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Continental: Reifen werden teurer - 3% Anleihe rege gehandelt - Anleihenews
27.03.17 11:39
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Jüngst wurde bekannt, dass die Hersteller von Autoreifen wegen höherer Kautschuk-Kosten ihre Preise erhöhen werden, so die Börse Stuttgart.
Continental, Pirelli, Goodyear und Hankook hätten dies angekündigt oder es teilweise auch schon in die Tat umgesetzt. Begründet werde der Preisanstieg von den Firmen mit um bis zu 9 Prozent höheren Rohstoffkosten vor allem für Kautschuk.
Dennoch sei die Perspektive der Branche trotz des Rohstoff-Kostenballasts Analysten der Landesbank Baden-Württemberg nach positiv. Da weltweit mehr Fahrzeuge auf den Straßen fahren würden, steige das Marktpotenzial für die Reifenhersteller. Gut für die Firmen sei beispielsweise der Boom beim Geländewagen-Verkauf. Reifen für solche Fahrzeuge seien größer und teurer, die Gewinnspanne sei größer als bei Standardreifen für kleinere Pkw.
Die bis Juli 2018 laufende Anleihe (ISIN XS0953199634 / WKN A1X24V) des Reifenherstellers Continental sei in den vergangenen Tagen rege gehandelt worden. Allerdings hätten Anleger mehrheitlich das mit einer Make Whole Call Option gegen Zahlung einer Prämie von 0,75 Prozent ausgestattete Papier verkauft. Die jährliche Verzinsung des Bonds betrage 3,0 Prozent. Derzeit notiere die zu einer Mindeststückelung von 1.000 Euro handelbare Anleihe bei 104,01 Prozent und weise damit eine Negativrendite von -0,02 Prozent aus. (Ausgabe 11 vom 24.03.2017) (27.03.2017/alc/n/a)
Continental, Pirelli, Goodyear und Hankook hätten dies angekündigt oder es teilweise auch schon in die Tat umgesetzt. Begründet werde der Preisanstieg von den Firmen mit um bis zu 9 Prozent höheren Rohstoffkosten vor allem für Kautschuk.
Dennoch sei die Perspektive der Branche trotz des Rohstoff-Kostenballasts Analysten der Landesbank Baden-Württemberg nach positiv. Da weltweit mehr Fahrzeuge auf den Straßen fahren würden, steige das Marktpotenzial für die Reifenhersteller. Gut für die Firmen sei beispielsweise der Boom beim Geländewagen-Verkauf. Reifen für solche Fahrzeuge seien größer und teurer, die Gewinnspanne sei größer als bei Standardreifen für kleinere Pkw.
Die bis Juli 2018 laufende Anleihe (ISIN XS0953199634 / WKN A1X24V) des Reifenherstellers Continental sei in den vergangenen Tagen rege gehandelt worden. Allerdings hätten Anleger mehrheitlich das mit einer Make Whole Call Option gegen Zahlung einer Prämie von 0,75 Prozent ausgestattete Papier verkauft. Die jährliche Verzinsung des Bonds betrage 3,0 Prozent. Derzeit notiere die zu einer Mindeststückelung von 1.000 Euro handelbare Anleihe bei 104,01 Prozent und weise damit eine Negativrendite von -0,02 Prozent aus. (Ausgabe 11 vom 24.03.2017) (27.03.2017/alc/n/a)


