TeamViewer AG - Hype oder echte Kursrakete?

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neuester Beitrag:  17.04.26 17:50
eröffnet am: 14.09.19 07:54 von: Zeitungsleser Anzahl Beiträge: 15458
neuester Beitrag: 17.04.26 17:50 von: michelle2 Leser gesamt: 11476617
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17.04.26 11:27 #15451 Deswegen geht es hier rasant nach oben
17.04.26 11:30 #15452 Seriöse Seite du besuchen
Hahahaha … 7,5% plus schon… toll… das läuft  
17.04.26 12:11 #15453 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 17.04.26 13:02
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 
17.04.26 15:53 #15454 So schnell kann's gehen :)
Lasst euch nicht beunruhigen Freunde. El mit 4,31 sehr gut gewählt.  
17.04.26 15:55 #15455 +28,9% vom ATL 4,11 € am 13.04.2026
Um dem Erinnerungsvermögen einiger Foristen mal auf die Sprünge zu helfen:

Die Aktie erreichte vor 4 Handelstagen am 13.04.2026 ein Allzeittief bei 4,11 EUR.
Soeben erreichte TMV ein neues Tageshoch bei 5,30 EUR.

Das sind +28,9% in 4 Tagen und nicht läppische +5%...

Selbst bei Kursen nahe Allzeittief musste ich mir hier im Forum jede Menge Negativkommentare anhören und Kursziele von 3,50 € oder darunter.  Man stelle sich nur einmal vor, ich hätte es endlich "begriffen" wie mies mein TMV-Investment doch ist und hätte bei 4,28 € alles geschmissen statt wie berichtet nochmal Aktien und KOs nachzulegen... wären allein in 4 Tagen mehr als 13k verlorene Rendite.
Das wäre dann genau der Supergau, den ich mit meinem letzten von irgendeinem freundlichen Mitmenschen gelöschten Post "Echt jetzt!" am 16.04.2026 beschrieben hatte.
Manchmal holt einen die Realität dann halt doch viel schneller ein...

Einen Fakt sollten alle, die hier sturheil weiter auf fallende Kurse spekulieren wollen, niemals vergessen: solange ein Unternehmen profitabel wirtschaftet und Cash verdient, erhöht sich Tag für Tag der Substanzwert des Unternehmens... und irgendwann ist der Punkt erreicht, wo die Unterbewertung so groß wird, dass sie auch vom stärksten Shortseller nicht mehr ignoriert werden kann.
Im Tief waren wir bei mindestens 12% leerverkauften Aktien. Ein Wert, der in normalen Börsenzeiten gewöhnlich nur bei stark insolvenzbedrohten Unternehmen jemals erreicht wird.

Nun leben wir aktuell in alles andere als "normalen" Börsenzeiten und haben neben unfassbar hoher politischer Unsicherheit gleichzeitig mit einer KI-Revolution zu tun, die unsere gesamte Art des Wirtschaftens grundlegend verändern wird. Der eigentliche Witz ist allerdings, dass sich einzelne US Analysten und Hedgefonds anmaßen wollen, schon heute abschätzen zu können, wer die Gewinner und wer die Verlierer der KI Revolution sein werden, wo die Revolution gerade einmal in den Kinderschuhen steckt und sich für TMV und alle Wettbewerber beinahe tägliche neue Geschäftschancen und neue Entwicklungspotenzial auftun.

Bis auf wenige Programmiercracks unter uns dürfte kaum jemand auch nur einen blassen Schimmer davon haben, wie komplex TMVs Produkte sind, wie tief ihre Integration in den IT-Systemen der Kunden verankert sind, wie hoch potenzielle Wechselkosten insbesondere für die hochmargigen Enterprisekunden sind und das wichtigste überhaupt... wie hoch der Teturn on Invest der Kunden bei der Nutzung von TMV-Produkten ist, sprich wie hoch die Produktivitätsvorteile aus Nutzung von Teamviewer One, Frontline, Tensor, DEX, TIA  bei den einzelnen Kunden tatsächlich sind...
Gerade letzteres entscheidet am Ende maßgeblich über die Tiefe des Burggrabens...

In Wahrheit diskutieren die meisten Foristen nur vor dem Hintergrund des Chartbilds und ändern dementsprechend ihre Meinungen zu TMV wie ein Fähnchen im Wind...
Aktie runter... sentiment und Momentum mies.. Aktie rauf... hurra... TMV forever...

Die Arroganz, mit der einige Analysten, die letztlich nur Cashflows anschauen, ohne auch nur die geringste Ahnung von den eigentlichen Produkten zu haben, über TMV urteilen und Kursziele mal eben um 50% senken, weil die Aktie gefallen ist, macht mich bisweilen sprachlos. Für diese Menschen scheint das alles nur ein großes Monopoly Spiel zu sein, bei dem die Bank bekanntlich immer gewinnt. Hauptsache Vola und größtmögliche Handelsvolumina, damit mein Arbeitgeber viele Derivate platzieren und KO-Scheine - egal ob long oder short - möglichst häufig wertlos verfallen lassen kann...

Und wir hier im Forum diskutieren auch fast ausschließlich Kurse, statt über die Produkte, das Know how, den Wert des Mitarbeiterstamms etc. zu diskutieren. Eine Stärken-Schwächen-Analyse (SWOT) des Unternehmens, die Produkte, Geschäftsumfeld, Konkurrenzdruck, Marktstellung etc. durchleuchtet, ist neben der Vergangenheitsanalyse ein unverzichtbares Element jeder Unternehmensbewertung.

Ich behaupte, den Algos und Daytradern ist es völlig egal, ob TMV extrem über- oder unterbewertet ist. Sie traden was sie sehen. Wie Lemminge, die sich am Ende gemeinschaftlich über die Klippe ins Meer stürzen. Bis zum Aufprall auf dem Wasser fühlen sie sich selbst in der Flugphase noch pudelwohl...
Der Tod kommt bekanntlich nicht bei Sturz, sondern beim Aufprall...

In Börsenphasen mit hoher Vola entkoppeln sich Kurse einzelner Aktien bisweilen komplett von der fundamentalen Entwicklung des Unternehmens. Wer in solchen Phasen den inneren Kompass verliert und tatsächlich wertbeeinflussende Faktoren nicht von Sentiment und Marktmomentum trennen kann, wird in Phasen wie diesen fast immer nur schlechte Entscheidungen treffen.

Gerade jetzt, da einzelne Foristen TMV bereits das Totenglöckchen läuten wollen, weil es ihrer Anlagestrategie in den Kram passt oder sie andere Aktionäre einfach nur ärgern wollen, gilt es kühlen Kopf zu bewahren und sich immer wieder der eigenen Anlagestrategie zu besinnen.

Ein Tag wie heute - so erfreulich er für monatelang gebeutelte TMV-Aktionäre wie mich auch ist - macht auf lange Sicht keinen Unterschied, wenn er nicht durch Unternehmenssubstanz gedeckt ist.
Insofern kann ich nur dafür werben, die Kurse endlich Kurse und den Chart Chart sein zu lassen und die Diskussion auf das Unternehmen selbst, die Produkte und deren Nutzen für die Befriedigung von Kundenbedürfnissen zu lenken. Letztlich setzen sich am Markt diejenigen Unternehmen und Geschäftsmodelle durch, die Kundenbedürfnisse am besten befriedigen. Der Kurs sollte der Substanz folgen, nicht umgekehrt.

Hier im Forum wackelt meist der Schwanz mit dem Hund, d.h. ein Unternehmen wir nach der Kursperformance beurteilt statt nach seinen Produkten. Für Kurzfristzocker mag das relevant sein, für Investoren und Langfristanleger sind Nachrichten wie die heutige zu Produktvorstellungen / Innovationen auf der Hannover Messe bei weitem interessanter als irgendeine Chartanalyse...

Ich werde weder heute, noch morgen, noch in wenigen Wochen oder Monaten meine Aktien verkaufen und es ist mir vollkommen schnurz, ob die Aktie an der soeben erreichten SMA100 nun erstmal wieder abverkauft wird, weil die Algos halt so denken, oder ob der Kurs kurzfristig stagniert oder weiter steigt.
Ich möchte, dass TMV nachhaltig Erfolg hat und dann, und nur dann wird der Kurs irgendwann auch wieder ein neues Allzeithoch erreichen... wie gesagt, solange ein Unternehmen nachhaltig Gewinne erzielt, wächst der Substanzwert... und langfristig kann sich auch die übelste Zockerbörse nicht der fundamentalen Unternehmensentwicklung entziehen! Aber langfristig ist halt nicht eine Woche, ein Monat oder 1 Jahr, wie Daytrader wohl vermuten würden, sondern ein Zeitraum von 5 oder 10 Jahren!

In der betriebswirtschaftlichen Planung spricht man von einem Jahr als kurzfristig, 2 bis 5 Jahren als mittelfristig und allem über 5 Jahre hinaus als langfristig... wenn ich hingegen Analystenkommentare sehe, die alle paar Wochen geändert werden, dann bewegen wir uns an der Börse betriebswirtschaftlich fast nur noch im Ultra-Kurzfristbereich. Statistisch kann man da auch eine Münze werfen mit ähnlicher Erfolgswahrscheinlichkeit der Prognosen...  
17.04.26 16:06 #15456 Echt jetzt! - Reloaded
Hier nochmal mein durch freundliche Mitmenschen gelöschter Post vom 16.04.2026 ohne das vom Moderator beanstandete Intro:

Ich schreibe hier und andernorts im Forum, weil ich es in 25 Jahren Börsenaktivität bereits zig-mal erlebt habe, dass Aktien die man jahrelang mit Verlust durchgehalten hat, kurz vor dem Turnaround mit maximalem Verlust verkauft wurden...

Ein vermutlich vielen dt. Kleinaktionären bekanntes Beispiel aus den letzten 5 Jahren war u.a. ThyssenKrupp. Das für tausende Kleinaktionäre wahrscheinlich bitterste Beispiel für eine extreme Verkaufslawine nahe Allzeittief dürfte Siemens Energy sein, das mit -45% den zweifelhaften Rekord des größten intraday Wertvernichters einer DAX-Aktie erhielt und wo sich die versammelte Finanzpresse angesichts der Beantragung einer Staatsbürgschaft zur Absicherung der Vor-Finanzierung eines mehr als 100 MRD schweren Orderbuchs (Stichwort: dt. Energiewende) nicht entblödete, das Insolvenzgespenst an die Wand zu malen und US Hedgefonds eine der brutalsten Shortparties aller Zeiten veranstalteten, die viele Kleinaktionäre um Ihre Chance auf Teilhabe an einer der größten DAX-Erfolgsstories aller Zeiten brachte.

An besagtem Absturztag, über den sogar die Tagesschau berichtete, wurde ein (trotz 5 MRD Games Verlust) bilanziell nachweislich gesundes Unternehmen durch systematisches Shortselling in die Nähe des finanziellen Abgrunds gerückt. Erst das energische Einschreiten des AR-Vorsitzenden Joe Kaeser mit signifikanten Insiderkäufen und einem flammenden Plädoyer gegen gezielt gestreute Gerüchte, Fehlinterpretationen und absichtliche Falschdarstellungen stoppte den im Nachhinein komplett unangemessenen Abverkauf der Aktie eines der erfolgreichsten Industrieunternehmen der Welt.
Aber klar... der Markt hat ja immer Recht...

Als Value Investor vergleiche ich den auf DCF-Basis ermittelten Unternehmenswert mit der aktuellen Marktkapitalisierung. Wenn mein DCF-Modell eine klare Unterbewertung ergibt, kaufe ich, vollkommen egal wie das Chartbild aussieht oder was Charttechnik sagt.

Der innere Wert einer Aktie (i.S.d. objektivierten Unternehmenswertes nach IDW S1) und der Börsenkurs sind zwei gänzlich unterschiedliche Dinge, die mitunter rein gar nichts mehr miteinander zu tun haben.

So wurde etwa im Rahmen der Übernahme von Vitesco durch Schaeffler das vom Wirtschaftsprüfer testierte Umtauschverhältnis auf Basis einer beidseitigen Unternehmensbewertung ermittelt, demzufolge Schaeffler (vor Übernahme) einen UN-Wert nahe des IPO-Preises (12,50 EUR) attestiert wurde, während die Aktie zeitgleich unter 6 EUR notierte...

Hätte man damals zur Ermittlung des Umtauschverhältnisses den Schaeffler Börsenkurs mit dem nach IDWS1 ermittelten Vitesco-Übernahmepreis verglichen, wären die Schaeffler Aktionäre gnadenlos enteignet worden... der Kurs fiel nach der Übernahme trotzdem noch bis 3,15 €, bevor urplötzlich Robotik- und Rüstungsphantasien einen beispiellosen Bullrun bis 11,99 € triggerten, womit der Aktienkurs sich erstmals seit vielen Jahren wieder besagtem IPO-Kurs aus 2015 und dem im Übernahmegutachten ermittelten objektivierten Unternehmenswert annäherte.

Der Markt hat immer Recht??? Gestern noch ATL bei 3,15 € und übermorgen 11,99 €, danach wieder kurz unter 7 € und dann wieder rauf über 8 €? Wer glaubt, dass dieser charttechnische Zockerwahnsinn bei Schaeffler auch nur irgendwas mit dem inneren WERT der Aktie zu tun hatte, soll das gern glauben.

Mein Ansatzpunkt ist ein gänzlich anderer. Ich beurteile langfristige Investitionschancen nach der Methode eines Warren Buffett auf Grundlage Betriebswirtschaftlicher Bewertungsmethoden und des Abgleichs mit dem Aktienkurs.

Motto: Wert ist was du bekommst, Preis ist was du zahlst!

Unter dieser Maßgabe erachte ich TMV auf Grundlage der mir bekannten betriebswirtschaftlichen Rahmendaten und allgemein zugänglicher Konsensschätzungen für Umsatz, EBITDA-Marge, EPS und levered FCF / net Debt für signifikant unterbewertet. Dieses Ergebnis galt bei meinem Einstieg (Erstkauf zu ca. 15 €) und gilt nach Ablauf mehrerer Jahre inkl. 1E-Übernahme und in Kenntnis aktueller KI-Entwicklungen heute mehr denn je. Selbstverständlich unterliegen sämtliche Bewertungsparameter (Zähler = Cashflows; Nenner = Kalkulationszinssatz) permanenten Anpassungen, so dass das urprüngliche Investitionskalkül mit dem heutigen nur noch wenig zu tun hat. Das Ergebnis indes bleibt das gleiche... wiewohl das Ausmaß der Unterbewertung m.E. niemals größer war als heute, das CRV eines Investments zum aktuellen Kurs mithin niemals attraktiver war als heute...

Da im Investitionskalkül, d.h. der Überlegung, ob eine Aktie aktuell eine Halte- Kauf- oder Verkaufsposition darstellt, der historische Kaufpreis keine Rolle spielt und diese sich ausschließlich am aktuellen Börsenkurs orientiert, ist es rein betriebswirtschaftlich irrelevant, ob meine Aktienposition aktuell einen Buchverlust oder Buchgewinn ausweist. Es geht allein um die Frage, ob die zukünftig erwartete Anlagerendite die Opportunitätskosten (= Rendite der Alternativanlage) mindestens deckt.
Wenn mir unter Beachtung von Portfolio-Diversifikations-Aspekten eine Alternativanlage mit eindeutig höherer Renditeerwartung zur Verfügung steht, ist ein Verbleib in der Aktie nicht mehr rational begründbar... Druck auf's Verkaufsknöpfchen und Reinvestition in der Alternativanlage...

Aus Rückmeldungen im Forum und via Boardmails lese ich, dass sich viele lteils langjährige TMV-Aktionäre vor dem Hintergrund eines nicht enden wollenden Kursverfalls und permanent negativer Nachrichten (nicht zuletzt auch in emotional fast ausschließlich trendfolgenden Aktienforen - Kurs steigt - alles super... Kurs fällt - miserable Aktie, unfähiges Management, alles Betrug...) unter hohem Druck fühlen, dem teils jahrelangen Leiden unter Buchverlusten endlich ein Ende zu machen, obwohl sie weiterhin an den nachhaltigen Erfolg und eine prosperierende Zukunft des Unternehmens Teamviewer glauben.

Wenn meine Beiträge dazu beitragen, die ausschließliche Kurs-Fixierung um eine wertorientierte Betrachtung der Aktie zu ergänzen und somit eine sachlichere Begutachtung der Risiken und Chancen eines TMV-Investments beitragen, dann hat sich der Aufwand für mich gelohnt.
Wie gesagt, ich möchte dazu beitragen, dass Aktionäre mit kühlem Kopf statt mit heißem Herzen über den Fortbestand ihres TMV-Investments entscheiden, damit TMV nicht zur nächsten Siemens Energy wird.. jahrelange Verluste ertragen... kurz vor der Wiederauferstehung geschmissen...

Solange ich begründete Anhaltspunkte für eine signifikante Unterbewertung habe, verkaufe ich nicht!
Das Beispiel des jüngsten Schaeffler-Kursverlaufs führt jedermann klar vor Augen, dass das Märchen vom Markt, der immer Recht hat, ein Märchen ist... und dass der Verlauf eines Aktienkurses eher den Schlangenlinien eines Betrunkenen oder den abrupten Gefühlsschwankungen eines Junkies zwischen High und Entzug gleicht...

Wer glaubt, dass TMV nie wieder steigt, soll einfach mal einen Blick auf die gestrige Kursentwicklung der Heidelberger Druck werfen... bedingt durch einen jahrzehntelangen Absturz eine der Hassaktien vieler Anleger und daher gern genutztes Short-Vehikel tausender Daytrader und Charties...
Die Nachrichtenlage (JV mit Ondas) war seit Januar bekannt und dennoch wurde die Aktie zuletzt binnen Wochen von 2,75 € auf 1,30 € brachial abverkauft... um dann gestern nach Xetra Schluss mit 18% Tagesgewinn einen nachbörslichen Shortsqueeze auf Tagesplus 45% zu erleben, den ich in dieser Form ohne irgendeine nachbörsliche News (die Nachricht über die JV-Eröffnung in BRB lief bereits am Morgen über die Ticker) noch nie gesehen habe...

TMV hat objektiv alle Fähigkeiten (mehrere tausend angestellte Programmierer vertreut über den gesamten Globus) um aktuelle und zukünftige Kundenbedürfnisse mit bestmöglich auf ebendiese Bedürfnisse angepassten Softwarelösungen, KI-Agenten etc. zu befriedigen.
Wirtschaft ist niemals statisch, sondern in hohem Maße dynamisch. Der Status quo ist morgen bereits veraltet. Insofern ist Unternehmensentwicklung stets ein dynamischer Prozess. Kein Mensch zwingt TMV sehenden Auges in eine Sackgasse zu marschieren und untätig die Hände in den Schoß zulegen, während Anthropic und Co. die KI-Welt verändern.

Die Programmierer von Chat GPT, Ernie, Gemini etc. sind nicht systematisch besser oder talentierter als TMV-Programmierer. Entscheidend ist die Fähigkeit eines Unternehmens, die Kundenbedürfnisse zu antizipieren und marktreif zu machen, bevor die Produkte am Markt nachgefragt und skaliert werden.

Wenn ich TMVs Trackrecord der letzten 20 Jahre zu Umsatz, Cashflow, Gewinn, Mitarbeiteranzahl, Kundenanzahl, Produktvarianten etc. anschaue, dann sehe ich eine dt. Erfolgsstory, die sich weltweit sehen lassen kann. Die Ursache der massiven Ablehnung vieler Marktteilnehmer gegenüber der TMV-Aktie liegt nicht in der tatsächlich realisierten Gewinnhistorie, die über 20 Jahre wie an der Perlenschnur entlang gezogen nach oben weist... sie liegt in enttäuschten Erwartungen und vor allem einer zur Entwicklung von Umsatz, FCF und Gewinn adversen Kursentwicklung, deren Grundlage in einer gradezu brachialen Überbewertung im Rahmen des IPO 2019 gelegt wurde und der Heuschrecke PERMIRA geradezu phantastische Exit-Erlöse ermöglichte. Lt. Permira war TMV der größte Anlageerfolg (Gewinn > 5 MRD EUR) eines Permira-VC-Fonds aller Zeiten.

Die schier unfassbare Umverteilung von Vermögen tausender TMV-Aktionäre auf eine sehr überschaubare Anzahl sehr vermögender Permira-VC-Fondskunden, die Stand heute ein Unternehmen mit einer MKAP von nur mehr 700 Mio EUR zurücklässt, welche nur noch einem winzigen Bruchteil der von Permira erzielten Exiterlöse entspricht, die 1:1 in MRD-Verluste aktueller und vieler bereits ausgeschiedener TMV-Aktionäre umgemünzt wurden, hat ein derart hohes Maß an Emotionen bis zu blankem Hass geschürt, der für Shortseller ein Umfeld ultraschlechten Sentiments und stetigen Abwärtsmomentums geschaffen hat, dass einem perpetuum mobile für Shortanlagen gleicht.

Physikalisch ist ein perpetuum mobile bekanntlich unmöglich realisierbar... und auch am Kapitalmarkt ist der Bogen irgendwann so stark überspannt, dass er bricht...  

Wie gesagt... Wert ist was man bekommt, Preis ist was man zahlt... Glück auf!
 
17.04.26 17:50 #15457 eisbear1
Eine Woche Sonne macht noch lange keinen Sonne, nächste Woche kann es wieder regnen.
Aber vielleicht hast selbst du jetzt verstanden warum am 20 März Insiderkäufe von mindestens 30.000 Stück pro Vorstandsmitglied sinnvoll gewesen wären, Katjuscha hat’s bis heute nicht verstanden.
Ich habe ja an dem Tag 10 K nachgekauft zu 4,40 Euro wie da gepostet.War bis jetzt mein günstigster Kauf.
Was ich nicht verstehe, jetzt hast du zu ca 4,28 nachgekauft dazu noch Teufelszeug von Derivaten was verboten und bestraft werden sollte, mich nach deinen ganzen Äußerungen etwas nachdenklich macht, zeigt du bist da doch wohl auch ein kleiner Zocker.vor Wochen schreibst du noch, kaufe erst nach bei signifikanten Insiderkäufen. Du kennst das 8. Gebot?

Also ich werde jetzt auch mal etwas umdenken, falls es Montag über die 5,50 geht Kauf ich die nächsten 50 K nach.
Bin langfristig auch der Meinung das wir die 50 Euro nochmal deutlich übertreffen .  
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