| Übernahme ist Blödsinn, und wenn man die gehandelten Stücke der letzten Monate sieht, da ist wenig Interresse vorhanden, in die Zukunft zu investieren. Hier ein aktueller Bericht aus dem Netz. Frankfurter Börsenbrief: Nach der Erbitux-Enttäuschung hat Merck Überraschungs-Potenzial Bei Merck sitzt die Erbitux-Enttäuschung noch tief, was nach Ansicht der Experten des Frankfurter Börsenbrief aber wenig Sinn hat. Die Aktie war unter Druck geraten, nachdem sich ein wissenschaftlicher Ausschuss der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA gegen den Einsatz des Mittels bei Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium ausgesprochen hatte. Die Schwierigkeiten bei der Erweiterung der Zulassung auf diese Indikation sind im Kurs eingepreist. Allerdings ist die konjunkturelle Erholung noch nicht ausreichend berücksichtigt. Merck steht nicht nur für Pharma, sondern auch für Chemie mit Spezialprodukten für verschiedene Industriezweige wie Biotech, Pharma, aber auch Kosmetik, Farben und Elektronik. Im Jahr 2008 steuerte das Chemiegeschäft zwar nur etwa 28 Prozent zum Konzernumsatz bei, aber 46 Prozent zum operativen Ergebnis. Bei einer sich stabilisierenden oder auch erholenden Konjunktur könnte Merck positive Überraschungen bieten. Während viele andere Aktien bereits den Höhenflug absolvierten, ist Merck noch in der Nähe der Tiefstände, was Nachholpotenzial eröffne. Bei Notierungen von mehr als 66,35 Euro sollte die Aktie deshalb mit einem Kursziel von zunächst 75 Euro gekauft werden. Ein Engagement ist bei 62,70 Euro abzusichern. Das Merck allerdings unter 62€ liegt, ist aus Chartsicht äußerst bedenklich. Sollten die Amis den wert nicht wieder über 62€ heben, geht es weiter runter, allerdings gemessen an den Stückzahlen ist das nicht so dramatisch. Ist nur meine Meinung |