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AOC | DIE STADTENTWICKLER: Anleihe-Zinsen steigen temporär um 0,5% - Anleihenews
05.07.23 08:45
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - Temporäre Zinserhöhung - die AOC | DIE STADTENTWICKLER GmbH meldet auf Basis des Konzernabschlusses zum 31.12.2022 ein Eigenkapital in Höhe von 2,274 Mio. Euro, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Damit habe das Konzerneigenkapital zum Bilanzstichtag unter dem Mindestwert von 5,0 Mio. Euro gelegen, der in den Anleihebedingungen des Green Bonds vorgesehen sei. Daher erfolge ein Zins-Step-up, wonach der Zinssatz des Green Bonds ab dem 8. Oktober 2023 vorübergehend um 0,5% auf 8,00% p.a. steige.
Hintergrund sei die Verschiebung der Fertigstellung von drei Projekten ins laufende Jahr 2023 aufgrund der im Berichtsjahr schwierigen Marktbedingungen und Materialverfügbarkeiten. Diese drei Projekte seien laut AOC jedoch bereits im Rahmen von Forward Deals in den Jahren 2019 und 2020 an Investoren veräußert und würden zeitnah fertiggestellt und die Verträge damit vollzogen, sodass das bilanzielle Eigenkapital sich im Laufe des 2. Halbjahr 2023 wieder erhöhe und den Anleihebedingungen entspreche.
ANLEIHE CHECK: Der Green Bond 2022/27 der AOC | DIE STADTENTWICKLER GmbH habe ein Gesamtvolumen von bis zu 30 Mio. Euro, von dem in etwa 10 Mio. Euro am Kapitalmarkt platziert worden seien. Die fünfjährige Anleihe sei gemäß ICMA Principles als "Green Bond" klassifiziert und werde jährlich mit 7,50% verzinst - bei halbjährlicher Auszahlung. In der nächsten Zinsperiode (Oktober 23 - April 24) liege der Zinskupon nun aufgrund der Eigenkapital-Unterschreitung bei 8,00%. Die Anleihe notiere gegenwärtig an der Börse Frankfurt bei 96% (Stand: 03.07.2023).
Projektverschiebungen würden zu negativem Konzernergebnis führen
Die schwierigen Marktbedingungen wie Energiekrise, schlechte Materialverfügbarkeiten und steigende Finanzierungskosten hätten bei AOC zur Verschiebung von Fertigstellungsterminen und zu einem Ergebnis nach Steuern von -6,1 Mio. Euro (Vj. -1,4 Mio. Euro) geführt. Durch die Verschiebung von drei Projekten ins Jahr 2023 hätten sich die Umsatzerlöse 2022 auf 0,205 Mio. Euro (Vj. 43,632 Mio. Euro) verringert. Die Bestandserhöhung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen habe sich auf 82,5 Mio. Euro erhöht (Vj. 80,8 Mio. Euro). Die sich in Ausführung befindlichen Bauaufträge hätten sich nahezu verdoppelt auf 167,9 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2023 zeichne sich laut AOC aber wieder ein positiver Trend ab.
Auf Ebene der Emittentin des Green Bonds, also der AOC GmbH, hätten die Umsätze bei 13,8 Mio. Euro nach 12,0 Mio. Euro im Vorjahr und das Ergebnis nach Steuern bei 1,9 Mio. Euro (Vj. 3,0 Mio. Euro) gelegen.
Den kompletten Beitrag zusammen mit dem Geschäftsbericht 2022 finden Sie hier. (News vom 03.07.2023) (05.07.2023/alc/n/a)
Damit habe das Konzerneigenkapital zum Bilanzstichtag unter dem Mindestwert von 5,0 Mio. Euro gelegen, der in den Anleihebedingungen des Green Bonds vorgesehen sei. Daher erfolge ein Zins-Step-up, wonach der Zinssatz des Green Bonds ab dem 8. Oktober 2023 vorübergehend um 0,5% auf 8,00% p.a. steige.
Hintergrund sei die Verschiebung der Fertigstellung von drei Projekten ins laufende Jahr 2023 aufgrund der im Berichtsjahr schwierigen Marktbedingungen und Materialverfügbarkeiten. Diese drei Projekte seien laut AOC jedoch bereits im Rahmen von Forward Deals in den Jahren 2019 und 2020 an Investoren veräußert und würden zeitnah fertiggestellt und die Verträge damit vollzogen, sodass das bilanzielle Eigenkapital sich im Laufe des 2. Halbjahr 2023 wieder erhöhe und den Anleihebedingungen entspreche.
Projektverschiebungen würden zu negativem Konzernergebnis führen
Die schwierigen Marktbedingungen wie Energiekrise, schlechte Materialverfügbarkeiten und steigende Finanzierungskosten hätten bei AOC zur Verschiebung von Fertigstellungsterminen und zu einem Ergebnis nach Steuern von -6,1 Mio. Euro (Vj. -1,4 Mio. Euro) geführt. Durch die Verschiebung von drei Projekten ins Jahr 2023 hätten sich die Umsatzerlöse 2022 auf 0,205 Mio. Euro (Vj. 43,632 Mio. Euro) verringert. Die Bestandserhöhung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen habe sich auf 82,5 Mio. Euro erhöht (Vj. 80,8 Mio. Euro). Die sich in Ausführung befindlichen Bauaufträge hätten sich nahezu verdoppelt auf 167,9 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2023 zeichne sich laut AOC aber wieder ein positiver Trend ab.
Auf Ebene der Emittentin des Green Bonds, also der AOC GmbH, hätten die Umsätze bei 13,8 Mio. Euro nach 12,0 Mio. Euro im Vorjahr und das Ergebnis nach Steuern bei 1,9 Mio. Euro (Vj. 3,0 Mio. Euro) gelegen.
Den kompletten Beitrag zusammen mit dem Geschäftsbericht 2022 finden Sie hier. (News vom 03.07.2023) (05.07.2023/alc/n/a)
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