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Protokoll der EZB-Zinssitzung belastet deutsche Staatsanleihen
07.07.17 10:00
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Das Protokoll der EZB-Zinssitzung vom 8. Juni belastete gestern deutsche Staatsanleihen und verlieh dem Euro Auftrieb, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Es zeige, dass die Währungshüter angesichts der erfreulichen Konjunkturentwicklung darüber diskutieren würden, wie man den Ausstieg aus der ultra-expansiven Geldpolitik am besten angehen solle. Einerseits sehe man wohl eine kleiner werdende Notwendigkeit für die massive geldpolitische Unterstützung, andererseits möchte man so behutsam wie möglich vorgehen, um unerwünschte Marktreaktionen zu vermeiden.
Heute stehe mit dem US-Arbeitsmarktbericht für Juni das Datenhighlight der Woche an. Nachdem der Beschäftigungszuwachs im April mit 138 Tsd. deutlich unter den Erwartungen
geblieben sei, sei für Juni mit einem besseren Ergebnis zu rechnen. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden von einem Beschäftigungsplus von 170 Tsd. ausgehen. Die Arbeitslosenquote dürfte ihr im Mai erreichtes 16-Jahrestief von 4,3% gehalten haben. Besonders interessant bleibe der Blick auf die Lohnentwicklung, die zuletzt enttäuscht habe. Für Juni zeichne sich wegen eines günstigen Kalendereffekts ein deutliches Lohnplus ab.
Frankreich habe gestern EUR 8,5 Mrd. durch die Emission von Fixzinsanleihen (ISIN: FR0013250560, WKN: A19FUW; ISIN: FR0011317783, WKN: A1G87J; ISIN: FR0013257524, WKN: A19HR9) mit Laufzeit bis Mai 2027, Oktober 2027 und Mai 2048 eingenommen. Spanien habe Anleihen mit Laufzeitende im April 2022, Juli 2040 und Oktober 2046, sowie eine inflationsindexierte Anleihe mit Fälligkeit im November 2030 auktioniert. In Summe seien EUR 4,3 Mrd. aufgenommen worden. (07.07.2017/alc/a/a)
Es zeige, dass die Währungshüter angesichts der erfreulichen Konjunkturentwicklung darüber diskutieren würden, wie man den Ausstieg aus der ultra-expansiven Geldpolitik am besten angehen solle. Einerseits sehe man wohl eine kleiner werdende Notwendigkeit für die massive geldpolitische Unterstützung, andererseits möchte man so behutsam wie möglich vorgehen, um unerwünschte Marktreaktionen zu vermeiden.
Heute stehe mit dem US-Arbeitsmarktbericht für Juni das Datenhighlight der Woche an. Nachdem der Beschäftigungszuwachs im April mit 138 Tsd. deutlich unter den Erwartungen
geblieben sei, sei für Juni mit einem besseren Ergebnis zu rechnen. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden von einem Beschäftigungsplus von 170 Tsd. ausgehen. Die Arbeitslosenquote dürfte ihr im Mai erreichtes 16-Jahrestief von 4,3% gehalten haben. Besonders interessant bleibe der Blick auf die Lohnentwicklung, die zuletzt enttäuscht habe. Für Juni zeichne sich wegen eines günstigen Kalendereffekts ein deutliches Lohnplus ab.
Frankreich habe gestern EUR 8,5 Mrd. durch die Emission von Fixzinsanleihen (ISIN: FR0013250560, WKN: A19FUW; ISIN: FR0011317783, WKN: A1G87J; ISIN: FR0013257524, WKN: A19HR9) mit Laufzeit bis Mai 2027, Oktober 2027 und Mai 2048 eingenommen. Spanien habe Anleihen mit Laufzeitende im April 2022, Juli 2040 und Oktober 2046, sowie eine inflationsindexierte Anleihe mit Fälligkeit im November 2030 auktioniert. In Summe seien EUR 4,3 Mrd. aufgenommen worden. (07.07.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 67,02 € | 66,855 € | 0,165 € | +0,25% | 17.04./13:20 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| FR0013257524 | A19HR9 | 73,13 € | 65,56 € | |
Werte im Artikel
18.10.18
, Baader Bank
EU geht auf London zu




