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Petroleos de Venezuela-Bond im Fokus der Anleger - Anleihenews
31.07.17 10:00
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Der bis zum 2. November 2017 laufende USD-Bond (ISIN USP7807HAK16 / WKN A1A25E) von Petroleos de Venezuela S.A. - kurz PDVSA - stand in der letzten Handelswoche im Fokus der Anleger, so die Börse Stuttgart.
Während die einen den Titel verkauft und sich Gewinne gesichert hätten, würden andere auf die Rückzahlung zum Fälligkeitsdatum spekulieren.
Laut einer Reuters-Meldung hätten die USA am Mittwoch, nur wenige Tage vor der Wahl einer neuen Verfassungsversammlung, Sanktionen gegen 13 ranghohe Personen aus Regierung, Militär und dem staatlichen Ölunternehmen PDVSA verhängt.
Betroffen seien unter anderem die Chefs von Armee und Polizei, der Wahlleiter und der PDVSA-Vizepräsident, während Strafmaßnahmen gegen die Wirtschaft noch ausgespart worden seien, habe es in US-Regierungskreisen geheißen. Sie würden aber in Betracht gezogen. Zugleich habe das US-Finanzministerium mit Sanktionen gegen alle Personen gedroht, die sich in die umstrittene Verfassungsversammlung wählen lassen würden. Sie sollten wissen, dass sie damit einen Beitrag leisteten zur Untergrabung demokratischer Prozesse und Institutionen in Venezuela und damit auch ein Ziel von US-Sanktionen würden, habe Finanzminister Steven Mnuchin gesagt.
Die geplante Versammlung könnte die Verfassung ändern und das derzeit von der Opposition dominierte Parlament auflösen. Die Gegner von Präsident Nicolas Maduro würden ihm vorwerfen, eine Diktatur und einen staatlichen Umbau nach dem Vorbild Kubas anzustreben, und würden vorgezogene Präsidenten- und Parlamentswahlen fordern. (Ausgabe 29 vom 28.07.2017) (31.07.2017/alc/n/a)
Während die einen den Titel verkauft und sich Gewinne gesichert hätten, würden andere auf die Rückzahlung zum Fälligkeitsdatum spekulieren.
Betroffen seien unter anderem die Chefs von Armee und Polizei, der Wahlleiter und der PDVSA-Vizepräsident, während Strafmaßnahmen gegen die Wirtschaft noch ausgespart worden seien, habe es in US-Regierungskreisen geheißen. Sie würden aber in Betracht gezogen. Zugleich habe das US-Finanzministerium mit Sanktionen gegen alle Personen gedroht, die sich in die umstrittene Verfassungsversammlung wählen lassen würden. Sie sollten wissen, dass sie damit einen Beitrag leisteten zur Untergrabung demokratischer Prozesse und Institutionen in Venezuela und damit auch ein Ziel von US-Sanktionen würden, habe Finanzminister Steven Mnuchin gesagt.
Die geplante Versammlung könnte die Verfassung ändern und das derzeit von der Opposition dominierte Parlament auflösen. Die Gegner von Präsident Nicolas Maduro würden ihm vorwerfen, eine Diktatur und einen staatlichen Umbau nach dem Vorbild Kubas anzustreben, und würden vorgezogene Präsidenten- und Parlamentswahlen fordern. (Ausgabe 29 vom 28.07.2017) (31.07.2017/alc/n/a)


