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Tschechien-Anleihe: auf eine der treibenden Kräfte der Süd-/Osteuropa-Region setzen
14.11.12 11:31
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Sven Krupp, hält die Anleihe (ISIN XS0750894577 / WKN A1G1GK) von Tschechien weiterhin für eine interessante Investmentalternative für den europäischen Staatsanleihen-Sektor.
Die Anleihe, emittiert von der tschechischen Republik, sei mit einem Kupon von 3,875% ausgestattet, laufe noch bis zum 24.05.2022 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 EUR auf. Bei einem aktuellen Kurs von 111,15% biete das Papier eine jährliche Rendite von 2,52%. Sowohl die Anleihe als auch der Emittent seien von der Ratingagentur Moody's mit "A1" bewertet, was im mittleren Investmentgrade-Bereich liege. Damit bestehe nach Einschätzung von Moody's bezüglich der Verbindlichkeiten des Emittenten ein geringes Kreditrisiko.
Auch wenn sich Tschechien aktuell in einer leichten Rezession befindet, halten die Analysten von Anleihencheck Research das Land als Schuldner weiterhin für attraktiv. Ministerpräsident Petr Necas verfolge eine konsequente Sparpolitik, die zu Beginn des Jahres auf großen Widerstand gestoßen sei. Inzwischen hätten sich die politischen Wogen geglättet und das Land könnte schon bald die Rezession hinter sich lassen.
Denn obwohl zuletzt die die Wachstumsprognosen für kommendes Jahr für die Eurozone deutlich nach unten korrigiert worden seien, sollte sich Tschechiens Wirtschaft wieder an Fahrt aufnehmen, zumal sich die deutsche Wirtschaft relativ robust präsentiert. Denn Deutschland sei für Tschechien ein wichtiger Handelspartner.
Insgesamt sei für Tschechien für 2012 mit einem leichten BIP-Rückgang zu rechnen, obwohl das Finanzministerium bisher noch ein minimales Plus von 0,2% in Aussicht stelle. In Q1'2012 sei es zu einem BIP-Rückgang um 1% gg. VJ gekommen. Und in Q2'2012 sei die Wirtschaft um 0,2% geschrumpft. Es handle sich dabei um den dritten Rückgang in Folge. Im Jahresvergleich sei die Einbuße nach 0,7% im ersten Quartal mit -1,2% sogar nochmals stärker ausgefallen. Für 2013 erwarte die EU-Kommission dann wieder ein Wachstum von 1,5%.
Anfang November habe die tschechische Notenbank den Leitzins auf 0,05% gesenkt. Ziel dieses Schrittes sei die Schwächung der heimischen Währung, der Tschechischen Krone (CZK), gewesen, um die heimische Exportindustrie zu stärken. Die Zinssenkung habe ihre Wirkung nicht verfehlt und die CZK habe daraufhin abgewertet.
Tschechischen Anleihen mit einer Laufzeit von etwa zehn Jahren hätten nach einer kurzen Konsolidierungsphase im Herbst ihren Aufwärtstrend wieder aufgenommen und würden wieder deutlich unter 3% rentieren.
Tschechien zähle in Europa für die Analysten zu einem soliden Schuldner und sei einer der treibenden Kräfte der Süd-/Osteuropa-Region. So solle das Haushaltsdefizit, welches in 2011 bei 3,1% gelegen habe bis 2013 auf unter 3% gesenkt werden. Außerdem sei die Gesamtverschuldung des Staates mit knapp über 41% des BIP nur halb so hoch wie im EU-Durchschnitt. Daher halten die Analysten von Anleihencheck Research die o.a. Anleihe der tschechischen Republik weiterhin für eine interessante Investmentalternative für den europäischen Staatsanleihen-Sektor. (Analyse vom 14.11.2012) (14.11.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe, emittiert von der tschechischen Republik, sei mit einem Kupon von 3,875% ausgestattet, laufe noch bis zum 24.05.2022 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 EUR auf. Bei einem aktuellen Kurs von 111,15% biete das Papier eine jährliche Rendite von 2,52%. Sowohl die Anleihe als auch der Emittent seien von der Ratingagentur Moody's mit "A1" bewertet, was im mittleren Investmentgrade-Bereich liege. Damit bestehe nach Einschätzung von Moody's bezüglich der Verbindlichkeiten des Emittenten ein geringes Kreditrisiko.
Auch wenn sich Tschechien aktuell in einer leichten Rezession befindet, halten die Analysten von Anleihencheck Research das Land als Schuldner weiterhin für attraktiv. Ministerpräsident Petr Necas verfolge eine konsequente Sparpolitik, die zu Beginn des Jahres auf großen Widerstand gestoßen sei. Inzwischen hätten sich die politischen Wogen geglättet und das Land könnte schon bald die Rezession hinter sich lassen.
Denn obwohl zuletzt die die Wachstumsprognosen für kommendes Jahr für die Eurozone deutlich nach unten korrigiert worden seien, sollte sich Tschechiens Wirtschaft wieder an Fahrt aufnehmen, zumal sich die deutsche Wirtschaft relativ robust präsentiert. Denn Deutschland sei für Tschechien ein wichtiger Handelspartner.
Anfang November habe die tschechische Notenbank den Leitzins auf 0,05% gesenkt. Ziel dieses Schrittes sei die Schwächung der heimischen Währung, der Tschechischen Krone (CZK), gewesen, um die heimische Exportindustrie zu stärken. Die Zinssenkung habe ihre Wirkung nicht verfehlt und die CZK habe daraufhin abgewertet.
Tschechischen Anleihen mit einer Laufzeit von etwa zehn Jahren hätten nach einer kurzen Konsolidierungsphase im Herbst ihren Aufwärtstrend wieder aufgenommen und würden wieder deutlich unter 3% rentieren.
Tschechien zähle in Europa für die Analysten zu einem soliden Schuldner und sei einer der treibenden Kräfte der Süd-/Osteuropa-Region. So solle das Haushaltsdefizit, welches in 2011 bei 3,1% gelegen habe bis 2013 auf unter 3% gesenkt werden. Außerdem sei die Gesamtverschuldung des Staates mit knapp über 41% des BIP nur halb so hoch wie im EU-Durchschnitt. Daher halten die Analysten von Anleihencheck Research die o.a. Anleihe der tschechischen Republik weiterhin für eine interessante Investmentalternative für den europäischen Staatsanleihen-Sektor. (Analyse vom 14.11.2012) (14.11.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.


