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Euro-Müdigkeit lässt Anleger Kasse machen
18.11.11 13:53
Baader Bank
Unterschleissheim (anleihencheck.de) - Das Fehlen einer nachhaltigen Strategie, wie die europäische Schuldenkrise in den Griff zu bekommen ist, führt bei vielen Investoren zu einer Euro-Müdigkeit, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.
In der Folge würden sich die Anleger zum Teil fluchtartig von ihren europäischen Staatsanleihen trennen und Kasse machen. Betroffen davon seien nicht mehr nur die Staatsanleihen der Euro-Peripherie, sondern auch die Emissionen von Euro-Kernländern wie Frankreich und Österreich. So seien die Kreditausfallprämien (CDS-Spreads) von Staatsanleihen dieser Länder auf Rekordhöhen von rund 234 (Frankreich) und 222 Basispunkten (Österreich) gestiegen. Ausgenommen von dieser Entwicklung seien Bundesanleihen, deren aktuelle CDS-Spreads mit rund 97 Basispunkten allerdings auch um das 2,5fache über dem Niveau vor Jahresfrist notieren würden.
Seit Wochenbeginn hätten die Kurse französischer Staatsanleihen stark nachgegeben, wie das Beispiel einer französischen Schuldverschreibung mit Fälligkeit 4/2015 (ISIN FR0010163543 / WKN A0DYDV) bei einem Kursverlauf von über 106% auf ca. 104% und einer Rendite von ca. 2,14% verdeutliche. Ebenso hätten österreichische Anleihen, wie ein bis 3/2037 laufender Bond (ISIN AT0000A04967 / WKN A0G4X4) aus der Alpenrepublik zeige, unter Verkaufsdruck gestanden, bevor hier gestern wieder eine kleinere Erholung eingesetzt habe.
Interessant zu beobachten sei in dieser Woche ein teilweises Abrutschen der Kurse der in den vergangenen Monaten stark gesuchten norwegischen Staatsanleihen gewesen, obwohl die Währung nicht massiv unter Druck geraten sei. Offenbar hätten einzelne Marktteilnehmer mit niedrigen Briefkursen den Köder für Käufer auszulegen versucht, was durchaus auch gelungen sei, ohne aber letztendlich einen Verkaufsdruck auf norwegische Staatsanleihen zu initiieren. Diese hätten im Wochenverlauf wieder leicht angezogen, wie an einem bis 5/2015 laufenden Bond (ISIN NO0010226962 / WKN A0BC8F) des Königreichs Norwegen, der mit rund 1,40% rentiere, abzulesen sei.
Im Handel mit Corporate Bonds würden die Anleger spürbar vorsichtiger zu Werke gehen, als noch vor Wochenfrist, was auch an den Risikobarometern der I-Traxx-Indices abzulesen sei. Dies hätten etwa die Anleihen (ISIN DE000A0T61L9 / WKN A0T61L) von ThyssenKrupp mit Laufzeit 2/2016 und rund 4,80% Rendite und von Renault mit Laufzeit 10/2014 (ISIN FR0010809236 / WKN A1ANEW) und einer Rendite von ca. 4,30% zu spüren bekommen.
Von sich reden hätten in dieser Woche auch die Anleihen der Kreditwirtschaft gemacht. Nachdem zu befürchten sei, dass manche Banken auf die Idee kommen könnten, ihre Eigenkapitalklemme durch die Neubewertung ihrer Risikoaktiva zu entschärfen, hätten bei den Anlegern die Alarmglocken geklingelt. Verkaufsaufträge seien die Folge gewesen. So hätten die Kurse von Bonds der Commerzbank, der man solche Bilanzkosmetik zutraue, nach unten gezeigt. Diese Entwicklung sei an den Kursen zweier Nachranganleihen der Commerzbank mit jeweils knapp 12% Rendite ablesbar - eine mit Laufzeit 3/2019 (ISIN DE000CB83CE3 / WKN CB83CE) und eine andere mit Laufzeit 3/2021 (ISIN DE000CB83CF0 / WKN CB83CF).
Auch Bonds der UBS seien unter Druck geraten, was die Kursentwicklung einer bis 7/2012 laufenden Anleihe (ISIN XS0433853644 / WKN UB3MCV) bei einer aktuellen Rendite von ca. 1,60% verdeutliche.
Die irrtümliche Herabstufung der Bonität Frankreichs durch Standard & Poor’s könne man zwar unter der Rubrik "Fehler" abhaken, aber trotzdem mache man sich an den Finanzmärkten Gedanken über den Fauxpas. Nach dem Dementi durch S&P wieder zur Tagesordnung überzugehen, falle schwer. Habe es sich nur um die Verkettung unglücklicher Umstände gehandelt oder sei diese Meldung bewusst lanciert worden? Ein Schelm, wer Böses dabei denke.
Fest stehe, dass der Zeitpunkt denkbar ungünstig gewesen sei und die Wirkung nicht lange auf sich habe warten lassen. Denn nachdem sich die politische Lage in Italien und Griechenland entspannt habe, seien sehr schnell die Ängste vor weiteren Ansteckungen der Kernländer durch die Peripheriestaaten in den Mittelpunkt der Anlegerüberlegungen gerückt. Somit sei Frankreich wieder im Spiel gewesen und man mache sich zunehmend Sorgen um die finanziellen Verpflichtungen der "Großen Vier". Reformen statt Geld - mit diesem Slogan wäre den Finanzmärkten per saldo mehr gedient.
Mit Blick auf die Sicherheit von Staatsanleihen sei ein generelles Umdenken erforderlich. Hätten lange Zeit alle Anleihen der Euroländer als sichere Anlage gegolten, so würden sich schon seit geraumer Zeit verschiedene weitsichtige Notenbanker zu Wort melden, die den Status der Staatsanleihen als risikolose Wertpapierklasse infrage stellen würden. Diese neue Sicht sei sicherlich angebracht. Allerdings hätte eine solche Umstellung, die eine Eigenkapitalunterlegung von Staatsanleihen nach sich ziehen würde, weit reichende Folgen.
Abgesehen von einer Eigenkapitalbindung würde ein solcher Systemwechsel auch zur Ersatzdeckung verwendete Wertpapiere anderer Assetklassen belasten und so manche Konstrukte ins Wanken bringen. Mittels der Rückkaufprogramme versuche man den Investoren die Sicherheit von Bonds zu suggerieren. Aber damit müsse es schon bald vorbei sein. Denn die EZB dürfe nicht zum "Ausputzer" für das Versagen der Staatsregierungen verkommen und mittels Geldpolitik die Solvenzprobleme von Staaten und Banken lösen.
Das britische Energieunternehmen British Gas plc (ISIN GB0008762899 / WKN 931283) habe sich mit über einer Mrd. Euro am Kapitalmarkt refinanziert. Die Anleihe werde 2018 endfällig und verzinse sich jährlich mit 3,00%. Die Bonitätsnoten würden A2/A betragen.
Das börsennotierte australische Telekommunikationsunternehmen Telstra (A2/A) habe ebenfalls erfolgreich eine 750 Mio. Euro große Schuldverschreibung mit Laufzeit 2022 emittiert. Der Zinssatz betrage 3,75%.
Bewegung in den Markt habe die Aufstockung der letzten HeidelbergCement-Anleihe gebracht. Die bis 2018 laufende Anleihe mit einem Kupon von 9,5% sei um 200 Mio. Euro aufgestockt worden und sofort fungibel gewesen. Trotz schwierigem Marktumfeld hätten die neuen Bonds problemlos platziert werden können, anschließend - infolge des Marktumfelds - im Interbankenhandel aber dennoch leichter tendiert.
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Die hier wiedergegebenen Publikationen, Kommentare oder sonstigen Beiträge wurden von den im Namen der Baader Bank AG Stellung nehmenden Autoren oder Kommentatoren sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar.
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Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für deren zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
Durch das Zurverfügungstellen dieser Informationen wird der Empfänger weder zum Kunden der Baader Bank AG, noch entstehen der Baader Bank AG dadurch irgendwelche Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten dem Empfänger gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen der Baader Bank AG und dem Empfänger dieser Informationen zustande.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument "Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft" das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können.
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Copyright © 2011: Veröffentlicht von Baader Bank AG, Weihenstephaner Straße 4, 85716 Unterschleißheim, Deutschland.
Baader Bank AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Hauptgeschäftssitz in München. Baader Bank AG ist beim Amtsgericht in München unter der Nummer HRB 121537 eingetragen und wird beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt am Main und Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn. Die Umsatzsteueridentifikationsnummer von Baader Bank AG ist DE 114123893.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (18.11.2011/alc/m/a)
In der Folge würden sich die Anleger zum Teil fluchtartig von ihren europäischen Staatsanleihen trennen und Kasse machen. Betroffen davon seien nicht mehr nur die Staatsanleihen der Euro-Peripherie, sondern auch die Emissionen von Euro-Kernländern wie Frankreich und Österreich. So seien die Kreditausfallprämien (CDS-Spreads) von Staatsanleihen dieser Länder auf Rekordhöhen von rund 234 (Frankreich) und 222 Basispunkten (Österreich) gestiegen. Ausgenommen von dieser Entwicklung seien Bundesanleihen, deren aktuelle CDS-Spreads mit rund 97 Basispunkten allerdings auch um das 2,5fache über dem Niveau vor Jahresfrist notieren würden.
Seit Wochenbeginn hätten die Kurse französischer Staatsanleihen stark nachgegeben, wie das Beispiel einer französischen Schuldverschreibung mit Fälligkeit 4/2015 (ISIN FR0010163543 / WKN A0DYDV) bei einem Kursverlauf von über 106% auf ca. 104% und einer Rendite von ca. 2,14% verdeutliche. Ebenso hätten österreichische Anleihen, wie ein bis 3/2037 laufender Bond (ISIN AT0000A04967 / WKN A0G4X4) aus der Alpenrepublik zeige, unter Verkaufsdruck gestanden, bevor hier gestern wieder eine kleinere Erholung eingesetzt habe.
Interessant zu beobachten sei in dieser Woche ein teilweises Abrutschen der Kurse der in den vergangenen Monaten stark gesuchten norwegischen Staatsanleihen gewesen, obwohl die Währung nicht massiv unter Druck geraten sei. Offenbar hätten einzelne Marktteilnehmer mit niedrigen Briefkursen den Köder für Käufer auszulegen versucht, was durchaus auch gelungen sei, ohne aber letztendlich einen Verkaufsdruck auf norwegische Staatsanleihen zu initiieren. Diese hätten im Wochenverlauf wieder leicht angezogen, wie an einem bis 5/2015 laufenden Bond (ISIN NO0010226962 / WKN A0BC8F) des Königreichs Norwegen, der mit rund 1,40% rentiere, abzulesen sei.
Im Handel mit Corporate Bonds würden die Anleger spürbar vorsichtiger zu Werke gehen, als noch vor Wochenfrist, was auch an den Risikobarometern der I-Traxx-Indices abzulesen sei. Dies hätten etwa die Anleihen (ISIN DE000A0T61L9 / WKN A0T61L) von ThyssenKrupp mit Laufzeit 2/2016 und rund 4,80% Rendite und von Renault mit Laufzeit 10/2014 (ISIN FR0010809236 / WKN A1ANEW) und einer Rendite von ca. 4,30% zu spüren bekommen.
Von sich reden hätten in dieser Woche auch die Anleihen der Kreditwirtschaft gemacht. Nachdem zu befürchten sei, dass manche Banken auf die Idee kommen könnten, ihre Eigenkapitalklemme durch die Neubewertung ihrer Risikoaktiva zu entschärfen, hätten bei den Anlegern die Alarmglocken geklingelt. Verkaufsaufträge seien die Folge gewesen. So hätten die Kurse von Bonds der Commerzbank, der man solche Bilanzkosmetik zutraue, nach unten gezeigt. Diese Entwicklung sei an den Kursen zweier Nachranganleihen der Commerzbank mit jeweils knapp 12% Rendite ablesbar - eine mit Laufzeit 3/2019 (ISIN DE000CB83CE3 / WKN CB83CE) und eine andere mit Laufzeit 3/2021 (ISIN DE000CB83CF0 / WKN CB83CF).
Auch Bonds der UBS seien unter Druck geraten, was die Kursentwicklung einer bis 7/2012 laufenden Anleihe (ISIN XS0433853644 / WKN UB3MCV) bei einer aktuellen Rendite von ca. 1,60% verdeutliche.
Die irrtümliche Herabstufung der Bonität Frankreichs durch Standard & Poor’s könne man zwar unter der Rubrik "Fehler" abhaken, aber trotzdem mache man sich an den Finanzmärkten Gedanken über den Fauxpas. Nach dem Dementi durch S&P wieder zur Tagesordnung überzugehen, falle schwer. Habe es sich nur um die Verkettung unglücklicher Umstände gehandelt oder sei diese Meldung bewusst lanciert worden? Ein Schelm, wer Böses dabei denke.
Fest stehe, dass der Zeitpunkt denkbar ungünstig gewesen sei und die Wirkung nicht lange auf sich habe warten lassen. Denn nachdem sich die politische Lage in Italien und Griechenland entspannt habe, seien sehr schnell die Ängste vor weiteren Ansteckungen der Kernländer durch die Peripheriestaaten in den Mittelpunkt der Anlegerüberlegungen gerückt. Somit sei Frankreich wieder im Spiel gewesen und man mache sich zunehmend Sorgen um die finanziellen Verpflichtungen der "Großen Vier". Reformen statt Geld - mit diesem Slogan wäre den Finanzmärkten per saldo mehr gedient.
Mit Blick auf die Sicherheit von Staatsanleihen sei ein generelles Umdenken erforderlich. Hätten lange Zeit alle Anleihen der Euroländer als sichere Anlage gegolten, so würden sich schon seit geraumer Zeit verschiedene weitsichtige Notenbanker zu Wort melden, die den Status der Staatsanleihen als risikolose Wertpapierklasse infrage stellen würden. Diese neue Sicht sei sicherlich angebracht. Allerdings hätte eine solche Umstellung, die eine Eigenkapitalunterlegung von Staatsanleihen nach sich ziehen würde, weit reichende Folgen.
Abgesehen von einer Eigenkapitalbindung würde ein solcher Systemwechsel auch zur Ersatzdeckung verwendete Wertpapiere anderer Assetklassen belasten und so manche Konstrukte ins Wanken bringen. Mittels der Rückkaufprogramme versuche man den Investoren die Sicherheit von Bonds zu suggerieren. Aber damit müsse es schon bald vorbei sein. Denn die EZB dürfe nicht zum "Ausputzer" für das Versagen der Staatsregierungen verkommen und mittels Geldpolitik die Solvenzprobleme von Staaten und Banken lösen.
Das börsennotierte australische Telekommunikationsunternehmen Telstra (A2/A) habe ebenfalls erfolgreich eine 750 Mio. Euro große Schuldverschreibung mit Laufzeit 2022 emittiert. Der Zinssatz betrage 3,75%.
Bewegung in den Markt habe die Aufstockung der letzten HeidelbergCement-Anleihe gebracht. Die bis 2018 laufende Anleihe mit einem Kupon von 9,5% sei um 200 Mio. Euro aufgestockt worden und sofort fungibel gewesen. Trotz schwierigem Marktumfeld hätten die neuen Bonds problemlos platziert werden können, anschließend - infolge des Marktumfelds - im Interbankenhandel aber dennoch leichter tendiert.
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Durch das Zurverfügungstellen dieser Informationen wird der Empfänger weder zum Kunden der Baader Bank AG, noch entstehen der Baader Bank AG dadurch irgendwelche Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten dem Empfänger gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen der Baader Bank AG und dem Empfänger dieser Informationen zustande.
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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (18.11.2011/alc/m/a)
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