Vistry Group (vormals: Bovis / Galliford Try)

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eröffnet am: 11.04.20 14:30 von: MrTrillion Anzahl Beiträge: 49
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16.12.23 16:17 #26 GB0001859296 - Vistry Group

Vistry Group (BVHMF) Price Target Increased by 9.97% to 12.31

December 15, 2023 — 05:01 pm EST

Written by George Maybach for Fintel

 
09.02.24 22:57 #27 GB0001859296 - Vistry Group
Housebuilder Vistry acquires land in Hullavington for 71 homes - Business Live
The sale is the latest for the company which also owns land in nearby Bath, Chippenham, Westbury and Devizes
 
23.03.24 13:58 #29 GB0001859296 - Vistry Group
23.03.24 13:59 #30 GB0001859296 - Vistry Group
23.03.24 14:01 #31 GB0001859296 - Vistry Group

Former Telford Homes managing director set to join Vistry Group

Jodie Bradley    | 09:53 Friday 22nd March 2024

 
23.03.24 14:03 #32 GB0001859296 - Vistry Group
19.04.24 19:55 #33 GB0001859296 - Vistry Group
Vistry Group ( LON:VTY ) Full Year 2023 Results Key Financial Results Revenue: UK£3.56b (up 29% from FY 2022). Net...
 
19.04.24 19:57 #34 GB0001859296 - Vistry Group
26.05.24 22:11 #35 GB0001859296 - Vistry Group
09.06.24 19:38 #36 GB0001859296 - Vistry Group
Das Bauunternehmen Vistry Group , die Immobiliengesellschaft LondonMetric Property  und das Cybersicherheits-Unternehmen Darktrace  steigen in den wichtigsten britischen Aktienindex auf. Dafür müssen der Elektronikprodukte-Hersteller RS Group , das Technologie-Unternehmen Ocado  und die Inv ...
 
22.06.24 18:12 #37 GB0001859296 - Vistry Group
Vistry Group strategy turns to Partnerships - Showhouse
Vistry Group has announced that it will be moving from private market housing to focus fully on a high-return partnerships mode
 
17.07.24 23:06 #38 GB0001859296 - Vistry Group
Just for the record: Bin heute komplett ausgestiegen. Grund ist eine strategische Umschichtung im Depot; u.a. möchte ich den UK-Anteil darin reduzieren.

Allen, die hier noch investiert sind, wünsche ich weiterhin viel Erfolg. Für mich war es ein feines Investment, aber eben drum gehe ich jetzt - solange es noch so gut am laufen ist.  
25.09.24 12:40 #39 Ich bin neu dabei
Der Wechsel zum Partnership model nach Vorbild NVR hat mich überzeugt, gekoppelt mit den Aktienrückkäufen ebenso wie bei NVR.  
08.10.24 13:34 #40 kaufe in den kleinen Crash nach
Tolle Gelegenheit aus meiner Sicht heute, zwischendurch -30% Konnte einiges an Cash nachschieben und kaufe wöchentlich weiter.  
12.10.24 00:29 #41 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 13.10.24 15:45
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 
13.12.24 22:36 #44 GB0001859296 - Vistry Group
13.12.24 22:39 #45 GB0001859296 - Vistry Group
19.06.25 00:41 #47 GB0001859296 - Vistry Group

Vistry Group PLC – Potenzialreicher Turnaround-Wert mit Dividendenperspektive


Stand Juni 2025 – Analyse für ertragsorientierte Langfrist-Anleger (5–15 Jahre)

Die Vistry Group (ISIN GB0001859296) ist ein britischer Wohnungsbauer mit Fokus auf das sogenannte Partnerschaftsmodell – also den Bau von bezahlbarem Wohnraum in Zusammenarbeit mit öffentlichen und sozialen Trägern. Das Unternehmen verfolgt ein „asset-light“-Modell mit Fokus auf Kapitaldisziplin, Partnerschaften und eine hohe Kapitalrendite.

1. Fundamentale Ausgangslage

Vistry befindet sich im Umbau. Das klassische Baugeschäft wurde in drei regionale Einheiten reduziert, nachdem Kostenprobleme in einer Region massive operative Rückgänge verursachten. Der operative Gewinn ist 2024 stark eingebrochen, aber der Cashflow ist weiter positiv und Rückkäufe wurden fortgesetzt.

– Umsatz 2024: ca. 3,8 Mrd GBP
– Operativer Gewinn adjusted: 358 Mio GBP (ungeadjustet ca. 167 Mio GBP)
– Free Cash Flow 2024: ca. 132 Mio GBP
– Nettoverschuldung: ca. 180 Mio GBP
– Eigenkapital: rund 3,3 Mrd GBP
– Bewertung: Forward KGV etwa 9 bis 10, EV EBITDA ca. 6,5
– Dividende derzeit ausgesetzt, aber Rückkehr für 2025 in Aussicht
– Rückkaufprogramm aktiv

2. Bewertung und Aussichten

Das Unternehmen wird aktuell mit einem deutlichen Bewertungsabschlag gehandelt. Die operative Marge ist nach unten gegangen, aber strukturelle Verbesserungen und das margenstärkere Partnerschaftsmodell könnten mittelfristig wieder für zweistellige Margen sorgen. Vistry zielt auf eine Kapitalrendite von 40 Prozent im Partnerschaftsgeschäft – ein deutlich höheres Niveau als im klassischen Wohnungsbau.

Die Bilanz ist solide. Das Unternehmen hat Fehler im Kostenmanagement eingestanden und Maßnahmen ergriffen. Die mittelfristigen Aussichten könnten durch:

– sinkende Zinsen,
– steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in UK,
– und zunehmende Skalierung im Partnerschaftsmodell

deutlich besser ausfallen als die letzten Quartale vermuten lassen.

3. Management und Governance

CEO Greg Fitzgerald ist auch Chairman – eine Doppelrolle, die für Governance-Kritik sorgt. Allerdings ist er in der Branche erfahren und hat mit der Fusion von Bovis und Countryside die jetzige Konzernstruktur erst möglich gemacht. Die Probleme wurden nicht schöngefärbt, sondern offensiv adressiert. Ob das Vertrauen vollständig zurückkehrt, hängt von der Umsetzung der aktuellen Umstrukturierung ab.

4. Investmentüberlegung für Langfrist-Anleger

Für ertragsorientierte Anleger mit einem Zeithorizont von 5 bis 15 Jahren erscheint Vistry fundamental attraktiv. Die Bewertung ist niedrig, das Geschäftsmodell defensiv positioniert und Cashflow-positiv. Die Dividende könnte 2025 zurückkehren. In Kombination mit laufenden Aktienrückkäufen ergibt sich eine interessante Ausgangsbasis für künftige Ertragssteigerung.

Empfehlung: Teilweiser Einstieg sinnvoll

Ein vollständiger Einstieg ist noch mit Restrukturierungsrisiken behaftet. Wer konservativ agieren will, kann jetzt eine Teilposition aufbauen (z. B. 30 bis 50 Prozent der geplanten Gesamtposition) und weitere Zukäufe an definierten Meilensteinen orientieren (siehe unten).

5. Beobachtungsliste – Nachkauf-Auslöser

– Bestätigung der verbesserten operativen Marge in den Halbjahreszahlen (August 2025)
– Ankündigung oder Wiederaufnahme der Dividendenzahlung (voraussichtlich 2025)
– Stabilisierung der Schuldenquote unter 200 Mio GBP
– Bestätigung, dass keine weiteren Regionen Kostenprobleme aufweisen
– Positive Einschätzung des Partnerschaftssegments durch Analysten oder Ratingagenturen

Fazit

Vistry ist kein Selbstläufer, aber ein solider Turnaround-Kandidat mit niedrigem Bewertungsniveau, stabilem Cashflow und Perspektive auf Dividendenrendite und Kursrecovery. Für ertragsorientierte Anleger mit Langfristfokus und Bereitschaft zur Zwischenvolatilität ist der jetzige Zeitpunkt für einen Teilaufbau attraktiv.


Autor: ChatGPT 19. Juni 2025

 
10.02.26 09:34 #48 Einstieg
Ich bin hier gestern mit einer ersten Position eingestiegen.

Besonders der Abbau der Landbank und der damit verbundene Aktienrückkauf, sowie das Partnerschaftsprogramm könnten in de nächsten zwei Monaten ordentlich stärke entwickeln.


ich bin gespannt, was hier von der Firma berichtet wird.  

Bewertung:
1

12.04.26 17:42 #49 GB0001859296 - Vistry Group

Vistry Group ist für mich auf dem Papier derzeit eine der auffällig günstigsten Aktien im britischen Wohnungsbausektor, aber eben auch keine saubere Qualitätsstory. Das Unternehmen wirkt im April 2026 fundamental billig, weil der Markt ihm nach den Problemen in der South Division, der anschließenden Vertrauenskrise und der nun für 2026 avisierten Margenschwäche keinen Vorschuss mehr gibt. Genau darin liegt die Chance, aber auch das Risiko. Wer hier kauft, kauft keinen makellosen Compounder, sondern eine Turnaround- und Re-Rating-Story mit substanzieller operativer Basis. (Vistry Group)

Zur Geschichte: Vistry entstand 2020 aus der Umformung von Bovis Homes nach der Übernahme von Linden Homes und Galliford Try Partnerships. 2022 kam dann Countryside Partnerships hinzu, wodurch Vistry seine Ausrichtung auf das Partnerschaftsmodell nochmals massiv ausgebaut hat. Das ist der eigentliche Kern der heutigen Investmentthese. Vistry ist nicht mehr nur ein klassischer Hausbauer, der schlicht auf den freien Markt baut und verkauft, sondern positioniert sich als Entwickler mit starkem Fokus auf „Partner Funded“-Projekte mit Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen, institutionellen Partnern und gefördertem Wohnungsbau. Diese Struktur unterscheidet das Unternehmen von vielen klassischen britischen Hausbauern. (Vistry Group)

Operativ sah 2025 gemischt aus. Positiv ist: Das Jahr lag im Rahmen der Erwartungen. Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg leicht auf 268,8 Mio. Pfund, der bereinigte operative Gewinn lag mit 353,8 Mio. Pfund nahezu auf Vorjahresniveau, die bereinigte operative Marge verbesserte sich leicht auf 8,5 Prozent und die bereinigte EPS stieg auf 59,3 Pence. Gleichzeitig sank der bereinigte Umsatz um 4 Prozent auf 4,16 Mrd. Pfund und die Zahl der Fertigstellungen fiel um 9 Prozent auf 15.658 Einheiten. Das ist also kein Wachstumsjahr gewesen, sondern eher ein Stabilisierungsjahr. (Vistry Group)

Wichtig ist dabei der Geschäfts-Mix. 74 Prozent der Fertigstellungen kamen 2025 aus dem Partner-Funded-Bereich; nur 26 Prozent entfielen auf den Open Market. Das macht Vistry robuster gegen einen schwachen privaten Häusermarkt als klassische Hausbauer, aber nicht immun. 2025 war Partner Funded rückläufig, weil Fördermittel und Entscheidungen zeitweise verzögert wurden. Der Open Market blieb wegen schwacher Erschwinglichkeit und zäher Zinsentlastung schwierig; dort musste Vistry mit durchschnittlich 4,5 Prozent Verkaufsanreizen arbeiten. Das erklärt, warum das Modell zwar defensiver ist als bei reinem Private-Housing-Fokus, aber eben dennoch margensensibel bleibt.

Die Bilanz ist besser, als der Aktienkurs suggeriert. Die Nettoverschuldung sank zum 31. Dezember 2025 auf 144,2 Mio. Pfund, nachdem sie ein Jahr zuvor noch bei 180,7 Mio. Pfund lag. Vor Ausschüttungen generierte der Konzern 107,7 Mio. Pfund Cashflow; selbst nach Ausschüttungen ergab sich 2025 ein Netto-Cash-Inflow von 36,5 Mio. Pfund. Zudem verfügt Vistry über 1,13 Mrd. Pfund an Finanzierungsfazilitäten. Das ist kein schuldenfreies Bilderbuchprofil, aber auch keine Bilanz, die nach Stress aussieht. Für einen zyklischen Entwickler ist das ordentlich.

Noch interessanter ist die Substanzbewertung. Vistry weist für 2025 ein Tangible Net Asset Value von 2,312 Mrd. Pfund aus. Setzt man das grob ins Verhältnis zur durchschnittlichen Aktienzahl von 326,9 Millionen, kommt man auf einen rechnerischen TNAV von rund 707 Pence je Aktie. Dem stand am 10. April 2026 ein Schlusskurs von 339,8 Pence gegenüber. Das entspräche grob nur knapp der Hälfte des bilanziellen Tangible Net Asset Value. Das ist auffällig günstig. Man darf daraus aber nicht den Fehlschluss ziehen, dass der Buchwert automatisch realisierbar wäre. Bei Hausbauern können Margendruck, Bewertungsanpassungen, Verzögerungen und politische Eingriffe den ökonomischen Wert schnell verändern. Trotzdem: Das Bewertungsniveau ist aus heutiger Sicht klar gedrückt.

Auch auf Gewinnbasis ist die Aktie billig. Nimmt man die bereinigte EPS von 59,3 Pence und den Kurs von 339,8 Pence, liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf dieser Basis nur bei rund 5,7. Für einen zyklischen Bauwert ist ein niedriges KGV nichts Ungewöhnliches. Aber selbst dafür ist das Niveau eher Ausdruck massiven Misstrauens als normaler Bewertung. Der Markt preist derzeit nicht nur schwache Margen ein, sondern offensichtlich auch die Möglichkeit, dass Vistry seine operative Glaubwürdigkeit noch nicht vollständig zurückgewonnen hat. Das ist der springende Punkt. (Vistry Group)

Warum ist das Vertrauen so beschädigt? Weil die Probleme real waren. 2024 meldete Vistry erhebliche Kostenprognosefehler in der South Division; im November 2024 wurde der gesamte Gewinnschaden aus diesen Themen auf 165 Mio. Pfund beziffert. Die 2024er Zahlen mussten korrigiert werden, auch 2023 wurde rückwirkend angepasst. Hinzu kommt, dass die britische FRC im März 2026 eine Untersuchung gegen zwei einzelne Buchhalter im Zusammenhang mit Forecasting und Financial Reporting dieser South Division für 2023 und 2024 eröffnet hat. Das ist kein Detail, sondern ein klarer Makel in der Investmentstory. Man kann also nicht sauber behaupten, Vistry sei einfach nur „zu Unrecht“ abgestraft worden. Ein Teil des Abschlags ist verdient. (Vistry Group)

Trotzdem ist das operative Bild 2026 nicht nur negativ. Das Management sagte im März 2026, dass das Jahr gut begonnen habe: Die gesamte Verkaufsrate liege year-to-date bei 1,42 Verkäufen pro Standort und Woche gegenüber 0,59 im Vorjahresvergleich; die Open-Market-Verkaufsraten lägen über 40 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Der Forward Order Book lag per 3. März 2026 bei 4,5 Mrd. Pfund und damit 500 Mio. Pfund über dem Stand vom Dezember. Zudem erwartet Vistry für 2026 Umsatz- und Volumenwachstum sowie einen höheren bereinigten Vorsteuergewinn, allerdings bei niedrigerer Marge wegen der gewährten Anreize. Das ist ein ungewöhnliches Bild: mehr Aktivität, mehr Volumen, mehr Gewinn, aber kurzfristig schlechtere Margen. Genau das hat der Markt abgestraft.

Strategisch bleibt das Partnerschaftsmodell der große Hebel. Der britische Staat hat das neue Social and Affordable Homes Programme 2026 bis 2036 mit 39 Mrd. Pfund angekündigt; Homes England verwaltet davon mindestens 27,3 Mrd. Pfund für England außerhalb Londons. Das Programm ist bereits geöffnet, die Strategic-Partnership-Anträge laufen, und mindestens 60 Prozent der geförderten Wohnungen sollen Social Rent sein. Für ein Unternehmen wie Vistry, das genau in diesem Segment stark positioniert ist, ist das strukturell Rückenwind. Dazu kommt, dass die britische Planungspolitik seit Ende 2024/Anfang 2025 wieder stärker auf Angebotsausweitung ausgerichtet ist. Ob das alles schnell genug in konkrete Volumina und Margen umschlägt, ist eine andere Frage. Aber der politische Rückenwind ist real. (GOV.UK)

Für die nächsten 5 bis 15 Jahre ist mein Grundurteil deshalb zweigeteilt. Das Unternehmen selbst finde ich strategisch interessanter als die Aktie in den Jahren vor der Krise. Der Fokus auf geförderten und partnerschaftlich finanzierten Wohnungsbau passt strukturell besser zu Englands Wohnungsnot als ein reines Open-Market-Modell. Wenn Vistry seine Governance- und Kontrollprobleme tatsächlich hinter sich lässt, das Förderprogramm greift und das Unternehmen wieder in einen verlässlichen Modus kommt, kann daraus ein sehr ordentliches Langfristinvestment werden. Wenn aber Margendruck, operative Sonderthemen und Bilanzbindung dauerhaft hoch bleiben, dann bleibt die Aktie ein billiger Zykliker ohne nachhaltige Neubewertung. (GOV.UK)

Zum Thema Ausschüttung ist das Bild derzeit nüchtern. Vistry hatte 2024 einen Buyback über 130 Mio. Pfund gestartet, darunter 55 Mio. Pfund als ordentliche Ausschüttung anstelle einer Zwischendividende. Von diesem Programm waren Anfang März 2026 noch 29 Mio. Pfund offen. Gleichzeitig wurde ausdrücklich keine weitere Kapitalausschüttung auf Basis der 2025er Ergebnisse vorgeschlagen; künftige Ausschüttungen sollen zur Halbjahreszeit überprüft werden. Für einkommensorientierte Anleger ist das ein Schwachpunkt. Vistry ist im Moment keine verlässliche Dividendenstory, sondern eine Restrukturierungs- und Bewertungsstory.

Mein Kursbild per 10.04.2026 sieht so aus: Im Negativszenario, also bei anhaltend schwachen Margen, erneutem Vertrauensverlust und nur schleppender Umsetzung des Förderprogramms, halte ich Kurse um 280 bis 320 Pence für plausibel. Im Basisszenario, also bei operativer Stabilisierung, glaubwürdiger Cash-Generierung und einer allmählichen Rückkehr zu normalisierter Bewertung, sehe ich 450 bis 550 Pence als fairen Bereich. Im positiven Szenario, also bei sauberer Ausführung, deutlichem Volumenauftrieb aus dem SAHP, sinkender Verschuldung und Re-Rating in Richtung Substanzwert, sind 600 bis 700 Pence erreichbar. Das ist ausdrücklich meine Einschätzung auf Basis der aktuellen Fundamentaldaten und des momentanen Marktbildes, nicht ein abgelesenes Analystenkonsens-Ziel. Die große Bandbreite ist hier kein Schönheitsfehler, sondern zwingend, weil die Unsicherheit über Margen und Vertrauensaufbau außergewöhnlich hoch ist. (FT Märkte)

Unterm Strich halte ich Vistry auf dem aktuellen Niveau für fundamental attraktiv, aber nur für Anleger, die bereit sind, operative Schrammen und eine längere Rehabilitationsphase auszuhalten. Das Unternehmen hat echte Stärken: ein strukturell sinnvolles Geschäftsmodell, politische Rückenwinde im geförderten Wohnungsbau, ordentliche Cash-Perspektiven und eine sehr niedrige Bewertung relativ zu Gewinn und Substanz. Die Gegenargumente sind aber ebenso real: beschädigte Glaubwürdigkeit, laufende regulatorische Nachwirkungen, Margendruck im Jahr 2026 und keine belastbare Dividendenstory. Mein Urteil lautet daher: spekulativ attraktiv, aber nicht konservativ im engeren Sinn. Für einen langfristigen Investor kann das ein guter antizyklischer Einstieg sein, allerdings nur dann, wenn er akzeptiert, dass dies eher ein angeschlagener Value-Wert mit Turnaround-Charakter ist als ein verlässlicher Qualitätswert. (Vistry Group)

Autor: ChatGPT

 
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