obwohl es nie wieder einen Radrennfahrer gegeben hat (fast keinen anderen Sportler), der ein derartiges Lungenvolumen (fast 7,5l!!) hatte und auch sicherlich von seinem Fahrstil zu den besten gehört, die der Sport jemals gesehen hat. dennoch wird es seine Gründe gehabt haben, dass er vor der Tour nie den Giro gefahren ist...noch nicht mal zum "Einrollen".
Das was die Jungs da leisten ist und bleibt unmenschlich. Sowohl die Leistungen am Berg, als aber vorallem hinsichtlich der Regeneration. Letztere ist nämlich auch der Knackpunkt. Die Leistungen an einem oder zwei Tagen mal abzurufen ist einerlei - das ganze aber über drei Wochen hinweg ist faktisch ohne zusätzliche ("Doping")Mittel nicht möglich. Das weiß jeder, der mal Alpenetappen oder ähnliches gefahren ist bzw. extremer Hochleistungsausdauersportler ist. Dennoch ist an all deren Leistung dennoch nicht viel zu mäkeln, denn die Leistungssteigerungen, die sie durch EPO oder sonstige Mimetika erfahren (bzw. verschiedenste Diuretika zur Verschleierung dieser wiederum zusätzlich nehmen), sind zwar meßbar, aber dennoch müssen sie zu mind. 90% ein entsprechenden Leistungsstand vorweisen.
Übrigens ist die Aussage von dem einen Kerl oben, dass EPO während der Tour unsinnig sei, so nicht ganz richtig. Denn es stimmt zwar, dass es nicht zwangsläufig die Leistung während der Tour verbessert (insbesondere nicht für einen bestimmten Tag), doch wirken die EPO-Derivate ja auch dahingehend, dass die körpereigene Erytropoetin-Produktion gedrosselt wird. Es ist wissenschaftlich belegt, dass bei Absetzen der EPO-Applikation für eine zu lange Zeit im Vorfeld des Wettkampfes, es zu einem Rückgang der Ausdauerleistungsfähigkeit kommt. Dieses impliziert, dass man zur Aufrechterhaltung dieser, kontinuierlich auf diese Applikation angewiese ist... ----------- The true man wants two things: danger and play. For that reason he wants woman, as the most dangerous plaything. (Friedrich Nietzsche) |