FED: Wen will US-Präsident Trump als Nachfolger von Janet Yellen?


17.10.17 09:45
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - In Spanien blieb der Showdown in der Katalonienfrage gestern aus, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Kataloniens Ministerpräsident Puigdemont habe die Frage nach der Unabhängigkeit ausweichend beantwortet. Die Regierung in Madrid habe daher ein neues Ultimatum bis Donnerstag gesetzt. Sollte Puigdemont bis dahin nicht erklären, dass die Unabhängigkeit nicht erklärt worden sei, würde man dies als Unabhängigkeitserklärung werten.

Gestern sei bekannt geworden, dass US-Präsident Trump ein Gespräch, das er letzte Woche mit dem Ökonom John Taylor - dem Namensgeber der Taylor Rule - über eine mögliche Nominierung als FED-Präsident geführt habe, sehr positiv beurteilt. Trump sei sehr beeindruckt gewesen. Taylor gelte als Verfechter einer stärker regelgebundenen Geldpolitik, was im aktuellen konjunkturellen Umfeld tendenziell wohl höhere Zinsen bedeuten würde. Am Donnerstag werde sich Trump mit FED-Präsidentin Yellen treffen, um über eine mögliche zweite Amtszeit zu sprechen. Die Anzeichen für eine baldige Entscheidung Trumps mit Blick auf die Besetzung des Chefpostens der FED ab März 2018 würden sich damit verdichten.

Die Slowakei habe gestern zwei Fixzinsanleihen (ISIN: SK4120011636, WKN: A181DY und ISIN: SK4120010430, WKN: A1ZUZV) mit Laufzeitende im November 2023 bzw. Januar 2027 um in Summe EUR 205 Mio. aufgestockt. Beide Emissionen seien deutlich überzeichnet gewesen. Heute habe sich Deutschland mit der Aufstockung einer Fixzinsanleihe (ISIN: DE0001104693, WKN: 110469) mit Fälligkeit im September 2019 angekündigt. Es sollten bis zu EUR 4 Mrd. aufgenommen werden. (17.10.2017/alc/a/a)




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