Primärmarkt: Emissionen aus Italien


31.10.17 09:00
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - In Sachen Russlandaffäre gab es gestern den ersten Knalleffekt: Sonderermittler Robert Mueller erhob Anklage unter anderem gegen Paul Manafort, den ehemaligen Leiter von Donald Trumps Wahlkampfteam, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

In der Anklage gehe es nicht um eine mögliche Einflussnahme Russlands auf die Präsidentenwahl. Stattdessen werde Manafort unter anderem Steuerhinterziehung und Geldwäsche vorgeworfen. Offenbar solle der Druck erhöht werden, mit den Ermittlern in der eigentlichen Causa zusammenzuarbeiten. In einem anderen Fall scheine dies bereits gelungen zu sein. Trumps ehemaliger außenpolitischer Berater George Papadopoulos habe sich der Falschaussage schuldig bekannt und scheine Mueller mit Informationen zu versorgen. Zwar lägen noch keine Anschuldigungen gegen Trump oder seinen innersten Machtzirkel vor, die Einschläge kämen aber bedrohlich näher. Trump werde nun wohl viel Zeit und Energie auf die Verteidigung in der Russlandaffäre verwenden, worunter seine eigentlichen Regierungsaufgaben leiden dürften.

Heute werde für einige Mitgliedsländer sowie den Euroraum die Schnellschätzung zum Anstieg des realen Bruttoinlandsproduktes im dritten Quartal vorgelegt. Für den Euroraum würden die Analysten der Raiffeisen Bank International AG mit einem Plus von 0,5% p.q. rechnen, für Österreich dürfte es sogar zu einem Anstieg um 0,9% p.q. gereicht haben.

Italien habe gestern mit der Aufstockung zweier Fixzinsanleihen (ISIN: IT0005277444, WKN: A19MEM und ISIN: IT0005274805, WKN: A19K1M) sowie der Neuemission einer Floating Rate Note (ISIN: IT0005311508, WKN: nicht bekannt) bei starker Nachfrage in Summe EUR 8,5 Mrd. aufgenommen. (31.10.2017/alc/a/a)




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