Sinne von Festeinstellungen wird mit diesen Förderprogrammen allerdings nicht gesteigert.  
22.04.15 00:14 #50 #49 Du meinst #15
27.04.15 09:49 #51 Löschung

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Zeitpunkt: 20.08.15 11:27
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