Diese "Instruments" bei den Großbanken sind häufig Forderungen gegenüber Leerverkäufern und Hedgepostionen, wenn die Großbanken auch Derivate-Emittent sind. Bei verliehenen Aktien verbleiben die Stimmrechte (und auch die Dividendenbezugsrechte) beim Verleiher (hier Goldman Sachs). Deshalb werden die Stimmrechte der gehaltenen Aktien und der Aktienforderungen addiert. Die Aktien leiht sich Goldman Sachs wiederum sehr wahrscheinlich bei seinen eigenen Fondstöchtern (siehe Punkt 8).
Das (Ver-)Leihgeschäft wurde mit "Nationale-Nederlanden Levenverzekering Maatschappij N.V.", die zur NN Group gehören, eingegangen (siehe Punkt 4). Interessanterweise erfolgte das Geschäft schon am 06 Oct 2025 (siehe Punkt 5), also vor der nachbörslichen Adhoc-Meldung vom 8. Oktober und vor dem Kurssturz am 9. Oktober.
Die gehaltenen Instrumente sind unter Punkt 7.b.1 und 7.b.2 gelistet: "Call Option", "Call Warrant", "Right of Use", usw. Das sind zum Beispiel Call-Optionen mit dem sich GS als Emittent von Call-Optionsscheinen absichert. Und die Positionen "Right of Use" und "Right To Recall" dürften den Verleihpositionen entsprechen.
https://www.finanznachrichten.de/...ten-2025-10/66680379-gerresheimer |