Vonovia Aktie

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eröffnet am: 05.01.16 13:56 von: Nibiru Anzahl Beiträge: 11950
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16.04.26 15:54 #11926 Zinserhöhung
ist längst eingepreis, was soll denn da noch negatives kommen.
Die Dividende ist in Aussicht, Einladung zur HV ist da.

Das pendelt sich alles ein.   Bei dem Immo Wert ist die Aktie 45 Euro wert.

 
16.04.26 16:31 #11927 Dividende

https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...=TRtvHrugxEKV2n-qR2P-ag

...Für Aktionäre gibt es eine weitere wichtige Änderung: Die Dividende soll künftig rein in bar ausgezahlt werden. Das dürfte für mehr Transparenz sorgen und kommt bei vielen Investoren grundsätzlich gut an. Dennoch reicht das allein nicht aus, um die Aktie wieder in einen klaren Kaufmodus zu versetzen....

Ich denke zumindest diejenigen, die letztes Mal noch die Aktiendividende gewählt hatten, werden die ausgezahlte Dividende auch wieder reinvestieren.
 

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16.04.26 17:07 #11928 Regelmäßig
Ich kaufe sowieso regelmäßig, wie bei einem Sparplan. Deshalb bin ich auch noch
Im plus. Gezieltes Trading hat bei mir nie geklappt.
Ich persönlich hätte ja die Aktiendividende beibehalten und für die Kohle ein Rückkaufprogramm aufgelegt. Einfach nur um Shortseller abzuschrecken.
Bald gibt es die Q1 Zahlen
https://www.vonovia.com/investoren/...kalender-kontakt/finanzkalender33680167  
16.04.26 18:03 #11929 Scripdividende
Scripdividende war gut für Shortseller.
In 2025 nach Scripdividende ist der Kurs gefallen. Ich denke Insties haben Scripdividende gewählt so ihre Positionsgrösse stieg über Maximum und haben Aktien verkauft. Das haben Shortsellers ausgenutzt.
Schaut mal an: Scripdividende ist am Ende Juni angekommen und ab 01 Juli der Kurs fällt.  

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16.04.26 19:13 #11930 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 17.04.26 13:17
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Fehlender Mehrwert für andere Forenteilnehmer

 

 

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17.04.26 08:02 #11931 Der neue CEO hat es nicht leicht
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/...12-f91d874cb4aa#ref=rss

Das Dilemma beseitigen mit einem Verkauf wird schwierig.
Es wird versucht zusätzliche Dienstleistungen und Aufwertung der Wohnungen zu nutzen.
Dazu das Damoklesschwert weiterer Zinsanpassungen der EZB ab Juni.
Ich bleibe hier lieber noch an der Seitenlinie.
Aber allen bereits Investierten weiterhin viel Erfolg.

Um handlungsfähig zu bleiben, dürfte eine der ersten Aufgaben die Entschuldung sein. Unter Ex-Bertelsmann-Manager Rolf Buch (60) lebte Vonovia auf großem Fuß, milliardenschwere Zukäufe hinterließen einen Berg an Schulden: Knapp 39 Milliarden Euro Nettoschulden stehen zu Buche – die nun verringert werden sollen. Verkäufe großer Wohnungsbestände – etwa in Schweden – wären eine Option, doch passende Käufer fehlen.  
17.04.26 12:42 #11932 Ewiges
Das ewige Nachgeplapper in den Medien über einen angeblich hohen Verschuldungsgrad ist einfach nur peinlich. Kein einziger privater Vermieter würde bei einem LTV von bis zu 90% ernsthafte Probleme bekommen, wenn er zu 98% vermietet hat, ein ICR von 3,x hätte und die Immobilien sich in Städten wie Berlin befinden wo auf ein Angebot über 100 Wohnungssuchende kommen. Wir hingegen haben ein LTV von nur 45,4%. Die Kehrseite niedriger LTVs sind höhere Steuern. Der jetzige LTV, man könnte auch sagen ist optimal.  Vonovia sollte bedenken das bei niedrigen Zinsen auch Mitbewerber ihr LTV verringert haben und am Markt nach Käufen Ausschau halten. Das ist genau wie angebliche Aktionäre an der Seitenlinie den Kurs und die Unternehmensneldungen beobachten. Auf einmal steigen die Preise,  und wer zu spät kommt den bestraft das Leben.

Bisher hört man das 2 Zinserhöhungen der EZB eingepreist sind.ob die überhaupt kommen bleibt abzuwarten. Diese ganzen Journalisten schreiben alle nur voneinander ab. 33681082  
17.04.26 16:40 #11933 Zinserhöhung eingepreist..na ja
aber immer wieder wird das Thema aufgewärmt.
Das tut der Aktie nicht gut.  
17.04.26 17:25 #11934 Charttechnisch
war das jedenfalls ein guter Tag für Vonovia.

Die 24 müsste heute im Schlusskurs noch halten, dann wird das wohl als Ausbruch aus dem Trendkanal gewertet.
 

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18.04.26 18:28 #11935 Auswirkung
Die Charttechnik ist ja der KI vergleichbar; Sie betrachtet eine Vergangenheit und zieht Rückschlüsse für die jetzige Situation.
Aber:
Für die künftige Kursentwicklung hat die Globale Nachrichtenlage eine absolute wichtige Bedeutung, die Charttechnik überhaupt nicht.
Übrigens wird der Kurs zur Zeit bei L&S < 24,- mit 23,975 ,- eingeschätzt.

Ich denke, dass bei Bestätigung der Nachrichtenlage am Persischen Golf und Ausbleiben bedeutender Unternehmensnachrichten, der Kurs am Montag deutlich unter 24,- liegen dürfte.
Bin mal gespannt, welche Charttechnik Du dann bemühst, um das zu erklären.33681670  
18.04.26 21:00 #11936 Opa
Man kann ja auch mal positiv denken.  
20.04.26 06:50 #11937 Mieten
Das IfW Kiel berichtet, dass reguläre Mietinserate in 37 Städten seit 2015 um 22% zurückgehen, während möblierte unbefristete Angebote stark zunehmen. Laut GREIX steigen die Angebotsmieten im ersten Quartal um 0,5% zum Vorquartal und 2,9% zum Vorjahr; Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) plant für befristete möblierte Vermietungen eine Höchstfrist von sechs Monaten und einen Möblierungszuschlag von maximal 5%.  

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20.04.26 13:52 #11938 Konsequenz
Und das hier ist die Konsequenz

"Trotz Mietpreisbremse müssen Wohnungssuchende in Großstädten heute im Schnitt 44 Prozent mehr zahlen als vor zehn Jahren. In Berlin sind es sogar 69 Prozent mehr - der höchste Zuwachs bundesweit...."

https://www.zdfheute.de/wirtschaft/...tadt-anstieg-wohnungen-100.html33682941  
20.04.26 17:31 #11939 Nochmal die Frage wegs der Dividende
Gesetz dem Fall ich haette 10.000 Vonovia .
Wenn ich nun die Dividende steuerfrei bekomme und würde nach der Ausschüttung,
9999 Aktien verkaufen. Lediglich 1 Aktie bleibt eingebucht.

Bei anderen Aktien die die Div steuerfrei auszahlen würde dann in so einem Fall die
Div nicht nachträglich versteuert, splange nur noch mind. 1 Aktie eingebucht ist.

Was haltet Ihr davon ?  
20.04.26 18:47 #11940 Nein, durch die Ausschüttung pro Aktie wir.
der Anschaffungspreis pro Aktie rechnerisch vermindert. Bei jeder Aktie, die du verkaufst, versteuerst du jeweils die neue Differenz zu ihrem Anschaffungspreis.  

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20.04.26 22:44 #11941 Richtig, Vermeer.
Sollte eigentlich bekannt sein.  
20.04.26 22:49 #11942 steuerfreie Dividende
Darum macht das halten von Venovia besonders Sinn, wenn die steuerfreien Beträge ausgeschöpft sind.  

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20.04.26 23:11 #11943 dankeschön
dann ist das schweizerkäse was mir da jemand erzählt hat..
Nur 1 Aktie halten  .....ha ha.
Naja, das  heisst jetzt die Aktie ewig halten, jedesmal Div kassieren,
aber irgendwann, wenn auch nach 10 jahren wird der Kurs zurückgerechnet.
Das heisst 10mal Div , das wären bei einem jetzigen Kurs von 24 Euro  minus
10 mal 1,25       dann wäre der Kaufkurs bei 24 minus ca 12 euro.....also 12 Euro

und dann den Unterschied versteuern......also von dem her  ists eigentlich egal
ob man gleich die quellensteuer zahlt  oder später....auskommen tut man dem Finanzamt nieee.

also worin liegt der SINN  der Steuerfreien  Div  
20.04.26 23:21 #11944 Der Sinn
könnte darin liegen, dass die auf diese Weise gezahlte Dividende mit einem Verlust aus Aktienverkäufen verrechnet wird.
Eine aus dem Betriebsgewinn gezahlte Dividende wird grundsätzlich versteuert mit der Kapitalertragssteuer und kann nicht mit Verlusten aus Aktienverkäufen verrechnet werden.

33683682  
21.04.26 08:13 #11945 Nachgelagerte Versteuerung
Was du aber hättest, du hast den Steuerstundungseffekt. Wie lang das noch so bleibt, ist auch dahingestellt. Steuern erst nach 30 Jahren zahlen kann natürlich sinnvoll sein. Aber sich deshalb für so eine Einzel-Aktie entscheiden? Dann kannst auch n thesaurierenden Fond nehmen. Durch die interne Reinvestition steigt der Kruswert und erst bei Verkauf versteuerst du denn Kursgewinn.

Und solltest du zufällig in einem Jahr mal kein Einkommen haben, kannst du ja eine Günstigerprüfung machen und brauchst bis zu 12T € nicht versteuern. (Wenn du nicht Einkommen unter Progressionsvorbehalt hast.)

Ob es wirklich Sinn macht bröckchenweise gegen andere Kursverlust hier rauszugehen, hängt von deinem Depot ab. Hin und her macht Taschen leer. Die Bank gewinnt immer (wenn se Gebühren erhebt). Ausserdem ist es irgendwie lustig, wenn Leute sich mehr oder minder freuen, dass sie einen Verlustvortrag machen können bzw den Verlust verrechnen können. Also ich zahl lieber Steuern auf Gewinne, als Verluste zu haben. Die Verluste dürfen wegen mir andere machen.

Am Ende sind es [am AlersvorsorgeDepot] unbedeutende Grenzfälle, die du hier zur Steueroptimierung nutzen kannst. Und das kann man alles noch so schön fantasieren. Dann wird die AG übernommen oder es findet ein de-Listing statt und das kommt grad zum falschen Zeitpunkt. Da kann Buffet noch so schön sagen, dass man bereit sein muss, eine Aktie 10 Jahre zu halten. Wenn man die Optin nicht mehr hat, ....
Wenn du jedes Jahr den KSt-Freibetrag ausschöpft (sei es durch Verkauf oder Divis), hast du schon 90% der Steueroptimierung des Kleinanlegers erledigt.  

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21.04.26 13:26 #11946 Warum Vonovia stabil bleibt
Prognose für die finanzielle Stabilität und die Dividendenausschüttung von Vonovia im Jahr 2026 wird durch mehrere operative und bilanzielle Kennzahlen aus dem Geschäftsbericht 2025 und dem aktuellen Ausblick gestützt:
1. Operative Ertragskraft (Cashflow-Basis)

   Adjusted EBITDA Total: Diese Kennzahl für die operative Ertragskraft stieg 2025 auf 2,801 Mrd. € (+6,0 %). Für 2026 wird eine weitere Steigerung auf 2,95 bis 3,05 Mrd. € prognostiziert.
   Adjusted EBT (bereinigter Vorsteuergewinn): Als Basis für die Dividende lag dieser 2025 bei 1,904 Mrd. € (2,29 € je Aktie). Die Prognose für 2026 sieht hier stabil 1,9 bis 2,0 Mrd. € vor.
   Mietwachstum: Ein organisches Mietwachstum von 4,1 % (2025) und eine prognostizierte Fortsetzung bei ca. 4,2 % für 2026 sorgen für stetig steigende Cashflows.

2. Schuldentragfähigkeit und Liquidität

   LTV (Loan-to-Value): Der Verschuldungsgrad konnte bis Ende 2025 auf 45,4 % gesenkt werden (Vorjahr: 47,7 %). Das Ziel ist eine weitere Senkung auf ca. 40 % bis 2028.
   ICR (Interest Coverage Ratio): Mit einem Zinsdeckungsgrad von 3,8x liegt Vonovia deutlich über dem internen Zielwert von mindestens 3,5x. Das bedeutet, das operative Ergebnis deckt die Zinszahlungen fast vierfach.
   Net Debt/EBITDA: Das Verhältnis der Nettoschulden zum EBITDA verbesserte sich auf 13,8x (von 15,1x), was den effizienteren Umgang mit Schulden belegt.

3. Diversifikation und Sicherheit

   Non-Rental-Beitrag: Der Anteil von Geschäftsfeldern außerhalb der Vermietung (z. B. Services, Verkauf) am EBITDA stieg von 10 % (2024) auf 13 % (2025) und soll 2026 mindestens 15 % erreichen.
   Ausschüttungsquote: Die Dividende von 1,25 € entspricht einer Quote von 50–60 % des Adjusted EBT. Dies bietet einen Sicherheitspuffer, da fast die Hälfte des bereinigten Gewinns im Unternehmen verbleibt, um Schulden zu bedienen.

Diese Kennzahlen zeigen, dass die Dividende nicht "auf Substanz" gezahlt wird, sondern durch wachsende operative Gewinne und eine sich verbessernde Bilanzstruktur gedeckt ist.  

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21.04.26 16:56 #11947 TRump macht die Kurse
alles hängt von ihm ab.
 
21.04.26 17:35 #11948 Kursentwicklung heute
sehr schade..dachte wir bleiben über 24€ heute....  
21.04.26 18:48 #11949 Stimmt
Es spricht für Dich, dass Du das Positive vorrangig sehen möchtest.

Leider führt das manchmal an der erkennbaren und ernüchternden Realität vorbei.

Ich hoffe mit Dir auf positive Meldungen in naher Zukunft von Vonovia, zumal am 05. Mai die Q 1 veröffentlicht werden und am 21.05. die Dividende beschlossen wird.
Ich werde mich Ende der Woche kräftig positionieren.33682256  
21.04.26 18:50 #11950 Photovoltaik
Vonovia treibt mit einem massiven Ausbau von Photovoltaik-Anlagen eine strategische Neuausrichtung voran und erschließt sich damit neue Einnahmequellen abseits der klassischen Vermietung. Parallel setzt der Konzern auf industrielle Sanierungsmethoden, um Kosten zu senken und die energetische Modernisierung zu beschleunigen. Trotz stabiler Kennzahlen bleibt der steigende Refinanzierungsdruck durch hohe Zinsen eine zentrale Herausforderung für die kommenden Jahre.
Strategiewechsel: Solarstrom als zweites Ertragsstandbein

Vonovia richtet seinen Blick zunehmend über das klassische Mietgeschäft hinaus und investiert gezielt in neue Einnahmequellen. Im Zentrum steht ein ambitioniertes Photovoltaik-Programm: Bis Ende 2026 sollen Anlagen mit einer Leistung von 300 Megawatt Peak installiert sein – vier Jahre früher als ursprünglich geplant. Insgesamt fließen rund 400 Millionen Euro in den Ausbau.

Ein Schwerpunkt liegt auf urbanen Ballungsräumen. In Berlin entstehen Solaranlagen auf einer Fläche von 15 Fußballfeldern, die mehr als 8.000 Haushalte mit Energie versorgen können. Das zugrunde liegende Geschäftsmodell kombiniert günstigeren Strom für Mieter mit stabilen Einnahmen für den Konzern aus Stromverkauf und Mieterstrom-Konzepten. Im Unterschied zur klassischen Vermietung unterliegt dieses Segment geringeren regulatorischen Eingriffen, insbesondere bei Preisgestaltungen – ein Vorteil in einem politisch stark regulierten Umfeld.

Industrialisierung der Sanierung: Fassaden aus der Fabrik

Parallel treibt Vonovia die Effizienz im Bestandsgeschäft voran. Gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Nokera setzt der Konzern auf vorgefertigte Fassadenelemente, die industriell produziert und vor Ort montiert werden. Dieses Verfahren reduziert Bauzeiten, minimiert Belastungen für Mieter und verspricht sinkende Kosten pro Einheit durch Skaleneffekte.

Erste Projekte mit rund 1.000 Wohnungen befinden sich bereits in der Umsetzung, unter anderem in Heidenheim und Langenfeld. Auch wenn sich das Modell noch in einer frühen Phase befindet, deutet vieles darauf hin, dass dieser industrielle Ansatz die Geschwindigkeit energetischer Sanierungen deutlich erhöhen könnte – ein entscheidender Faktor angesichts steigender Anforderungen an Gebäudeeffizienz.

Solide Kennzahlen, hoher Refinanzierungsdruck

Operativ zeigt sich Vonovia stabil. Das bereinigte EBITDA erreichte 2025 insgesamt 2,801 Milliarden Euro, bei einer hohen Vermietungsquote von 97,9 Prozent. Für 2026 stellt das Management einen weiteren Anstieg auf 2,95 bis 3,05 Milliarden Euro in Aussicht.
Gleichzeitig bleibt das Zinsumfeld eine zentrale Herausforderung. In den Jahren 2026 und 2027 werden Anleihen im Volumen von über fünf Milliarden Euro fällig. Refinanzierungen werden durch Bauzinsen von bis zu vier Prozent deutlich teurer. Vonovia hat darauf bereits mit der Emission von Eurobonds sowie einer Yen-Anleihe reagiert. Zudem soll die Loan-to-Value-Quote bis 2028 von aktuell 45,4 Prozent auf etwa 40 Prozent reduziert werden.

Neue Führung, wichtige Termine im Blick

Auch personell unterstreicht der Konzern seinen strategischen Kurs. Katja Wünschel übernimmt zum 1. Juni 2026 die Position der Chief Development Officer und folgt auf Daniel Riedl. Zuvor war sie seit 2022 als CEO bei RWE Renewables für das Geschäft mit Onshore-Wind- und Solarparks verantwortlich. Ihre Ernennung passt zur verstärkten Ausrichtung auf erneuerbare Energien.

Kurzfristig richten sich die Blicke auf zwei wichtige Termine: Am 7. Mai veröffentlicht Vonovia die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026. Diese dürften Aufschluss darüber geben, ob der operative Cashflow die hohen Investitionen bei gleichzeitig gestiegenen Finanzierungskosten tragen kann. Bereits am 30. April steht zudem die nächste Zinsentscheidung der EZB an. Der Leitzins liegt seit Juni 2025 unverändert bei 2,0 Prozent. Eine anhaltende Zinspause könnte den Bewertungsdruck auf das Immobilienportfolio von 84,45 Milliarden Euro verlängern, während eine Zinssenkung neue Impulse für die Aktie liefern könnte, die seit ihrem Jahreshoch von 30,31 Euro deutlich nachgegeben hat.  

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