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Argentinien: Erste Einigung mit Gläubigern - Anleihenews
08.02.16 10:00
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Argentinien hat im Streit mit Investoren um alte Anleiheschulden einen ersten Kompromiss erzielt, so die Börse Stuttgart.
Wie Finanzminister Alfonso Prat-Gay am Dienstag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt habe, habe die Regierung des konservativen Staatschefs Mauricio Macri eine Vorvereinbarung mit italienischen Gläubigern über 900 Millionen Dollar unbezahlter Staatspapiere erreicht. Der erbitterte Schuldenstreit mit US-Investoren um den New Yorker Hedgefonds NML Capital ziehe sich jedoch weiter hin.
Die Absprache betreffe rund 50.000 Investoren, die von der Vereinigung Task Force Argentina (TFA) vertreten würden, so Prat-Gay. Es handle sich um rund 15 Prozent der Anleihen, deren Inhaber nach der Staatspleite von 2001 die Umschuldungen Argentiniens von 2005 und 2010 abgelehnt hätten.
Mit etlichen anderen Gläubigern ringe Buenos Aires weiter um einen Kompromiss. Der Regierungswechsel im Dezember habe die Hoffnung auf eine Lösung des jahrelangen Rechtskonflikts, der dem Land den Zugang zu internationalen Krediten erschwere, aber erhöht.
Die Vereinbarung mit der TFA müsse noch von der Versammlung der Anleihehalter und vom argentinischen Parlament bestätigt werden. Eine Einigung mit den italienischen Gläubigern könnte einen Präzedenzfall für die laufenden Verhandlungen über den Großteil der ausstehenden Schulden in Höhe von etwa neun Milliarden Dollar darstellen, um die Argentinien mit klagenden Investoren ringe. Die Gespräche unter Führung des vom zuständigen Richter Thomas Griesa eingesetzten Vermittlers Daniel Pollack seien letzte Woche aber wieder ins Stocken gekommen. Von einigen amerikanischen Investoren sei ein zu "unannehmbarer" Zinssatz gefordert worden.
Die Hoffnung auf Einigung habe zu hohen Handelsumsätzen in argentinischen Staatsanleihen geführt. Der bis Dezember 2035 laufende Bond (ISIN XS0209139244 / WKN A0DUDM) habe einen Kursanstieg verzeichnet. Das Papier könne ab einem Euro gehandelt werden und sei mit einem Kupon ausgestattet, dessen Höhe von der wirtschaftlichen Entwicklung abhänge. (Ausgabe 4 vom 05.02.2016) (08.02.2016/alc/n/a)
Wie Finanzminister Alfonso Prat-Gay am Dienstag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt habe, habe die Regierung des konservativen Staatschefs Mauricio Macri eine Vorvereinbarung mit italienischen Gläubigern über 900 Millionen Dollar unbezahlter Staatspapiere erreicht. Der erbitterte Schuldenstreit mit US-Investoren um den New Yorker Hedgefonds NML Capital ziehe sich jedoch weiter hin.
Mit etlichen anderen Gläubigern ringe Buenos Aires weiter um einen Kompromiss. Der Regierungswechsel im Dezember habe die Hoffnung auf eine Lösung des jahrelangen Rechtskonflikts, der dem Land den Zugang zu internationalen Krediten erschwere, aber erhöht.
Die Vereinbarung mit der TFA müsse noch von der Versammlung der Anleihehalter und vom argentinischen Parlament bestätigt werden. Eine Einigung mit den italienischen Gläubigern könnte einen Präzedenzfall für die laufenden Verhandlungen über den Großteil der ausstehenden Schulden in Höhe von etwa neun Milliarden Dollar darstellen, um die Argentinien mit klagenden Investoren ringe. Die Gespräche unter Führung des vom zuständigen Richter Thomas Griesa eingesetzten Vermittlers Daniel Pollack seien letzte Woche aber wieder ins Stocken gekommen. Von einigen amerikanischen Investoren sei ein zu "unannehmbarer" Zinssatz gefordert worden.
Die Hoffnung auf Einigung habe zu hohen Handelsumsätzen in argentinischen Staatsanleihen geführt. Der bis Dezember 2035 laufende Bond (ISIN XS0209139244 / WKN A0DUDM) habe einen Kursanstieg verzeichnet. Das Papier könne ab einem Euro gehandelt werden und sei mit einem Kupon ausgestattet, dessen Höhe von der wirtschaftlichen Entwicklung abhänge. (Ausgabe 4 vom 05.02.2016) (08.02.2016/alc/n/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 9,75 € | 10,019 € | -0,269 € | -2,68% | 17.04./13:57 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XS0209139244 | A0DUDM | 10,71 € | 6,11 € | |


