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Anleihen-Barometer: PORR-Anleihen bestehen den Analysten-Check - Bewertung: 3 von 5 Sternen
29.08.17 14:00
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - In ihrem aktuellen Anleihen-Barometer bewertet die KFM Deutsche Mittelstand die beiden PORR-Hybridanleihen 2014/21 und 2017/22 (ISIN XS1555774014 / WKN A19CTJ) als weiterhin "durchschnittlich attraktiv" mit insgesamt 3 von 5 möglichen Sternen, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Aufgrund der Profitabilität der PORR-Gruppe in den vergangenen Jahren, der aktuell soliden Eigenkapitalquote von 24,0% sowie dem signifikanten Wachstum, aber der schwachen Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2017 und der aktuell unterdurchschnittlichen Rendite der beiden Hybridanleihen aufgrund der hohen Kurswerte, würden die KFM-Analysten 3 von 5 möglichen Sterne vergeben.
6,75%-PORR-Anleihe
ANLEIHE CHECK I: Die im Oktober 2014 emittierte Hybridanleihe der PORR AG sei mit einem Zinskupon von 6,75% p.a. (Zinstermin jährlich 28.10.) ausgestattet und habe eine unbefristete Laufzeit. Erster Rückzahlungstermin sei der 28.10.2021 zu einem Rückzahlungskurs von 100,0% des Nennwertes. Ab dem 28.10.2021 sei die Anleihe variabel verzinst (3-Monats-EURIBOR zzgl. Zinsaufschlag von 8,5% p.a.) und es gebe jährlich vier Zinstermine (28.10.; 28.01.; 28.04.; 28.07.). Die Hybridanleihe sei aufgrund definierter Bedingungen für die Zinszahlungen, deren Eintritt von der PORR AG bewirkt bzw. verhindert werden könnten, als Eigenkapital-Instrument einzustufen. Im Rahmen der Anleiheemission seien insgesamt 17,05 Mio. Euro platziert worden. Die Anleihe sei als Umtauschangebot für vorherige Anleihen ausgegeben worden, um die Kapitalmarktfinanzierung der Emittentin zu optimieren. Im Laufe des Jahres 2015 sei eine Aufstockung auf ein Gesamtvolumen von 25,00 Mio. Euro erfolgt. Die Anleihe sei nachrangig gegenüber allen anderen bestehenden und zukünftigen nicht nachrangigen Verbindlichkeiten der Emittentin.
5,50%-PORR-Anleihe
ANLEIHE CHECK II: Die im Februar 2017 emittierte Hybridanleihe der PORR AG sei mit einem Zinskupon von 5,50% p.a. (Zinstermin jährlich 06.02.) ausgestattet und habe eine unbefristete Laufzeit. Im Rahmen der Anleiheemission seien insgesamt 125 Mio. Euro platziert worden. Erster Rückzahlungstermin sei der 06.02.2022 zu einem Rückzahlungskurs von 100,0% des Nennwertes. Ab dem 06.02.2022 sei die Anleihe variabel verzinst (5-Jahres ISDAFIX2 Swapsatz zzgl. Zinsaufschlag von 10,312% p.a.). Aufgrund der deutlich steigenden Verzinsung ab dem Jahr 2022 sei bei planstabiler Entwicklung von einer vorzeitigen Kündigung der Anleihe zum erstmöglichen Termin auszugehen. Die Hybridanleihe sei aufgrund definierter Bedingungen für die Zinszahlungen, deren Eintritt von der PORR AG bewirkt bzw. verhindert werden könnten, als Eigenkapital-Instrument einzustufen. Die Anleihe sei nachrangig gegenüber allen anderen bestehenden und zukünftigen nicht nachrangigen Verbindlichkeiten der Emittentin.
INFO: Die PORR-Gruppe sei eines der führenden Bauunternehmen in Europa mit Sitz in Wien. Die Gruppe beschäftige circa 15.000 Mitarbeiter (31.03.2017) und erbringe eine Produktionsleistung von rund 3,9 Mrd. Euro (Geschäftsjahr 2016). Das Leistungsspektrum der PORR-Gruppe umfasse vom Wohnbau bis hin zu komplexen Infrastrukturprojekten alle Bereiche der Bauwirtschaft. Der Fokus der Gruppe liege auf den Heimmärkten: Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen und Tschechien, in denen über 60% der Produktionsleistung erbracht würden. Zudem expandiere die PORR-Gruppe in internationale Märkte sowohl in Europa als auch im Nahen Osten, insbesondere im Rahmen von Infrastrukturprojekten.
Finanzkennzahlen
Die PORR-Gruppe weise im vierten Quartal 2016 einen Auftragsbestand von 4,8 Mrd. Euro aus. Dies entspreche einem Anstieg um 5,0% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (4,6 Mrd. Euro). Neben der positiven Auftragsentwicklung habe auch die Produktionsleistung auf 3,9 Mrd. Euro gesteigert werden können (Vj.: 3,5 Milliarden Euro). Auch das Ergebnis vor Steuern (EBT) sei um 10,0 Mio. Euro auf 91,1 Mio. Euro erhöht worden.
Die vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr 2017 würden eine weiterhin positive Entwicklung des Auftragsbestandes zeigen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum habe der Bestand um 0,2 auf 5,7 Mrd. Euro gesteigert werden können. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) habe nicht im gleichen Maße gesteigert werden können und sich um 18,9 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro vermindert. Nach Unternehmensangaben sei diese gegenläufige Ergebnisentwicklung auf erhöhte Kosten für die Bauprojekte in Katar und die Expansion in Deutschland zurückzuführen.
Die Eigenkapitalquote habe im Geschäftsjahr 2016 auf 18,7% gesteigert werden können (Vj.: 17,9%). Die Eigenkapitalquote bewege sich hiermit weitgehend im vom Unternehmen definierten Zielbereich von 20,0%.
Im Vergleich zum Vorjahresstichtag habe die Finanzverschuldung auf 423,0 Mio. Euro reduziert werden können (Vj.: 488,0 Mio. Euro). Mit der Entwicklung zum 31.12.2016 setze sich auch die in den Vorjahren gezeigte Entschuldung fort. (News vom 28.08.2017)
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (29.08.2017/alc/n/a)
Aufgrund der Profitabilität der PORR-Gruppe in den vergangenen Jahren, der aktuell soliden Eigenkapitalquote von 24,0% sowie dem signifikanten Wachstum, aber der schwachen Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2017 und der aktuell unterdurchschnittlichen Rendite der beiden Hybridanleihen aufgrund der hohen Kurswerte, würden die KFM-Analysten 3 von 5 möglichen Sterne vergeben.
6,75%-PORR-Anleihe
ANLEIHE CHECK I: Die im Oktober 2014 emittierte Hybridanleihe der PORR AG sei mit einem Zinskupon von 6,75% p.a. (Zinstermin jährlich 28.10.) ausgestattet und habe eine unbefristete Laufzeit. Erster Rückzahlungstermin sei der 28.10.2021 zu einem Rückzahlungskurs von 100,0% des Nennwertes. Ab dem 28.10.2021 sei die Anleihe variabel verzinst (3-Monats-EURIBOR zzgl. Zinsaufschlag von 8,5% p.a.) und es gebe jährlich vier Zinstermine (28.10.; 28.01.; 28.04.; 28.07.). Die Hybridanleihe sei aufgrund definierter Bedingungen für die Zinszahlungen, deren Eintritt von der PORR AG bewirkt bzw. verhindert werden könnten, als Eigenkapital-Instrument einzustufen. Im Rahmen der Anleiheemission seien insgesamt 17,05 Mio. Euro platziert worden. Die Anleihe sei als Umtauschangebot für vorherige Anleihen ausgegeben worden, um die Kapitalmarktfinanzierung der Emittentin zu optimieren. Im Laufe des Jahres 2015 sei eine Aufstockung auf ein Gesamtvolumen von 25,00 Mio. Euro erfolgt. Die Anleihe sei nachrangig gegenüber allen anderen bestehenden und zukünftigen nicht nachrangigen Verbindlichkeiten der Emittentin.
5,50%-PORR-Anleihe
ANLEIHE CHECK II: Die im Februar 2017 emittierte Hybridanleihe der PORR AG sei mit einem Zinskupon von 5,50% p.a. (Zinstermin jährlich 06.02.) ausgestattet und habe eine unbefristete Laufzeit. Im Rahmen der Anleiheemission seien insgesamt 125 Mio. Euro platziert worden. Erster Rückzahlungstermin sei der 06.02.2022 zu einem Rückzahlungskurs von 100,0% des Nennwertes. Ab dem 06.02.2022 sei die Anleihe variabel verzinst (5-Jahres ISDAFIX2 Swapsatz zzgl. Zinsaufschlag von 10,312% p.a.). Aufgrund der deutlich steigenden Verzinsung ab dem Jahr 2022 sei bei planstabiler Entwicklung von einer vorzeitigen Kündigung der Anleihe zum erstmöglichen Termin auszugehen. Die Hybridanleihe sei aufgrund definierter Bedingungen für die Zinszahlungen, deren Eintritt von der PORR AG bewirkt bzw. verhindert werden könnten, als Eigenkapital-Instrument einzustufen. Die Anleihe sei nachrangig gegenüber allen anderen bestehenden und zukünftigen nicht nachrangigen Verbindlichkeiten der Emittentin.
Finanzkennzahlen
Die PORR-Gruppe weise im vierten Quartal 2016 einen Auftragsbestand von 4,8 Mrd. Euro aus. Dies entspreche einem Anstieg um 5,0% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (4,6 Mrd. Euro). Neben der positiven Auftragsentwicklung habe auch die Produktionsleistung auf 3,9 Mrd. Euro gesteigert werden können (Vj.: 3,5 Milliarden Euro). Auch das Ergebnis vor Steuern (EBT) sei um 10,0 Mio. Euro auf 91,1 Mio. Euro erhöht worden.
Die vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr 2017 würden eine weiterhin positive Entwicklung des Auftragsbestandes zeigen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum habe der Bestand um 0,2 auf 5,7 Mrd. Euro gesteigert werden können. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) habe nicht im gleichen Maße gesteigert werden können und sich um 18,9 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro vermindert. Nach Unternehmensangaben sei diese gegenläufige Ergebnisentwicklung auf erhöhte Kosten für die Bauprojekte in Katar und die Expansion in Deutschland zurückzuführen.
Die Eigenkapitalquote habe im Geschäftsjahr 2016 auf 18,7% gesteigert werden können (Vj.: 17,9%). Die Eigenkapitalquote bewege sich hiermit weitgehend im vom Unternehmen definierten Zielbereich von 20,0%.
Im Vergleich zum Vorjahresstichtag habe die Finanzverschuldung auf 423,0 Mio. Euro reduziert werden können (Vj.: 488,0 Mio. Euro). Mit der Entwicklung zum 31.12.2016 setze sich auch die in den Vorjahren gezeigte Entschuldung fort. (News vom 28.08.2017)
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (29.08.2017/alc/n/a)
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