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Primärmarkt: Österreich stockt zwei Anleihen mit fixer Zinsbindung auf
12.10.16 10:10
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Österreich stockte gestern zwei Anleihen (ISIN AT0000A1K9F1 / WKN A18X6Q bzw. ISIN AT0000A1K9C8 / WKN A18X6P) mit fixer Zinsbindung und einer Laufzeit bis Oktober 2026 bzw. Februar 2047 auf, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
In Summe seien EUR 1,32 Mrd. aufgenommen worden. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei 0,233% bzw. 1,015% gelegen. Die Zuteilung sei jeweils zu mehr als 96% an ausländische Banken gegangen.
Deutschland habe gestern eine inflationsindexierte Anleihe (ISIN DE0001030575 / WKN 103057) mit Laufzeitende im April 2046 um EUR 500 Mio. aufgestockt. Die Durchschnittsrendite der Emission habe bei -0,60% gelegen.
Die Niederlande hätten gestern eine Fixzinsanleihe (ISIN NL0011819040 / WKN A1VNKY) mit Laufzeit bis Juli 2026 um EUR 1,87 Mrd. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei 0,153% gelegen. Der US-Dollar habe zum Euro gestern weiter zugelegt und nähere sich 1,10 EUR/USD.
Da keine nennenswerten Konjunkturdaten veröffentlicht wurden und sich auch die am Markt gepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im Dezember durch die FED nicht weiter erhöht hat, vermuten die Analysten der RBI die jüngsten Umfragen im Rennen um die US-Präsidentschaftswahl als Treiber. Diese würden einen wachsenden Vorsprung für Hillary Clinton zeigen. Weiteren Auftrieb könnte der US-Dollar durch das heute Abend zur Veröffentlichung anstehende Protokoll der letzten FOMC-Sitzung erhalten. Dieses dürfte nach Erwartung der Analysten deutlich "falkenhafter" ausfallen als die Stellungnahme von FED-Präsidentin Janet Yellen direkt nach der Zinsentscheidung.
Die Industrieproduktion dürfte im Euroraum im August kräftig gestiegen sein. (12.10.2016/alc/a/a)
In Summe seien EUR 1,32 Mrd. aufgenommen worden. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei 0,233% bzw. 1,015% gelegen. Die Zuteilung sei jeweils zu mehr als 96% an ausländische Banken gegangen.
Die Niederlande hätten gestern eine Fixzinsanleihe (ISIN NL0011819040 / WKN A1VNKY) mit Laufzeit bis Juli 2026 um EUR 1,87 Mrd. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei 0,153% gelegen. Der US-Dollar habe zum Euro gestern weiter zugelegt und nähere sich 1,10 EUR/USD.
Da keine nennenswerten Konjunkturdaten veröffentlicht wurden und sich auch die am Markt gepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im Dezember durch die FED nicht weiter erhöht hat, vermuten die Analysten der RBI die jüngsten Umfragen im Rennen um die US-Präsidentschaftswahl als Treiber. Diese würden einen wachsenden Vorsprung für Hillary Clinton zeigen. Weiteren Auftrieb könnte der US-Dollar durch das heute Abend zur Veröffentlichung anstehende Protokoll der letzten FOMC-Sitzung erhalten. Dieses dürfte nach Erwartung der Analysten deutlich "falkenhafter" ausfallen als die Stellungnahme von FED-Präsidentin Janet Yellen direkt nach der Zinsentscheidung.
Die Industrieproduktion dürfte im Euroraum im August kräftig gestiegen sein. (12.10.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 68,473 € | 67,178 € | - € | 0,00% | 17.04./08:31 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| AT0000A1K9F1 | A18X6Q | 71,94 € | 66,84 € | |
Werte im Artikel




