aber neulich habe ich extra geklingelt (2x sogar!) als der Zeitpunkt zum Ausstieg günstig war. Wer das nicht genutzt hat, jammert nun über einen selbstverschuldeten Mißstand.
Nach dem Ausstieg hätte man das ganze Pulver in sonstwas stecken können (in irgendeinen dahergelaufenen Tenbagger) und nun jubeln statt als Captain Obvious immer wieder daurauf hinzuweisen, daß es noch ein wenig dauert bis wir die 31,- sehen.
Wo ist der Lustgewinn bei dem Gejammer? Bei 20,78 nachkaufen, bei 31,- verkaufen, oder neulich bei 25,xy zu 100% aussteigen (zur Not jetzt noch, die 25,- steht ja noch und "was anderes" kaufen.
Die Lehre bzw. Erkenntnis der letzten 5 Jahre muß in Bezug auf Kontron (und ein paar andere "deutsche" Titel) doch sein, daß es "Schwankungen" gibt. Wer diese Schawnkungen am Einzeltitel weder nutzen noch ertragen möchte, der sollte in einen passiv "gemanageten" Index-ETF gehen oder gewisse große US-Titel ansteuern.
Ich halte mich zwar in der Selbstbeurteilung für superschlau, doch andere halten mich eher für träge, verschlafen, feige, ein wenig dumm und blind, und ausgerechnet Kontron ist mit wenigen "Trades" (kürzester Abstand zwischen zwei Transaktionen: 3 Wochen, Verkauf 18.3.'25 - Nachkauf 9.4.'25) zu einem der besten Pferde in meinem Depot geworden.
Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab ... eine neue Peitsche, ein Arbeitskreis, meckern, ... bringt doch nix, dann lieber Gulasch draus machen (lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende) oder es mit einem Elektroschocker noch ein paar mal zucken lassen und an den Zuckungen verdienen (+/- 5-10% sind schnell mal gezuckt bei Kontron!). Der Lustgewinn, an den Zuckungen zu verdienen ist für meinen Geschmack größer als der beim Jammern über einen (inzwischen selbstverschuldeten) Mißstand - aber wir sind ein freies Land! (Quelle der Grafik "wie oben") |
Angehängte Grafik:
kontron_zuckungen_5_j.jpg (verkleinert auf 74%)

![kontron_zuckungen_5_j.jpg]()