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Rentenmärkte: Risikoaversion bleibt groß
06.07.16 09:15
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Österreich stockte gestern zwei Anleihen (ISIN: AT0000A1K9C8, WKN: A18X6P bzw. ISIN: AT0000383864, WKN: 193811) mit Laufzeitende Oktober 2026 bzw. Juli 2027 auf, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Es seien jeweils EUR 550 Mio. aufgenommen worden. Die Durchschnittsrendite der Emission habe bei 0,149% bzw. 0,119% gelegen. Deutschland habe eine inflationsindexierte Anleihe (ISIN: DE0001030575, WKN: 103057) mit Laufzeit bis April 2046 um EUR 500 Mio. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite lag bei -0,76 %.
Für heute plant Deutschland die Aufstockung einer Anleihe mit 2-jähriger Restlaufzeit (ISIN: DE0001104644, WKN: 110464). Es sollen EUR 4 Mrd. aufgenommen werden. Die durchschnittliche Emissionsrendite erwarte man bei -0,67%.
An den Märkten bleibe die Risikoaversion groß. Insbesondere die Sorgen vor den möglichen negativen Auswirkungen des EU-Austritts Großbritanniens würden die Marktakteure verunsichern. Das Britische Pfund (GBP) sei zum US-Dollar auf den tiefsten Stand seit 1985 gefallen. Die Rendite der zehnjährigen amerikanischen bzw. deutschen Staatsanleihe markiere mit 1,35% bzw. -0,18% ein Allzeittief.
Konjunkturdaten hätten für das Marktgeschehen auch gestern keine Rolle gespielt. Erst der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag habe wohl das Potenzial, Einfluss auf die Finanzmärkte auszuüben. Dennoch sollte man den heute anstehenden ISM Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe in den USA nicht übersehen. Er werde wertvolle Informationen über den Zustand der US-Konjunktur liefern. Dem Protokoll der FOMC-Zinssitzung würden die Analysten der Raiffeisen Bank International AG dagegen keine Bedeutung beimessen, da die Zinssitzung vor dem Brexit-Referendum stattgefunden habe. (06.07.2016/alc/a/a)
Es seien jeweils EUR 550 Mio. aufgenommen worden. Die Durchschnittsrendite der Emission habe bei 0,149% bzw. 0,119% gelegen. Deutschland habe eine inflationsindexierte Anleihe (ISIN: DE0001030575, WKN: 103057) mit Laufzeit bis April 2046 um EUR 500 Mio. aufgestockt. Die durchschnittliche Emissionsrendite lag bei -0,76 %.
An den Märkten bleibe die Risikoaversion groß. Insbesondere die Sorgen vor den möglichen negativen Auswirkungen des EU-Austritts Großbritanniens würden die Marktakteure verunsichern. Das Britische Pfund (GBP) sei zum US-Dollar auf den tiefsten Stand seit 1985 gefallen. Die Rendite der zehnjährigen amerikanischen bzw. deutschen Staatsanleihe markiere mit 1,35% bzw. -0,18% ein Allzeittief.
Konjunkturdaten hätten für das Marktgeschehen auch gestern keine Rolle gespielt. Erst der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag habe wohl das Potenzial, Einfluss auf die Finanzmärkte auszuüben. Dennoch sollte man den heute anstehenden ISM Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe in den USA nicht übersehen. Er werde wertvolle Informationen über den Zustand der US-Konjunktur liefern. Dem Protokoll der FOMC-Zinssitzung würden die Analysten der Raiffeisen Bank International AG dagegen keine Bedeutung beimessen, da die Zinssitzung vor dem Brexit-Referendum stattgefunden habe. (06.07.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 99,23 € | 99,218 € | - € | 0,00% | 17.04./08:18 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| AT0000A1K9C8 | A18X6P | 99,24 € | 98,22 € | |
Werte im Artikel
09.03.17
, Baader Bank
EZB-Sitzung: Draghis Drahtseilakt




