Gerresheimer - gut - defensiv -
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neuester Beitrag: 21.04.26 16:45
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| eröffnet am: | 30.09.11 23:38 von: | 2141andreas | Anzahl Beiträge: | 1631 |
| neuester Beitrag: | 21.04.26 16:45 von: | Gaz20E | Leser gesamt: | 815479 |
| davon Heute: | 387 | |||
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Zeitpunkt: 22.10.25 18:33
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unbelegte Aussage
Bormolino war sinnvoll, ist durchfinanziert worden und macht sich bereits durch Synergien bezahlt - jetzt noch einen Ankerinvestor einzuladen würde für uns alle eine Verwässerung der zukünftig hoffentlich wieder besser laufenden Gewinne bedeuten.
Ach ja, und Umstrukturierung des Geschäfts, indem man weniger rentable Felder abstösst, hat nichts mit Panikverkäufen zu tun.
Aber das kommt davon, wenn man sich mit Chartbildchen mehr beschäftigtals mit Bilanzen und Quartalsberichten - Ende
Zeitpunkt: 22.10.25 17:21
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Fehlender Bezug zum Threadthema
Ich habe nirgendwo das Wort "Panikverkäufe" benutzt.
"Bormolino war sinnvoll, ist durchfinanziert worden und macht sich bereits durch Synergien bezahlt"
Die ital. Fa heißt Bormioli, nicht Bormolino. Die Übernahme war relativ teuer und wurde mit einem Banken-Zwischenkredit finanziert. In der Folgezeit ist der GH-Gewinn gesunken, vor allem wegen Abschreibungen. Dadurch ist der Verschuldungsgrad laut Q3/25-Bericht auf 4,15 gestiegen. Solide "durchfinanziert" ist die Übernahme daher nicht.
Von geglückten Synergieeffekten hab ich außer von dir auch nirgendwo sonst etwas gehört.
"es ist ja auch nicht der Schuldenstand, der Sorgen macht. Sondern Sorgen macht, dass die Nachfrage schwächer ist in zwei wichtigen Feldern (Kosmetik und Med.-Ampullen)
Da irrst du dich. Wenn du mal in Wallstreet-Online-Forum zu GH schaust, wo viele BWLer posten, wirst du sehen, dass die hohen Schulden sogar die Hauptsorge sind. Der Umsatz soll laut Q3/25 lediglich um -4 bis -2% sinken. Deutlicher als der Umsatz ist das EBITDA gesunken, und damit der Verschuldungsgrad.
Was du korrekt beschreibst ist, dass die Nachfrage im Kosmetikbereich und teils bei Pharma-Glas gesunken ist. Das hat den Umsatz allerdings nur geringfügig reduziert (um -4 bis -2%). Der Umsatz ist somit nicht das Kernproblem.
Deutlicher als der Umsatz ist das EBITDA gesunken, und damit der Verschuldungsgrad gestiegen.
Zeitpunkt: 24.10.25 15:25
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Kommentar: Unbelegte Aussage
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Zeitpunkt: 24.10.25 15:25
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Wenn die Moulded Glas (MG) verkauft wird, dürfte der Verschuldungsgrad auf etwa 3 bis 3,4 sinken**. Damit verlieren die Shortseller ihr Dauerargument "Überschuldung".
Auf Jahressicht ist bei GXI meiner Meinung nach sogar eine Kursverdoppelung drin.
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** Erwartete Leverage-Entwicklung nach Verkauf von MG
MG hat ca. 700 Mio. Umsatz und mindestens 18% EBITDA-Marge. Das EBITDA dürfte damit bei mindestens 120 Mio. Euro liegen. Realistisch ist ein Verkauf zum 7-fachen des EBITDA, also zu 840 Mio Euro.
Aktuell liegt der Verschuldungsgrad von GH gemäß Q3/25-Zahlen bei 4,15.
Beim einem (theoretisch) sofortigem Verkauf von MG würden sich folgende Zahlen ergeben:
1900 Mio (aktuelle Nettoverschuldung) - 840 Mio (realistischer Verkaufspreis für MG) = 1060 Mio (Nettoverschuldung des GH-Restes)
1060 Mio ./. 309 Mio (geschätztes 2025-EBITDA des GH-Restes) = 3,43
Tatsächlich ist wohl erst frühestens im Sommer 2026 mit dem Verkauf von MG zu rechnen. Bis dahin soll das EBITDA gemäß Konsensschätzung von 14 Analysten anziehen. Stiege das EBITDA z. B. auf 350 Mio, läge der Verschuldungsgrad (alle anderen Zahlen konstant), statt bei 3,43 bei nur 3,03. Denn 1060 ./. 350 = 3,03. Das wäre bereits im grünen Bereich.
Wer sperrt einen für was?
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Die Mods bei Ariva (sofern das nicht eh eine KI ist) überprüfen diese Meldungen in der Regel nicht genau, vermutlich weil das zu viel Zeit kostet und weil ihnen detaillierte Kenntnisse der Hintergründe fehlen.
Nicht zuletzt deshalb ist das Diskussionsniveau hier stark verflacht. Zu Gerresheimer poste ich inzwischen lieber bei Wallstreet-Online. Dort gibt es zwar auch bärische Spammer, aber immerhin findet noch ansatzweise ein Gedankenaustausch statt. Ich begrüße sehr, dass bei Wallstreet-Online Meldungen nicht als "Waffe" zur Unterdrückung misslieber Meinungen verwendet werden - wie es bei Ariva leider häufig geschieht, vor allem im Talk-Bereich.
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Vorher hatte jemand "35 bis 45 Euro bis Weihnachten" geschrieben, was gelöscht wurde mit dem Melde-Joker "unbelegte Aussage".
Da niemand eine verlässliche Glaskugel hat, sind aber praktisch alle Prognosen zu künftigen Kursen - inkl. dem, was die "Analysten" so von sich geben - unbelegte Aussagen. Daher liegt mMn kein Löschgrund vor, selbst wenn ich z. B. für Weihnachten ein utopisches Kursziel von 120 Euro posten würde. Das fällt unter freie Meinungsäußerung.
Analysten und Fonds-Profis gehen mit der Unsicherheit bzgl. künftiger Entwicklungen um, indem sie unterschiedliche Szenarien entwickeln, denen sie unterschiedlich hohe Wahrscheinlichkeiten zuordnen. Die Zuordnung erfolgt mittels Fundi-Analyse, aber teils auch mit KI.
Ich habe die Fundi-Lage gründlich recherchiert, verfüge aber nicht über prof Statistik-Tools. Per Bauch würde ich ich dem "Kursziel 32 bis 35 bis zum Jahresende" eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 80% geben.
Die Zone 35 bis 45 Euro (und höher) hat per Bauch 17% Wahrscheinlichkeit, ist daher nicht völlig utopisch.
Die restlichen 3% entfallen auf Outlier-Events, die sich schwer vorhersagen lassen, aber trotzdem nicht aus der Luft gegriffen sind:
1. Kursziel 45 bis 60 Euro - ab sofort - im Falle einer feindlichen Übernahme. Diese könnte im Prinzip schon nächste Woche erfolgen. Wann und ob eine feindliche Übernahme kommt, steht freilich in den Sternen.
2. Kursziel 40 bis 45 Euro (ab sofort), falls der MG-Verkauf - vorgezogen - jetzt schon erfolgen sollte.
Realistisch erwartet wird der MG-Verkauf erst für Mitte bis Ende 2026. Aber auch, wenn er jetzt schon über die Bühne ginge, wäre das Ergebnis fundamental akzeptabel, weil das Leverage dann auf schätzungsweise 3,43 sinken würde (siehe #784). Das ist ein suboptimaler, aber passabler Wert.
Ein Kurs von 40 bis 45 Euro (ab sofort) wäre ebenfalls drin, wenn jetzt schon von einem Interessenten eine definitive Zusage kommt für einen später (z. B. im März 2026) vollzogenen Kauf von MG.
Wie hoch der Kurs von Gerresheimer bei einem Verkauf von MG - der irgendwann in 2026 definitiv kommen wird - steigt, hängt von der Höhe des Verkaufspreises für MG ab. Gut wäre alles ab 800 Mio Euro. Ideal wäre 1 Mrd. oder höher.
Anfang des Jahres kursierten sogar Verkaufspreise für MG bis 1,5 Mrd. Euro. Auch das ist nicht völlig unrealistisch: Das EBITDA von MG liegt bei ca. 120 bis 140 Mio. Euro. Das Muliple für den Verkauf dürfte schlechtestenfalls bei 7 liegen (ergibt ein minimalen VK-Preis von 840 Mio) und idealerweise bei 10 oder gar 10,7 (ergibt einen max. VK-Preis von 140 Mio. x 10,7 = 1,5 Mrd.)
Je höher der VK-Preis ausfällt, desto niedriger ist anschließend das Leverage von Rest-Gerresheimer. Im besten Fall wird der Verschuldungsgrad nach dem Verkauf von MG auf unter 2 fallen. Dann wären auch Kurse von 60 bis 80 Euro nicht utopisch, zumal in 2026 das EBITDA, der Gewinn pro Aktie und der freie Cashflow gemäß Prognose von 14 Analysten (Mittelwert) deutlich steigen sollen.
Das geschätzte forward-KGV der Analysten für 2027 liegt aktuell bei ca. 7. Das ist für eine Pharma-Aktie mit hohem Burggraben um die Produktpalette ein sehr niedriger Wert. Entsprechend hoch ist das Kurspotenzial.
..der Anfang des Endes?
..geht es rein in den Tunnel..oder raus?
https://www.eqs-news.com/de/news/ad-hoc/...-4929-8c99-27ff8750dc5b_de
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Ich versuche mal, das Kanzleideutsch der heutigen Gerresheimer-Adhoc in Klartext zu übertragen. In der Adhoc steht (rote Ergänzungen von mir):
"...Die Prüfung soll klären, ob auf Basis dieser Vereinbarungen Umsatzerlöse im Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2024 erfasst werden durften oder erst im laufenden Geschäftsjahr 2025... Unter Zugrundelegung dieser Erkenntnisse ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dassentgegen der bisherigen Auffassung[damit ist offenbar die Auffassung der Gerresheimer Buchhaltung gemeint, die diesen Posten unter Bill-and-Hold verbuchte]für einen Vertrag mit einem Volumen von rund 3 Mio. Euro die Voraussetzungen für eine Umsatzerfassung nicht vorlagen[gemeint ist: für diese 3 Mio. hätte die Verbuchung in 2025 vorgenommen werden müssen, erfolgte aber bereits 2024].
Im Text steht weiterhin:
"Die im Rahmen von „Bill-and-Hold“-Vereinbarungen im Geschäftsjahr 2024 erfassten Umsätze betragen insgesamt 28 Mio. Euro. Die Gerresheimer Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 2,036 Mrd. Euro." (Unterstreichungen von mir)
Was bedeutet das konkret?
Bei mindestens einem Vertrag im Volumen von rund 3 Mio. Euro hat Gerresheimer die Bill-and-Hold-Verbuchung "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit" (so die Anwälte) widerrechtlich vorgenommen. Ob bei den restlichen Bill-and-Hold-Verträgen im Volumen von 25 Mio. Euro ebenfalls eine widerrechtliche Verbuchung vorlag, ist offen, wird aber von den Anwälten noch geprüft. Auf den ersten Blick haben die Anwälte bei den übrigen Verträgen offenbar keine Verstöße vorgefunden.
Was droht schlimmstenfalls?
Im schlimmsten Fall wurden die vollen 28 Mio. Euro fehlerhaft in 2024 (statt in 2025) verbucht. Das liegt jedoch mit nur ca. 1,5% des 2024-Umsatzes höchstwahrscheinlich unter der Bagatellschwelle.
Bestenfalls sind die restlichen 25 Mio. Umsatz zu recht unter Bill-and-Hold verbucht worden. Dann reduziert sich das anfechtbare Volumen auf 3 Mio von 2064 Mio. Euro Umsatz, was 1,5 Promille entspricht und mit Sicherheit unter der Bagatellschwelle liegt.
Unklar ist, ob die gesamten beanstandeten 28 Mio. Bill-and-Hold-Umsätze aus 2024 auf das 4. Quartal entfallen. Es könnte sein, dass einige dieser Bill-and-Hold-Posten bereits in früheren Quartalen des Jahres 2024 vorgenommen wurden. Dann würden sich - bezogen auf den Jahresumsatz - überhaupt keine negativen Folgen ergeben. Denn der Jahresumsatz 2024 ändert sich in seiner Gesamtheit nicht, wenn z. B. ein Umsatz vom zweiten in das erste Quartal "zurückverschoben" werden muss. Das gleiche gilt für eine Rückverschiebung vom dritten in das zweite Quartal. Kritisch sind allein Verschiebungen in das 4. Quartal 2024, die korrekt erst im 1. Q. 2025 hätten verbucht werden dürfen.
FAZIT: Selbst im schlimmsten Fall dürfte die BAFIN die Sache wegen Geringfügigkeit einstellen.
Und, irgendeine unbelegte Aussage im Text??? SPERREN ...
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Vielleicht auch ein Massaker aber dann wird einer die Bude
übernehmen, dessen bin ich mir sicher, nur zu welchem Kurs?
25, 35 oder 39
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| Boardmail an "cordie" |
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| Boardmail an "H731400" |
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