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Belgische Staatsanleihe begehrt bei Anlegern - Anleihenews
19.09.16 10:00
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Anleger an der Börse Stuttgart zeigten in der abgelaufenen Handelswoche verstärkt Interesse an der bis Juni 2025 laufenden belgischen Staatsanleihe (ISIN BE0000334434 / WKN A1ZUS1), so die Börse Stuttgart.
Die Anleihe verfüge über einen Kupon von 0,8 Prozent, was bei einem Kurs von aktuell 105,92 Prozent einer Rendite von 0,12 Prozent entspreche.
2015 habe Belgien ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von ca. 1,4% erzielt; für 2016 werde ein Wachstum von 1,2%, für 2017 von 1,6% erwartet. Somit befinde sich Belgien in einer Phase moderaten Wachstums. Die Inflation ziehe nach einer Rate von 0,6% für das Jahr 2015 deutlich an: Für 2016 werde eine Inflationsrate von 1,7% erwartet. Ein wesentlicher Grund hierfür seien die Erhöhung indirekter Steuern und steigende Strompreise.
Die Haushaltskonsolidierung komme nur langsam voran und werde auf föderaler wie regionaler Ebene auch in den kommenden Jahren eine große Herausforderung bleiben. Nach einem Haushaltsdefizit von 2,6% im Jahr 2015 prognostiziere die EU für 2016 ein Defizit in Höhe von 2,8% und für 2017 in Höhe von 2,3%, wenn keine durchgreifenden Gegenmaßnahmen ergriffen würden. Die Regierung gehe von optimistischeren Prognosen aus und wolle nach wie vor 2018 den Haushaltsausgleich erreichen. (Ausgabe 36 vom 16.09.2016) (19.09.2016/alc/n/a)
Die Anleihe verfüge über einen Kupon von 0,8 Prozent, was bei einem Kurs von aktuell 105,92 Prozent einer Rendite von 0,12 Prozent entspreche.
2015 habe Belgien ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von ca. 1,4% erzielt; für 2016 werde ein Wachstum von 1,2%, für 2017 von 1,6% erwartet. Somit befinde sich Belgien in einer Phase moderaten Wachstums. Die Inflation ziehe nach einer Rate von 0,6% für das Jahr 2015 deutlich an: Für 2016 werde eine Inflationsrate von 1,7% erwartet. Ein wesentlicher Grund hierfür seien die Erhöhung indirekter Steuern und steigende Strompreise.
Die Haushaltskonsolidierung komme nur langsam voran und werde auf föderaler wie regionaler Ebene auch in den kommenden Jahren eine große Herausforderung bleiben. Nach einem Haushaltsdefizit von 2,6% im Jahr 2015 prognostiziere die EU für 2016 ein Defizit in Höhe von 2,8% und für 2017 in Höhe von 2,3%, wenn keine durchgreifenden Gegenmaßnahmen ergriffen würden. Die Regierung gehe von optimistischeren Prognosen aus und wolle nach wie vor 2018 den Haushaltsausgleich erreichen. (Ausgabe 36 vom 16.09.2016) (19.09.2016/alc/n/a)


