wäre doch linke (Steuerzahler-)tasche auf, Geld raus, rechte (Unternehmensanteilsbesitzer-)tasche auf, Geld rein.
So ähnlich "funktioniert(e)" Sozialismus, aber der scheitert daran, daß man irgendwann nicht mehr genug Geld anderer Leute verteilen kann. Wohlstand muß erarbeitet werden, nicht verteilt.
Solange das Geld der "Reichen" auf Konten bzw. in Depots (Wertpapier, Gold, Grundstücke, Kryptospekulationen, ...) angehäuft wird, statt aufgrund guter Perspektiven in produktive Unternehmensneugrundungen zu fließen, solange muß man nichts den Steuerzahlern wegnehmen um damit irgendjemand anders zu fördern.
Energiekosten und Kraftfahrzeugabsatz (usw.) regeln der Markt. Wenn die Autos "unattraktiv" sind (nicht schön, nicht praktisch, mir Quatschfunktionen überladen, zu teuer, in den Städten wird einem das Autofahren immer perfekter vermiest, ...) und/oder die eigene wirtschaftliche Zukunft zu ungewiß ist (befristete Verträge, Personalabbau in vielen Unternehmen, Unternehmenspleiten, karges Salär, ...) solange kauft man doch nicht vom versteuerten Netto ein Auto mit einem Preisschild wie ein Jahresbruttogehalt.
Über die EEG-Umlage ließe sich reden und die Erbschafts- und die Vermögenssteuer sollte man aus Gründen der Gerechtigkeit und der Vernunft abschaffen - aber irgendwo muß die Kohle herkommen. Also für "vernünftige" Ausgaben im Sinne von "Investitionen" und nicht im Sinne von "Subventionen". Das werden die Partei und auch ihre Wähler drei Tage nach der Machtergreifung auch noch merken ...
Keine Perspektive, kein Konsum. Kein Konsum, keine Investition. Keine Investition, keine bezahlte Arbeit. Keine gut bezahlte Arbeit, keine Perspektive.
Je mehr "der Staat" (wir alle, in der besten Absicht) da rein fummelt, desto höher die Reibungsverluste und desto perverser die Belohnungssysteme. Wer gegen gutes Geld arbeitet braucht weniger Transferleistungen und Subventionen (die er am Ende von seinem Gehalt selber zahlen muß!). Wer nicht arbeiten darf (oder will oder kann), der zahlt nicht ein. |