Großfusion und Niedrigzins


21.03.19 13:45
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Die bundesdeutsche Wirtschaft weist viele internationale Champions auf, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank AG.

Neben Großkonzernen der Automobil-, Chemie- oder Pharmaindustrie seien dies auch eine lange Liste jenes sprichwörtlichen Deutschen Mittelstands, der oft unauffällig seine Weltmarktnische pflege. Was der deutschen Wirtschaft aber aktuell fehle, sei ein starker nationaler oder gar internationaler Champion in der Kreditwirtschaft. Dass ein solcher benötigt werde, um die deutsche Exportwirtschaft zu begleiten, sei ja durchaus ein ernst zu nehmendes Argument. Deutsche Bank und Commerzbank könnten diese Rolle aber nur noch bedingt erfüllen, würden sie sich international höchstens im Mittelfeld bewegen. Doch neben allen vorgebrachten Argumenten dürfe eine Ursache für die Schwäche der beiden Institute nicht vergessen werden: die anhaltende Nullzinsphase.

Dass eine Fusion aus Deutscher Bank und Commerzbank, die beide immer noch hausgemachte Probleme mit sich herumschleppen würden, einen neuen nationalen Champion schaffen würde, werde derzeit immer wieder stark bezweifelt. Es sei auch nicht zu erwarten, dass die beiden Institute bei einer Fusion automatisch ihre Positionen addieren könnten. Eins und eins wäre weniger als zwei. Vielmehr würde es vorkommen, dass Unternehmen etwa bei Konsortialkrediten aus Gründen der Risikostreuung eine neue Bank mit ins Konsortium nehmen würden. Damit dürften auch bei Mittelständlern mehr Auslandsbanken als bisher zum Zuge kommen. Es sei ein Schelm, der Böses dabei denke, dass dieser Platz vielleicht von Goldman Sachs, dem ehemaligen Arbeitgeber des Staatssekretärs im Bundesfinanzministeriums, Jörg Kukies, eingenommen werden könnte.

Dabei dürfte hinter den Bemühungen der Bundesregierung, unter Führung von Finanzminister Olaf Scholz, den Zusammenschluss der beiden Banken voranzutreiben, noch eine andere Motivation stecken. Berlin wolle einfach nicht noch einmal in die Verlegenheit kommen, eine Großbank auf Kosten des Steuerzahlers retten zu müssen. Mit einem Gebilde aus Deutscher Bank und Commerzbank aber dürfte dieses Risiko nicht unbedingt abnehmen - im Gegenteil, eine neue Großbank wäre erst recht "too big to fail", von der Sinnhaftigkeit einer solchen Fusion mal ganz abgesehen. Denn in diesem Zusammenhang sei auch nochmals daran erinnert, dass vor Jahren die Deutsche Bank mit der Dresdner Bank, die dann an die Allianz und später an die Commerzbank verkauft worden sei, fusionieren sollte. Es komme also mit Verspätung doch zum Zusammenschluss. Nur wäre man damals noch groß und bedeutend gewesen.

Ungeachtet dessen würde es ohnehin keinen wundern, wenn das neue Gebilde noch eine Kapitalspritze aus Steuergeldern benötigen würde, um mit genügend Eigenkapital ausgerüstet zu sein. Denn ein üppiges Kapitalpolster hätten sich die beiden Partner bisher kaum ansammeln können. Zugegeben, dabei würden insbesondere bei der Deutschen Bank die Sünden der Vergangenheit eine große Rolle spielen. Ein weiterer Grund aber, warum die beiden größten deutschen Banken sich so schwertun würden, genügend Speck anzusammeln, liege nun mal in der anhaltend expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). In einem Umfeld, wo Niedrig- und Negativzinsen langfristig zum Alltag geworden seien, falle es jeder Bank schwer, eine ordentliche Marge zu verdienen. Je niedriger das Zinsniveau, desto geringer sei nun mal auch die Zinsmarge - und desto stärker der Druck auf die Profitabilität der Banken. Deshalb habe die aktuelle Debatte um die Zukunft der Deutschen Bank und der Commerzbank ihre Ursachen eben auch in der Geldpolitik der EZB. Würden US-Banken für ihre bei der US-Notenbank gehaltene Mindestreserve Zinsen erhalten, so müssten beispielsweise deutsche Kreditinstitute Strafzinsen an die Europäische Zentralbank zahlen. Das tue doppelt weh.

Hinzu komme im Falle von Deutschland eine weitere Besonderheit - und zwar die starke Stellung von Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken, die den Wettbewerb in jedes Dorf tragen würden. Auch dies führe zu einer Senkung des Preisniveaus im Markt - zur Freude der Kunden und zum Verdruss der Kreditwirtschaft.

Theresa May habe den erwarteten Brief an die EU-Kommission also geschrieben und viele Börsianer würden in diesem Zusammenhang an den Song "Zwickts mi, I glaab I tram!" von Wolfgang Ambros denken. Bitte die Premierministerin für Großbritannien doch acht Tage vor dem Scheidungstermin um einen Aufschub für den Austritt aus der Gemeinschaft bis Ende Juni. Aus Brüssel sei prompt signalisiert worden, dass es eine Fristverlängerung höchstens bis zum 23. Mai geben könne. Danach würden schließlich die Europa-Wahlen beginnen. Bleibe UK länger in der EU, müsste sich das Land an den Wahlen beteiligen, was dort kaum einer wolle, allen voran Theresa May.

Man dürfe also gespannt sein, was am heutigen Donnerstag die EU-Regierungschefs der Premierministerin antworten würden, nachdem sie sich in Brüssel über einen möglichen Aufschub des Brexits ausgetauscht hätten. Spekuliert werde auch über eine ausgiebige Fristverlängerung bis zum Jahresende oder sogar darüber hinaus. Im Vorfeld habe EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker noch gesagt, in dieser Woche sei nicht mit einer Entscheidung über eine Verschiebung des Brexits zu rechnen. May müsse gute Gründe vorlegen, sollten die Mitgliedsländer einer Verlängerung der Austrittsfrist zustimmen. Das könnte heißen, Großbritannien müsse entweder bereit sein, eine zweite Volksabstimmung durchzuführen, oder sich auf einen anderen Plan einigen.

Nachdem der wortgewaltige Präsident des britischen Parlaments, John Bercow, eine abermalige Abstimmung über das von der Regierung mit der EU ausgehandelte Brexit-Abkommen untersagt habe, sei das Britische Pfund am Montag zunächst eingebrochen, habe sich aber dann wieder stabilisieren können. Nun, nachdem May den Verlängerungsantrag gestellt habe, sei die britische Währung wieder auf Talfahrt gegangen und habe im Tief bei ca. 1,3145 USD notiert. Gefragt gewesen seien an den Bondmärkten allerdings zehnjährige britische Staatsanleihen, was eher für ein Vertrauen der Märkte in Gilts spreche. So seien die Renditen in diesem Bereich auf 1,112% zurückgegangen. Der Risikoaufschlag gegenüber deutschen "Bunds" liege damit bei ca. 107 BP.

Um den Deadlock und die Spaltung in Großbritannien zu überwinden, brauche es wohl nicht nur eine Fristverlängerung. So rate der "Economist" der Premierministerin erstens durch etliche Probeabstimmungen herauszufinden, welche Form des Brexits eine Mehrheit im Parlament erreichen würde. Und zweitens sollte man die Mehrheitsentscheidung per Referendum legitimieren. Doch das sei nicht von heute auf morgen machbar. Diese von den Briten angedachte Form der Scheidung sei nichts Halbes und nichts Ganzes, werde dem Ansehen Europas sehr schaden und die Quittung für diese Schmierenkomödie gebe es Ende Mai seitens der Bevölkerung. Für die Briten sollte es daher nur zwei Alternativen geben. Entweder eine ganz kurze Fristverlängerung oder für eine weitere Legislaturperiode Mitglied der EU.

Auf diese Weise könnte sich Großbritannien vielleicht doch mit dem sogenannten Norwegen-plus-Modell anfreunden, für das der "Economist" von Anfang an plädiert habe. Das hieße, Großbritannien würde innerhalb der Zollunion bleiben und vielleicht auch innerhalb des Binnenmarktes. Dann aber müsste sich May der oppositionellen Labour-Party annähern, deren Vorsitzender Jeremy Corbyn sich längst für Norwegen-plus stark mache. Ob das die angezählte Premierministerin in der eigenen Partei, die ein zerstrittener Haufen geworden sei, überstehen würde, sei allerdings fraglich. Ob sie den Mumm dazu hätte ebenfalls.

Die Crux an einer Aufschiebung des Austrittstermins und gar an einem zweiten Referendum sei ohnehin die Europa-Wahl Ende Mai. Wolle man in Brüssel wirklich die Briten nochmal wählen lassen? Derartige Überlegungen würden für die EU ein Dilemma darstellen und sie in ihrer Bereitschaft beeinträchtigen, auf die Briten zugehen zu können.

Am gestrigen Abend habe der Offenmarkt-Ausschuss der US-amerikanischen Notenbank (FED) beschlossen, den Leitzins auf dem bisherigen Niveau zwischen 2,25% und 2,50% zu belassen. Damit hätten die Notenbanker das umgesetzt, was bereits seit mehreren Wochen ihre Wortführer bei jeder sich bietenden Gelegenheit immer wieder betont hätten: Eine Zinspause über mehrere Sitzungen. Und nun habe man sogar noch die im Dezember vergangenen Jahres avisierten zwei Zinsanhebungen in 2019 einkassiert.

Denn zu unsicher seien die Auswirkungen von Brexit und der schwelenden Handelskonflikte auf die US-Wirtschaft. Aber auch die Firmenschulden der US-Unternehmen im Volumen von ca. 5,7 Bill. USD seien ein Argument für eine vorsichtigere Zinspolitik. Seien doch nach der Finanzkrise Kredite zu sehr niedrigen Zinsen aufgenommen worden. Dies bedeute allerdings zugleich, dass Firmen mit einem höheren Verschuldungsniveau im Falle eines konjunkturellen Abschwungs gezwungen sein könnten, Investitionen zu kürzen bzw. Personal abzubauen. Deshalb sollte nicht nur Powell geduldig sein, sondern auch an den Finanzmärkten sei man gut beraten, frühestens Anfang 2020 das Leitzinsniveau erneut auf den Prüfstand zu heben.

In einer anderen Angelegenheit sei gestern Abend ebenfalls für Klarheit gesorgt worden. Es sei beschlossen worden, die Bilanzreduzierung bis September des Jahres auslaufen zu lassen. Vorausgesetzt, dass sich die Wirtschaft und die Bedingungen an den Finanzmärkten bis zu diesem Zeitpunkt wie erwartet entwickeln würden. Was auch immer das heißen möge. Dadurch werde das FED-Bilanzvolumen auf einem Niveau eingefroren, das um ein Vielfaches größer sei als vor der Finanzkrise.

Aber nach der Zinsentscheidung sei auch immer vor der Zinsentscheidung. Nur betreffe dies nicht die USA, sondern heute würden die Mitglieder der Bank of England (BoE) über die weiteren Zinsmaßnahmen tagen. Jedoch würden angesichts der unübersichtlichen Gemengelage rund um den Brexit auch in London keine neuen Fakten geschaffen und verständlicherweise auf Zeit gespielt. Eine inzwischen oftmals politisch praktizierte Unart.

Es sei Usus, dass nach dem Ende einer Maßnahme, diese rückwirkend bewertet werde. So hätten es auch die Ökonomen der Europäischen Zentralbank (EZB) gehandhabt. Sie hätten erst kürzlich eine Einschätzung der in 2014 begonnenen und Ende 2018 beendeten Ankaufprogramme vorgestellt. Hierbei sei ein positives Fazit gezogen worden, aber alles andere hätte auch Verwunderung hervorgerufen. Nach Einschätzung der EZB habe das Anleihekaufprogramm die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen um ca. 1 PP gedrückt. Jedoch seien solche Aussagen immer mit Vorsicht zu genießen, da sie nicht mit Fakten direkt belegt werden könnten. Denn es gebe nicht zwei voneinander losgelöste Finanzmärkte (mit und ohne QE), sodass die Ergebnisse mathematisch miteinander verglichen werden könnten.

Auch sei der Ankündigungseffekt solcher Maßnahmen nicht zu unterschätzen und viele Marktbeobachter hätten sich immer wieder kritisch zu den starren Mechanismen bei diesen Programmen geäußert. Denn oftmals sei die drohende Gefahr wirksamer zum Eindämmen von Marktverwerfungen als das sture Festhalten an zeitlichen Regeln. Dass rund die Hälfte der von der EZB angekauften Staatsanleihen, ursprünglich von ausländischen Investoren gehalten worden seien und die dadurch erzielten Verkaufserlöse als Bankeinlage in der Eurozone erhalten geblieben seien, habe auch die Target2-Salden nicht unerheblich beeinflusst. Eigentlich sollten damit Umschichtungen in höher verzinsliche, aber auch riskantere Anleihen initiiert werden.

Man werde also auch in Zukunft damit leben müssen, dass die Notenbanker ihre Maßnahmen preisen, sich selbst beweihräuchern und Spätfolgen ausblenden würden.

Eine positive wie auch eine negative Nachricht hätten die Börsianer diese Woche in ihre Dispositionen einpreisen müssen. Während der ZEW-Konjunkturindex viel besser als erwartet ausgefallen sei, hätten der Sachverständigenrat der Bundesregierung seine Wachstumsprognose kräftig nach unten korrigiert. Wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitgeteilt habe, sei der ZEW-Teilindex der Konjunkturerwartungen im März von minus 13,4 auf minus 3,6 Punkte geklettert und nähere sich damit wieder der Wachstumszone. Offenbar würden die konjunkturellen Risiken von den befragten Finanzexperten weniger dramatisch eingeschätzt als gemeinhin angenommen. Nach Bekanntgabe des ZEW-Indexes habe der Euro-Kurs mit 1,1358 USD auf den höchsten Stand seit Anfang März angezogen und auch die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen habe sich vorerst von der Null-Linie entfernt.

Im Gegensatz zum ZEW hätten die fünf "Wirtschaftsweisen" ihre Konjunkturprognose für Deutschland in 2019 deutlich von 1,5% auf 0,8% zurückgenommen. Die Hochkonjunktur sei nach ihrer Überzeugung erst mal vorbei - eine Einschätzung, die der Sachverständigenrat insbesondere auf "vorübergehende" Produktionsprobleme in der Auto- und Chemieindustrie zurückführe. Aber auch die Grunddynamik der deutschen Wirtschaft habe nachgelassen, unter anderem durch eine schwächere Exportnachfrage.

Dennoch würden die "Fünf Weisen" in vielen Branchen die Zahl der Erwerbstätigen weiter steigen sehen und seien für 2020 wieder optimistisch. Würden sie doch im kommenden Jahr ein Wachstum von 1,7% prognostizieren. Eine derartige Erwartung könnte sich ja auch in dem anziehenden ZEW-Index widerspiegeln. Allerdings warne der Sachverständigenrat zugleich vor einer Spirale protektionistischer Maßnahmen wie US-Zölle auf deutsche Autos. In so einem Fall könne es sogar passieren, dass die deutsche Wirtschaft nicht mehr wächst, sondern schrumpfe.

Gestern habe kalendarisch der Frühling begonnen und vielleicht hätten sich deshalb die Unternehmen am Primärmarkt in dieser Berichtswoche eine kleine Auszeit gegönnt. Lediglich die deutsche Unternehmensgruppe Schaeffler habe erfolgreich 2,2 Mrd. Euro frisches Geld am Kapitalmarkt eingesammelt. Der Zulieferer in der Automobil- und Maschinenbauindustrie habe sich mittels drei neuer Bonds mit Laufzeiten von drei, fünf und acht Jahren refinanziert. Für Privatanleger dürften die drei Anleihen von Schaeffler besonders interessant sein, denn zum ersten Mal sei die Mindeststückelung von 1.000 Euro gewählt worden. Frühere Anleihen des Konzerns seien bisher stets mit einer Mindeststückelung von 100.000 Euro begeben worden.

Die erste 750 Mio. Euro schwere Tranche (ISIN DE000A2YB699/ WKN A2YB69) sei am 26.03.2022 fällig und habe einen jährlichen Kupon in Höhe von 1,125%. Begeben worden sei der Bond zu 99,754%, was einem Emissionsspread von +130 BP über Mid Swap gleichgekommen sei. Ab dem 26.02.2022 sei dieses Papier jederzeit zu 100% kündbar. Der zweite Bond (ISIN DE000A2YB7A7/ WKN A2YB7A) habe ein Emissionsvolumen von 800 Mio. Euro und zahle den Investoren bis zur Fälligkeit am 26.03.2024 einen jährlichen Zins von 1,875%. Der Reoffer habe bei 99,416% (+190 BP über Mid Swap) gelegen. Der Bond sei drei Monate vor Endfälligkeit ab dem 26.12.2023 jederzeit zu 100% kündbar. Die letzte Anleihe (ISIN DE000A2YB7B5/ WKN A2YB7B) laufe bis zum 26.03.2027 und sei mit einem Kupon von 2,875% ausgestattet. Die 650 Mio. Euro habe Schaeffler bei 99,465% erfolgreich platzieren können, was einem Spread von +255 BP über Mid Swap entsprochen habe. Diese Anleihe sei ebenfalls drei Monate vor Endfälligkeit (ab dem 26.12.2026) jederzeit zu 100% kündbar.

Disclaimer

Die Baader Bank AG ist eine der führenden Investmentbanken für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) und Marktführer im Handel von Finanzinstrumenten. Als Market Maker ist die Bank für die börsliche und außerbörsliche Preisfindung von über 800.000 Finanzinstrumenten verantwortlich. Im Investment Banking entwickelt sie Finanzierungslösungen für Unternehmen und bietet institutionellen Anlegern umfassende Dienstleistungen beim Vertrieb und dem Handel von Aktien, Anleihen und Derivaten. (21.03.2019/alc/a/a)





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