Aktien Europa

Seite 4 von 4
neuester Beitrag:  16.04.26 20:21
eröffnet am: 26.01.26 19:22 von: Highländer49 Anzahl Beiträge: 86
neuester Beitrag: 16.04.26 20:21 von: Highländer49 Leser gesamt: 16970
davon Heute: 116
bewertet mit 0 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2  |  3  | 
4
 |     von   4     
02.04.26 19:24 #76 Aktien Europa
Nach der Kurserholung zur Wochenmitte ist der EuroStoxx 50 am Donnerstag wieder unter Druck geraten. Grund dafür war die negativ aufgenommene Rede an die Nation von Donald Trump, nachdem der US-Präsident am Vortag noch Hoffnungen auf ein Kriegsende im Iran geschürt hatte.
Ein positiv aufgenommener Bericht zu den Plänen des Iran für die Straße von Hormus sorgte am Nachmittag dafür, dass sich das Minus unter dem Strich in Grenzen hielt. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA hatte berichtet, der Iran arbeite derzeit an einem Protokoll mit dem Land Oman zur Überwachung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Dabei gehe es unter anderem um eine sichere Durchfahrt durch die Meerenge, hieß es unter Berufung auf den stellvertretenden iranischen Außenminister. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete unter Berufung auf den Politiker, der Iran habe angekündigt, Mautgebühren für Schiffe festzulegen, die die Straße von Hormus passieren.

Der Leitindex der Eurozone fiel am Ende um 0,70 Prozent auf 5.692,86 Punkte. Die wegen Karfreitag verkürzte Handelswoche endete damit mit einem Plus von 3,4 Prozent. Seit Beginn des Iran-Kriegs Anfang März hat das Börsenbarometer aber mehr als 7 Prozent eingebüßt.

Der schweizerische SMI sank am Donnerstag dank seiner defensiven Schwergewichte nur um 0,07 Prozent auf 12.981,97 Punkte. Der britischen FTSE 100 profitierte von der Stärke der Ölwerte und gewann 0,69 Prozent auf 10.436,29 Punkte.

"Während der US-Präsident einerseits das Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen als greifbar nah skizzierte, jonglierte er im nächsten Satz mit Szenarien, die den Iran zurück in die 'Steinzeit' befördern könnten", hieß es in einem Kommentar der Chart-Experten von Index-Radar. "Solche rhetorischen Volten sorgen natürlich für Verunsicherung, zumal die Entsendung weiterer Truppen und Flugzeuge eine deutliche Sprache spricht, die eher nach Bodenoffensive als nach diplomatischem Ausklang klingt."
Das Hin und Her der vergangenen Tage setzte sich bei den Einzelsektoren fort. Gestern noch am Ende der Branchen-Tabelle, waren die Ölwerte nun Spitzenreiter. Sie reagierten damit auf die Ölpreise, die nach Trumps Rede deutlich gestiegen waren. Aktien wie Eni (ENI Aktie) , die an der EuroStoxx-Spitze um 4,3 Prozent anzogen, setzten so ihren Höhenflug fort. Vergleichsweise stark präsentierten sich auch defensive Branchen wie Nahrung und Getränke sowie die Versorger .

Gemieden wurden dagegen zum Beispiel die Technologiewerte . Hier standen Halbleitertitel unter Druck. Das Schwergewicht ASML verlor 2,2 Prozent. "Zum einen drückt die Zinssensitivität auf die Branche und wird von den hohen Energiepreisen beeinflusst", merkte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Handelshaus CMC Markets, dazu an. "Wesentlicher ist jedoch, dass die Branche auf Produkte aus dem Petrobereich wie spezielle Gassorten angewiesen ist und diese sowohl im Preis steigen als auch aktuell nicht mehr oder nur bedingt zur Verfügung stehen."

Abgaben erlitten auch die Aktien der Fluggesellschaften. Hier ging es mit Air France-KLM um fast vier Prozent nach unten. Das Unternehmen hatte ein unverbindliches Angebot für eine Minderheitsbeteiligung an Tap Air Portugal eingereicht. Auch die Lufthansa (Lufthansa Aktie) ist an den Portugiesen interessiert.

Quelle: dpa-AFX  
07.04.26 12:06 #77 Aktien Europa

Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag leichte Gewinne verzeichnet. Dabei gab das US-Ultimatum an den Iran erneut die Richtung vor.

... (automatisch gekürzt) ...


Moderation
Zeitpunkt: 08.04.26 14:37
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen

 

 
07.04.26 18:22 #78 Aktien Europa
Belastet von weiteren Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Dienstag nach dem verlängerten Osterwochenende deutlich nachgegeben. Der EuroStoxx 50 schloss 1,05 Prozent tiefer bei 5.633,22 Punkten. Außerhalb des Euroraums fiel der schweizerische SMI um 1,48 Prozent auf 12.790,35 Zähler. Der britische FTSE 100 verlor 0,84 Prozent auf 10.348,79 Punkte.
Im Fokus stand das US-Ultimatum an den Iran, die für den Rohöl- und Flüssiggas-Transport wichtige Straße von Hormus wieder zu öffnen. Die Frist läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab. Stunden vor Ablauf des Ultimatums richtete Trump noch einmal eine harsche Drohung an den Iran. "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social./

Quelle: dpa-AFX  
08.04.26 18:39 #79 Aktien Europa
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg einen großen Sprung nach oben gemacht. An den Börsen rund um den Globus herrschte Erleichterung über die massiv gefallenen Ölpreise, da die vom Iran blockierte Straße von Hormus wieder geöffnet werden soll.
Der EuroStoxx 50 schloss 4,97 Prozent höher bei 5.9123,37 Punkten. Außerhalb des Euroraums zog der schweizerische SMI um 2,53 Prozent auf 13.113,43 Zähler an. Der britische FTSE 100 legte um 2,51 Prozent auf 10.608,88 Punkte zu.

Kurz vor dem Ablauf des jüngsten Ultimatums von US-Präsident Donald Trump hatten sich die Vereinigten Staaten und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormus geeinigt. Auch Israels Armee bestätigte, die Angriffe auf Ziele im Iran ausgesetzt zu haben. Zugleich meldeten allerdings Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate Beschuss aus dem Iran, während der Iran Explosionen am Persischen Golf meldete.

Die Bewegungen im europäischen Branchentableau entsprachen dem Szenario einer Entspannung mit deutlich sinkenden Ölpreisen. An der Spitze der Sektoren standen die Reise- und Freizeitwerte, wo vor allem die Aktien der Fluggesellschaften gefragt waren. So kletterten Air France-KLM um über 11 Prozent nach oben.

Weit vorne standen zudem die Industrie- und Technologiewerte, die während des Nahost-Konflikts wegen Sorgen um die Lieferketten und die Auswirkungen hoher Energiepreise auf die Konjunktur unter Druck geraten waren. Safran (Safran Aktie) stiegen um 10,6 Prozent, Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) um 9,7 Prozent und ASML um 8,9 Prozent. Bei den energieintensiven Stahltiteln ragten ArcelorMittal mit plus 12,8 Prozent heraus.
Am Ende des Feldes rangierten dagegen die Ölwerte. Nach dem Höhenflug der vergangenen Wochen kam es zu massiven Gewinnmitnahmen. BP verloren dabei 5,8 Prozent, Shell 4,7 Prozent, Eni (ENI Aktie) 5,6 Prozent und Totalenergies 3,1 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...srally-nach-11963969  
09.04.26 18:40 #80 Aktien Europa
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag mehrheitlich moderat nachgegeben. Nach den deutlichen Kursgewinnen am Vortag setzte sich eine vorsichtigere Einschätzung der Waffenruhe im Iran-Krieg durch. Das spiegelte sich auch in den gestiegenen Ölpreisen wider.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,29 Prozent bei 5.896,29 Punkten. Außerhalb des Euroraums sank der britische FTSE 100 um 0,05 Prozent auf 10.603,48 Zähler. Dagegen stieg der schweizerische SMI um 0,35 Prozent auf 13.159,56 Punkte.

Genährt wurde die Anlegerskepsis von dem Umstand, dass die Straße von Hormus derzeit faktisch weiter geschlossen ist. Nur wenige Schiffe haben seit der Ankündigung der Waffenruhe die für den Rohöl- und Flüssiggas-Transport global wichtige Meeresenge passiert. Obendrein gab es massive Angriffe Israels im Libanon, weshalb der Iran nun droht, die mit den USA vereinbarte Feuerpause aufzukündigen. US-Präsident Donald Trump droht seinerseits ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.

Aus Branchensicht standen europaweit Medienwerte sowie Aktien aus den Segmenten Technologie sowie Reise & Freizeit am stärksten unter Verkaufsdruck. Auf dem Technologiesektor lastete vor allem der Kursverlust des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) von 6,8 Prozent. Die Softwarebranche leidet unter Verdrängungssorgen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). JPMorgan-Analyst Toby Ogg wertete Aussagen von SAP-Chef Christian Klein in der "Financial Times" als weiteren Beleg für die Veränderungen beim Geschäftsmodell des Softwarekonzerns.

Stärkste Gewinner waren Ölwerte. Sie erholten sich damit von den Vortagsverlusten. "Wie nachhaltig die Entspannung bei den Energiepreisen ist, dürfte von den weiteren Verhandlungen abhängen", bemerkte Roger Rüegg, Leiter Multi-Asset-Solutions bei ZKB, angesichts der anstehenden Gespräche zu einer längerfristigen Lösung des Iran-Krieges. Die Papiere der Öl-Multis Shell , BP (BP Aktie) , Eni (ENI Aktie) und Totalenergies verbuchten Kursaufschläge zwischen 1,7 und 4,0 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ueckhaltend-11965276  
10.04.26 18:35 #81 Aktien Europa

Europas wichtigste Aktienmärkte sind mehrheitlich mit leichten Aufschlägen ins Wochenende gegangen. Vor den direkten Gesprächen zwischen den USA und Iran herrschte Zurückhaltung.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Plus von 0,51 Prozent bei 5.926,11 Punkten. Daraus resultierte für den Leitindex der Eurozone ein Wochengewinn von mehr als vier Prozent. Außerhalb des Euroraums stieg der schweizerische SMI am Freitag um 0,18 Prozent auf 13.183,28 Zähler. Der britische FTSE 100 sank um 0,03 Prozent auf 10.600,53 Punkte.

Die Vorsicht der Investoren galt den schwierigen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. "Solange beide Seiten auf ihre Maximalforderungen bestehen, sieht es nicht gerade nach großer Entspannung aus", betonte Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. "Nachdem eine schnelle Einigung eher unwahrscheinlich wirkt, dürften die Finanzmärkte volatil bleiben." Allerdings sei der Druck auf die Trump-Regierung, den Krieg zu beenden, schon wegen der Zwischenwahlen im Herbst hoch.

Aus Branchensicht gehörten Aktien aus dem Mediensektor sowie Rohstoff- und Technologiewerte europaweit zu den größten Gewinnern. Die stärksten Verluste verzeichneten hingegen Versicherer. Dies war vor allem den Papieren von Zurich Insurance geschuldet, die um 4,1 Prozent absackten. Das deutliche Minus war aber lediglich optischer Natur, denn die Aktie wurde am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt.

Auch Öl-Titel gehörten zu den deutlichen Verlierern, wobei die Abgaben angesichts der zuletzt relativ stabilen Ölpreise überschaubar waren. "Entscheidend für die Entwicklung der Energiepreise und damit auch der Konjunktur ist, ob der Krieg endet und die Straße von Hormus bald wieder frei befahrbar wird", erklärten die Experten der Landesbank Baden-Württemberg. "Selbst nach einem Kriegsende dürfte es einige Zeit dauern, bis die Versorgungslücken geschlossen sind und die Energieinfrastrukturen wieder vollständig funktionieren." Die Preise dürften also nicht sofort auf das Vorkriegsniveau fallen.
Unter den Einzelwerten zeigten sich die Anteilsscheine von Holcim mit einem Kursanstieg von mehr als 4 Prozent in starker Verfassung. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte die Aktien des Baustoffkonzerns von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft. Der schlechte Lauf der Papiere im bisherigen Jahresverlauf biete eine gute Einstiegschance in eine mehrjährige Wachstumsstory, begründete Analyst Ben Rada Martin seine Kaufempfehlung./

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ate-gewinne-11966345

 
13.04.26 12:21 #82 Aktien Europa
Nach den vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Montag nachgegeben. Eine Ausnahme bildete die ungarische Börse, die - beflügelt vom klaren Sieg der Tisza-Partei von Oppositionsführer Peter Magyar - deutlich zulegte.
Der EuroStoxx 50 sank gegen Mittag um 0,9 Prozent auf 5.875 Punkte. Außerhalb des Euroraums fiel der Schweizer SMI um 0,7 Prozent auf 13.094 Zähler. Der britische FTSE 100 gab um 0,3 Prozent auf 10.564 Punkte nach.

Der Budapester Leitindex Bux gewann gegen den schwachen internationalen Markttrend zuletzt 2,7 Prozent. Nach Berechnungen von Ungarns Wahlkommission erreichte die Tisza-Partei bei den Wahlen eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament. Damit beendet der künftige Ministerpräsident Magyar die 16-jährige Herrschaft seines autokratischen Vorgängers Viktor Orban. Die Anleger setzen darauf, dass die neue Regierung marktfreundliche Reformen umsetzen wird, um die Freigabe eingefrorener EU-Gelder in Milliardenhöhe zu ermöglichen.

In Reaktion auf die abgebrochenen Nahost-Gespräche hatte US-Präsident Donald Trump unterdessen eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, drohte Trump. Die Vereinigten Staaten wollen damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden.

Aus Branchensicht gehörten Aktien aus den Segmenten Touristik, Luftfahrt und Automobil europaweit zu den größten Verlierern. Die Papiere des Flugzeugbauers Airbus und des Triebwerkherstellers Safran (Safran Aktie) verbuchten Abgaben von 1,9 beziehungsweise 2,4 Prozent. Jefferies-Analystin Chloe Lemarie sieht in den hohen Treibstoffpreisen und deren Auswirkungen auf die Flugzeug-Nachfrage weiterhin ein größeres Problem für die Luftfahrtunternehmen.
Die stärksten Gewinne verzeichneten hingegen Öl-Titel, die von den wieder stark gestiegenen Ölpreisen profitierten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni kletterte wieder über die Marke von 100 US-Dollar. Zuletzt notierte er bei knapp 103 Dollar (Dollarkurs) und damit rund acht Prozent über dem Niveau vom Freitagabend.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...gen-vorerst-11967516  
14.04.26 13:59 #83 Aktien Europa
Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag wieder zugelegt. Erneut folgte die Kursentwicklung der Nachrichtenlage zum Iran-Konflikt. Die Märkte reagierten mit Gewinnen auf Entspannungssignale, die schon in Asien und an der Wall Street die Kurse gestützt hatte.
Zuletzt hieß es, Pakistan arbeite an einer neuen Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Islamabad wolle die Gespräche so bald wie möglich, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus pakistanischen Diplomatenkreisen. Den Angaben zufolge hat China dem Iran geraten, weitere Gespräche einzugehen. Eine offizielle Bestätigung über weitere Verhandlungen liegt bislang aber nicht vor.

Der EuroStoxx 50 gewann am Mittag 0,89 Prozent auf 5.957,85 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer SMI um 0,57 Prozent auf 13.220,54 Zähler. Der britische FTSE 100 tendierte unterdessen kaum verändert.

Die Hoffnung auf weitere diplomatische Schritte im Iran-Krieg zeigte sich im Rückgang der Ölpreise und den Verlusten der Ölwerte. Die anlaufende Berichtssaison lieferte unterdessen wechselhafte Signale.

Enttäuscht fiel die Reaktion auf die Umsatzzahlen des Luxusgüterkonzerns LVMH aus. Die Aktie sank um knapp zwei Prozent und belastete den Branchensektor. Selbst wenn man die Krise im Nahen Osten in Rechnung stelle, sei das erste Quartal doch enttäuschend verlaufen, schrieb Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank. Die wichtige Sparte Mode und Lederwaren sei geschrumpft, hier hätten Analysten im Mittel mit einer Stagnation gerechnet.
Mehr überzeugen konnten dagegen zwei Schweizer Standardwerte. Aktien von Givaudan kletterten nach Umsatzzahlen zum ersten Quartal um 4,7 Prozent. Der Schweizer Duftstoff- und Aromenhersteller hatte beim organischen Wachstum die Markterwartungen übertroffen. Die vorgelegten Zahlen zeigten, dass sich die breite Aufstellung des Konzerns weiterhin auszahle und die Nachfrage in den meisten Bereichen trotz hoher Vergleichsbasis robust bleibe, hieß es dazu von Vontobel.

Noch stärker waren Sika, die um fast neun Prozent anzogen. Das Bauchemieunternehmen hatte für das erste Quartal Umsatzzahlen vorgelegt, die trotz eines schwierigen Umfelds etwas besser als erwartet ausgefallen waren. Vor allem beim Wachstum überzeugte das Unternehmen. Die bestätigte Jahresprognose beruhigt zudem die Anleger. Dies half auch dem Baustoffsektor, der auf den vorderen Plätzen der Einzelsektoren rangierte.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...uetzt-kurse-11968836  
14.04.26 17:57 #84 Aktien Europa
Die Anleger an den europäischen Aktienmärkten sind am Dienstag wieder stärker ins Risiko gegangen. Die Vereinigten Staaten und der Iran erwägen weitere Friedensgespräche. Dies lässt die Hoffnung auf eine länger andauernde Waffenruhe am Persischen Golf steigen und die Ölpreise sinken. Die anlaufende Berichtssaison sendete unterdessen durchwachsene Signale.
Der EuroStoxx 50 gewann 1,35 Prozent auf 5.984,51 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der schweizerische SMI um 0,94 Prozent auf 13.269,77 Zähler. Der britische FTSE 100 legte um 0,25 Prozent auf 10.609,06 Punkte zu.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...auf-weitere-11969423  
15.04.26 19:43 #85 Aktien Europa
Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch nach einigen enttäuschenden Quartalszahlen tiefer geschlossen. Papiere von Luxusgüterherstellern sowie die Aktien des Chipindustrie-Ausrüsters ASML ließen deutlich Federn.
Die Marktteilnehmer bleiben angesichts der auf erhöhtem Niveau stabilisierten Ölpreise vorsichtig. Sie warten darauf, ob es in den kommenden Tagen zu einer weiteren Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran kommt. Hoffnungen darauf hatten jüngst die Börsen nach den ergebnislos gebliebenen Gesprächen vom vergangenen Wochenende angetrieben. Zur Beilegung der Iran-Krise ist unterdessen Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, zu Gesprächen in Teheran eingetroffen. Dieser gilt als einer der einflussreichsten Vermittler zwischen den USA und dem Iran.

Der EuroStoxx 50 verlor zum Handelsende 0,74 Prozent auf 5.940,34 Punkte. Außerhalb des Euroraums gab der schweizerische SMI um 0,38 Prozent auf 13.219,58 Zähler nach. Der britische FTSE 100 beendete den Handel mit minus 0,47 Prozent auf 10.559,58 Punkte.

Luxuswerte präsentierten sich einmal mehr schwach. Nach den enttäuschenden Umsatzzahlen des Luxusgüterkonzerns LVMH zum Wochenstart erlitten mit Hermes und Kering (Kering Aktie) zwei weitere Unternehmen Rückschläge. Die Hermes-Aktien brachen um 8,2 Prozent ein, während Kering um 9,3 Prozent fielen. Bei Hermes sprachen die Analysten von Barclays von enttäuschenden Umsatzzahlen im ersten Quartal. Bei Kering verwiesen die Experten der Deutschen Bank auf die enttäuschende Entwicklung der Marke Gucci.

Auch nicht viel besser lief es für die Papiere von ASML , die nach Geschäftszahlen zunächst an ihr Rekordhoch herangelaufen waren, daran aber abprallten und letztlich 4,2 Prozent verloren. Der Chipindustre-Ausrüster profitierte weiter vom KI-Boom und war mit überraschend viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Der erhöhte Ausblick für 2026 spiegele die anhaltend hohe Nachfrage wider, hieß es von Goldman Sachs. Möglicherweise hätten sich während der Telefonkonferenz einige mehr Optimismus für 2027 erhofft, kommentierrten die Experten von Jefferies.
Im Autosektor kamen Stellantis besser voran mit einem Plus von 1,9 Prozent. Der Hersteller hatte im ersten Quartal dank eines Aufschwungs in seinen Kernmärkten Nordamerika und Europa mehr Autos verkauft. Ein Jahr zuvor noch waren die Verkäufe zu Jahresbeginn deutlich abgerutscht, vor allem im einst so lukrativen nordamerikanischen Markt.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...uswerte-und-11970957  
16.04.26 20:21 #86 Aktien Europa
Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Donnerstag ohne klare Tendenz aus dem Handel verabschiedet. Öl (Rohöl) wurde wieder teurer und schürte Sorgen vor Inflation und einer Abkühlung der Konjunktur. Im Iran-Krieg hoffen die Anleger weiter auf eine baldige Lösung und setzen auf weitere Gespräche zwischen den USA und dem Iran.
Der EuroStoxx 50 geriet mit Eröffnung der US-Börsen stärker unter Druck und schloss mit einem Minus von 0,12 Prozent auf 5.933,28 Punkte. Die wichtigsten US-Indizes notierten zum europäischen Börsenschluss im Plus. Außerhalb des Euroraums verlor der schweizerische SMI 0,35 Prozent auf 13.173,17 Zähler. Der britische FTSE 100 zog um 0,29 Prozent auf 10.589,99 Punkte an.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ise-bleiben-11972417
 
Seite:  Zurück   1  |  2  |  3  | 
4
 |     von   4     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: